Starke Frauen tanzten "Happy in Pink" am Stephansplatz

| 19.02.2019

Ein prominent besetzter Flashmob in der Wiener Innenstadt setzte ein audiovisuelles Zeichen für mehr Brustgesundheit.

Vergangenen Freitag hatten Touristen und Passanten am vorm Stephansdom noch mehr als üblich zu Bestaunen, denn rund 100 Damen boten mit leuchtend pinken Schirmen und einer wohlchoreographierten Tanzeinlage ein beachtliches Schauspiel. All das für die gute Sache, versteht sich, denn bei der aufmerksamkeitserregenden Aktion handelte es sich um einen mit viel Engagement organisierten Flashmob für Brustgesundheit, bei dem nebst dem Spaß an der gemeinsamen Sache vor allem der Vorsorge- und Solidaritätsgedanke im Mittelpunkt standen.

Der "Pink Flashmob" entstand als Kooperationsprojekt von Europa Donna Austria, Kurvenkratzer – Influcancer, Claudia's Cancer Challenge, Vienna Pink Dragons und Discovering Hands. "Wir haben heute ein weithin sichtbares Zeichen für Brustgesundheit gesetzt", betont Mona Knotek-Roggenbauer, Präsidentin von Europa Donna, stolz im Hinblick auf den gut besuchten Pink Flashmob. Rund 100 Frauen waren gekommen, um mit pinken Schirmen zum Song "Happy" zu tanzen – choreografiert von Sabine Spitz, Vizepräsidentin von Europa Donna. Alles unter dem Motto "Breast Health Dancing".

"Happy Breast Health Dancing" für Brustkrebs-Awareness  

Dem fröhlichen Event lag natürlich ein tieferer Sinn zugrunde: "Wir wollen Frauen an ihre eigene Brustgesundheit erinnern und sie dazu bewegen, Vorsorgeprogramme in Anspruch zu nehmen. Zudem möchten wir den Solidaritätsgedanken mit an Brustkrebs erkrankten Menschen zum Ausdruck bringen und diesen im Rahmen unseres Netzwerkes weiterhelfen", fasst Knotek-Roggenbauer die wichtige Botschaft des Events zusammen. Auch bei dieser zweiten Auflage des Flashmobs war das Community-Gefühl unter den Teilnehmerinnen deutlich spürbar.

Viele waren aufgrund ihrer eigenen Brustkrebserkrankung erschienen – mit dem Ziel, Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen. Schließlich erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs und die Statistik belegt allein in Österreich 5.500 Neuerkrankungen pro Jahr. "Deshalb setzen wir auf Information, Vorsorge, Unterstützung und Forschung", erklärt Knotek-Roggenbauer die Eckpfeiler ihrer Arbeit.

Unter den Tanzenden fanden sich: Dorretta Carter, Andrea Kdolsky, Kim Cooper, Marianne Bernhard, Birgit Indra, Simona Katzlinger, Mona Knotek-Roggenbauer, Claudia Altmann-Pospischek, Martina Hagspiel und Marisa Mühlböck. Bereits jetzt zum Vormerken: Der nächste pinke Flashmob wird am 11. Oktober wieder am Stephansplatz stattfinden. Mehr Informationen zur Arbeit von Europa Donna Austria und zur Brustkrebsvorsorge gibt es hier, Fotos vom Flashmob für Brustgesundheit am Stephansplatz finden Sie in unserer Fotogalerie. (rb)

www.europadonna.at

Pink Flashmob zur Brustgesundheit

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, jede 8. Österreicherin ist im Laufe ihres Lebens betroffen. Verdächtige Symptome sind
Knoten, Verhärtungen, Verfärbungen und optische Veränderungen der Brust.

Regelmäßige Tastuntersuchungen der Brust, Kontrollen beim Gynäkologen, Ultraschalluntersuchungen und Mammographien (Röntgenuntersuchungen) in empfohlenen Intervallen können viel dazu beitragen, bösartige Gewebeveränderungen in einem sehr frühen Stadium zu erkennen.

Der nächste pinke Flashmob wird am 11. Oktober wieder am Stephansplatz stattfinden.

www.europadonna.at

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www.discovering-hands.at

www.dragonboat-vienna.at

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