Der Wiener Sternekoch begleitet den deutschen Küchenprofi zu ausgewählten Adressen abseits der klassischen Gourmetpfade. Auf diese Weise soll ein vielschichtiges Bild der Genussmetropole entstehen, geprägt von persönlichem Zugang, Schmäh und einem Blick hinter die Kulissen der lokalen Gastronomieszene.
Mit "Hungry for More" präsentiert der WienTourismus seit 2023 gemeinsam mit Sternekoch Lukas Mraz (LEADERSNET berichtete) ein YouTube-Format, das die kulinarische Identität der Stadt aus nächster Nähe beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen neben persönlichen Begegnungen Einblicke in die Küche und Gespräche mit prägenden Akteur:innen der Gastronomieszene.
Nun wurde das Format fortgesetzt – und zwar mit Unterstützung vom deutschen Fernsehkoch Tim Mälzer, der von Mraz zu seinen kulinarischen Lieblingsorten geführt wird.
Eine Stadt zwischen Tradition und moderner Küche
Die neue Folge "Hungry for more - Love at First Bite" führt die beiden Feinschmecker zu Stationen wie Cucina Itameshi, die Rundbar, das Ostwind, das Salzamt sowie das traditionsreiche Café Anzengruber. Auf diese Weise entsteht zwischen Italo-Japan-Fusion, zeitgenössischer Barkultur, asiatischen Einflüssen und Wiener Kaffeehausatmosphäre ein kulinarisches Stadtporträt, das persönliche Handschrift und kosmopolitische Vielfalt vereint.
"Mit 'Hungry for More' zeigen wir die Bundeshauptstadt als internationale Genussmetropole mit Haltung, Charakter und unverwechselbarer Identität. Wien ist die einzige Stadt der Welt, die Namensgeberin eines eigenständigen Speisenstils ist: der Wiener Küche. Gleichzeitig bündelt die Stadt mehr als ein Drittel der österreichischen Gastro-Beschäftigten sowie ein Drittel der gastronomischen Wertschöpfung des Landes", erklärt Norbert Kettner, Geschäftsführer von WienTourismus. "In Wien verschmelzen Tradition, Innovation und individuelle Handschrift – genau diese Mischung prägt unser Themenjahr 2026 'Vienna Bites: Küche, Kultur, Charakter' und positioniert die Stadt weltweit als inspirierende Food-Destination."
Internationale Positionierung der heimischen Gastronomie
Die neue Folge fügt sich nahtlos in das Themenjahr 2026 "Vienna Bites: Küche, Kultur, Charakter" ein, heißt es. Über 500 Gastronomiebetriebe werden in der City Guide App ivie vorgestellt – inklusive "Wirtshaus & Beisl Guide" (LEADERSNET berichtete). Darüber hinaus finden Besucher:innen auf wien.info einen eigens kuratierten Überblick über die kulinarische Vielfalt Wiens in zwölf Sprachen. Zusätzlich profitieren Besitzer:innen der Vienna City Card von 20 Prozent Ermäßigung in zahlreichen Partnerrestaurants.
"Die Wiener Küche prägt Identität und Atmosphäre der Stadt. 2026 geben wir Wiener Betrieben eine internationale Bühne und präsentieren die Vielfalt der Stadt – authentisch, aber nicht provinziell, weltoffen, aber nicht verwechselbar. Wir richten die Scheinwerfer auf die gesamte kulinarische Opulenz, von der Spitzengastronomie bis zum Wiener Würstelstand. Dafür holen wir Multiplikator:innen aus aller Welt nach Wien, führen internationale Mediengruppen zu 63 Partnerbetrieben und stärken damit jene, die täglich für Qualität und Innovation sorgen", so Kettner.
Renommierte Küche
Welche Strahlkraft Wiens Kulinarik hat, zeigen internationale Rankings (LEADERSNET berichtete u.a. hier und hier) und Auszeichnungen (LEADERSNET berichtete). So sind aktuell 14 Wiener Betriebe mit Michelin-Sternen ausgezeichnet. Zudem verfügt die Bundeshauptstadt als einzige Destination des Landes über zwei Drei-Sterne-Restaurants – das Steirereck und das Amador (LEADERSNET berichtete).
Ausblick auf weitere Folgen
In nächster Zeit folgen laut den Verantwortlichen zwei weitere Folgen "Hungry for More". Eine Episode widmet sich dabei in einem kompakten Spezial der Wirtshauskultur. Im Fokus stehen dabei Fragen wie "Was definiert ein Wiener Wirtshaus?" oder auch "Welche Speisen bestellt man klassischerweise?" sowie "Was macht die besondere Atmosphäre zwischen Stammtisch, Schrank und Mehlspeise aus?".
Die andere Episode, "Hungry for More Street Food 2.0", richtet wiederum den Blick auf Wiens lebendige Imbiss- und Street-Food-Szene. Dabei soll die Folge zeigen, wie sich urbane Esskultur in Wien stetig weiterentwickelt und dabei doch ihre Eigenständigkeit bewahrt.
Erste Folge des neuen Formats
Einen Eindruck können Sie sich mittels des nachstehendem Videos machen:
Das Großprojekt wird in Teilabschnitten gebaut und soll in den nächsten zehn bis 15 Jahren realisiert werden. In einem ersten Schritt wurden 44 Wohnungen gebaut und sind nun bezugsfertig.
Im LEADERSNET.tv-Interview spricht Wolfgang Hattmannsdorfer über die aktuelle Konjunkturentwicklung sowie notwendige Reformen bei Entbürokratisierung, Energieprojekten und Lehrlingsausbildung. Der Wirtschaftsminister plädiert für weniger Staat und mehr Freiheit, schnellere Genehmigungen sowie eine neue Zuversicht für den Wirtschaftsstandort.
Fotos der Podiumsdiskussion "12 Points for Vienna"
Unter dem Motto "12 Points for Vienna" diskutierten Barbara Novak, Roland Weißmann, Norbert Kettner und Cesár Sampson darüber, wie die Bundeshauptstadt die internationale Aufmerksamkeit rund um den Song Contest für sich nutzen kann.
Der Präsident des Fiskalrats rechnet mit steigenden Energiepreisen durch die Nahost-Krise und fordert tiefgreifende Reformen. Kurzfristige Maßnahmen allein würden für eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung nicht reichen.
Kommentar veröffentlichen