Ranking von Prix Versailles
Wiener Bar schaffte es auf die exklusivste Design-Liste der Welt

Der renommierte Prix Versailles hat seine Auswahl der "World's Most Beautiful Restaurants" für 2026 veröffentlicht. Unter den 16 weltweit auserwählten Ikonen verbirgt sich überraschend auch ein Lokal aus der Bundeshauptstadt.

Ein neues internationales Ranking hat die 16 "World's Most Beautiful Restaurants" für 2026 gekürt – und Wien hat es auf die Liste geschafft. Vergeben wird diese seltene Ehre vom Prix Versailles, einer globalen Instanz für Ästhetik, die in der Branche als der "Oscar der Architektur" gilt. Nur Projekte, die eine außergewöhnliche kulturelle Poesie verströmen, kommen durch die strenge Jury-Wertung. 

Heimisches Lokal unter den Besten

Dass Wien die weltweite Design-Konkurrenz das Fürchten lehrt, mag manchen überraschen – die lokale Szene hingegen kaum. Die Bundeshauptstadt hat sich klammheimlich zur Brutstätte für visionäre Gastronomiekonzepte entwickelt. Wer die Augen offen hält, sieht eine Gastro-Landschaft, die den Spagat zwischen historischem Prunk und mutiger Avantgarde mühelos meistert. Der Platz an der Weltspitze ist also kein Zufallsprodukt, sondern das verdiente Ergebnis jahrelanger Kreativität.

Wiens neues Juwel 

Den ultimativen Beweis für diese Entwicklung liefert nun das "Le Fou", das Platz sieben im Ranking belegt. Die französisch inspirierte Bar in der Wiener Innenstadt hat das schier Unmögliche geschafft und sich einen der rar gesäten Plätze in diesem globalen Ranking gesichert. Eröffnet wurde sie vergangenes Jahr von Alexander Schrack, der zum feierlichen Einstand zahlreiche heimische Prominente geladen hatte (LEADERSNET berichtete).

Für das Interior Design zeichnete Theresa Obermoser verantwortlich, die in den historischen Gemäuern fünf Welten erschuf – von der roséfarbenen Hauptlounge über eine ziegelrote Bar bis zu einer goldenen Cocoon-Lounge, expressiven Farbräumen und einem privaten Séparée im Leoparden-Look.

Die Corporate Identity stammte wiederum von Alexander Kellas, der bereits Häuser wie Château Marmont (LA, USA), Chiltern Firehouse (London), Les Bains (Paris) oder Harry's Bar (Venedig) visuell prägte. Seine Bildwelt rund um "Le Fou", einen unbekümmerten Mann, der als Tarotkarte für Unbeschwertheit, Spontanität und den Aufbruch ins Neue steht, greift die "joie de vivre" des Konzepts auf. 

Alle 16 Platzierungen im Überblick

Platz 1: Akira Back – Hongkong, China

Platz 2: Amura by Ángel León – Kapstadt, Südafrika

Platz 3: Carbone – London, Großbritannien

Platz 4: Escā Playa – Ras El Hekma, Ägypten

Platz 5: Finlandia Bistro – Helsinki, Finnland

Platz 6: Hana no Kumo – Hongkong, China

Platz 7: Le Fou – Wien, Österreich (mehr Fotos sehen Sie in unserer Galerie)

Platz 8: Lucia – Los Angeles, USA

Platz 9: Marlow – Monaco

Platz 10: Monsieur Dior by Anne-Sophie Pic – Peking, China

Platz 11: Monsieur Dior by Dominique Crenn – Beverly Hills, USA

Platz 12: Monti – Gstaad, Schweiz

Platz 13: Mottai – Coral Gables, USA 

Platz 14: Nobu One Za’abeel – Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Platz 15: Peridot – Hongkong, China

Platz 16: Rosso – Hinganigada, Indien

www.prix-versailles.com

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