Fotos der Podiumsdiskussion "12 Points for Vienna"
Welche Chancen der ESC in Wien für Stadt und Standort bringt

Unter dem Motto "12 Points for Vienna" diskutierten Barbara Novak, Roland Weißmann, Norbert Kettner und Cesár Sampson darüber, wie die Bundeshauptstadt die internationale Aufmerksamkeit rund um das Musikspektakel für sich nutzen kann.

Nach dem Triumph von JJ im Vorjahr wird Wien heuer zur Bühne des 70. Eurovision Song Contests (LEADERSNET berichtete unter anderem hier, hier und hier). Neben rund 170 Millionen Zuseher:innen weltweit werden mehr als 500.000 Besucher:innen vor Ort erwartet – damit ist der ESC nicht nur eines der reichweitenstärksten Musik- und TV-Events, sondern zugleich ein bedeutender wirtschaftlicher und medialer Impuls für Österreich.

Wie Wien diese Impulse strategisch für sich nutzen kann, war am Ende Februar Thema bei der jüngsten Ausgabe des Unique Talk mit dem Titel "12 Points for Vienna: Was der ESC für Stadt, Tourismus und Medien bedeutet". Auf dem Podium nahmen dabei Finanzstadträtin Barbara Novak, Roland Weißmann (Generaldirektor des ORF), Norbert Kettner (Geschäftsführer des WienTourismus) und Cesár Sampson (Österreichischer Sänger und Teilnehmer des ESC 2018) Platz. Moderiert wurde die Talkrunde von Gerald Groß.

Mit großen Chancen kommt große Verantwortung

Im Zuge der Diskussion wurde klar, dass der ESC weit mehr ist als ein Musikwettbewerb: Er gilt als wirkungsvolles Instrument zur Stärkung des Standorts, zur Belebung des Tourismus und zur internationalen Profilierung. Zugleich geht eine Veranstaltung dieser Dimension mit erheblichen organisatorischen Herausforderungen und einer besonderen medialen Verantwortung einher, wie Barbara Novak, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales, betonte. Ihrer Ansicht nach habe Wien bereits bewiesen, "dass wir Song Contest können". "Umso mehr freut es mich, anlässlich des 70. Eurovision Song Contest die Welt mit einer neuen Kategorie von Großveranstaltung zu beeindrucken. Unser Ziel ist es, Wien von seiner besten Seite zu zeigen und ein sagenhaftes Musikjahr zu gestalten, das weit über die große Bühne hinaus wirkt. Davon werden sowohl unsere internationalen Gäste als auch die Wiener:innen wirtschaftlich wie kulturell profitieren", so die Finanzstadträtin.

"Der Eurovision Song Contest ist eines der komplexesten Medienereignisse weltweit", erklärte überdies ORF-Generaldirektor Roland Weißmann. "Er verbindet Live-Unterhaltung, internationale Berichterstattung und digitale Reichweite auf höchstem Niveau. Für Medien ist der ESC eine besondere Verantwortung – aber auch eine außergewöhnliche Chance, Qualität, Vielfalt und Professionalität sichtbar zu machen."

Höhere Strahlkraft für Wien und seine Künstler:innen

Dass der ESC auch aus touristischer Sicht ein entscheidender Impulsgeber ist, erklärte wiederum WienTourismus-Geschäftsführer Norbert Kettner: "Der ESC wirkt weit über die Veranstaltungswoche hinaus. Er macht Wien weltweit sichtbar, emotionalisiert Millionen von Menschen und erzeugt nachhaltige Aufmerksamkeit, die sich positiv auf Nächtigungen, internationale Wahrnehmung und das Stadtmarketing auswirkt."

Abschließend brachte Sänger Cesár Sampson, der den Bewerb mit seiner Teilnahme beim ESC 2018 selbst aus nächster Nähe kennt, einen persönlichen Blick ein: "Der ESC vor der eigenen Haustüre holt den Karrierehorizont näher heran und wird so in der Zukunft unweigerlich einen Prozentsatz der Jugend auf die Bühnen locken, die es sonst nicht wagen würden. Für die heimischen Künstler:innen bedeutet er internationale Anbindung, für die Austragungsstadt eine Chance, ein starkes Signal von Offenheit, kultureller Reichhaltigkeit und Vielfalt zu senden."

Den gesamten Talk können Sie im Video (unten) ansehen.

LEADERSNET war dabei und hat Eindrücke für Sie in der Galerie gesammelt.

www.unique-relations.at

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