Nach umfangreichen Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten wird der Schönberghof Spielberg am Red Bull Ring in Kürze wieder eröffnet. Rund 12 Millionen Euro flossen in den Umbau, bei dem unter anderem zusätzliche Zimmer, eine neue Dachterrassenbar und großzügige Aufenthaltsbereiche geschaffen wurden (LEADERSNET berichtete). Ein zentrales Merkmal des vierstöckigen Würfels bleibt der Blick über die Rennstrecke und das Murtal.
Für den 30. Jänner 2026 ist ein "Tag der offenen Tür" geplant, bei dem Besucher:innen Führungen und kulinarische Kostproben erwarten. Die reguläre Wiedereröffnung des Schönberghofs mit Zimmerbetrieb ist für Anfang Februar angesetzt. Im Anschluss sollen regelmäßige gastronomische Angebote wie sonntägliche Frühschoppen und Themenabende, darunter ein mehrgängiges Valentinsdinner am 14. Februar, das Gästeerlebnis ergänzen.
Enzingerhof nur noch exklusiv buchbar
Parallel wurde der Enzingerhof, der während des Schönberghof-Umbaus als Ausweichquartier diente, Ende Dezember 2025 für den normalen Gästebetrieb geschlossen. Künftig wird das Haus ausschließlich für exklusive Buchungen oder geschlossene Veranstaltungen genutzt. Damit setzt Mark Mateschitz auf ein stärker differenziertes Beherbergungsangebot am Standort Spielberg: Der Schönberghof tritt nach dem Umbau als öffentlich zugängliches Hotel mit Event- und Gastronomieangeboten auf, während der Enzingerhof künftig ein selektives Nutzungskonzept verfolgt.
Mit der Erweiterung reagiert Red Bull auf die steigende Nachfrage nach hochwertigen Beherbergungs- und Eventflächen direkt an der Rennstrecke. Die Kombination aus Hotelbetrieb, Gastronomie und exklusiven Veranstaltungsformaten soll langfristig sowohl Tourismus als auch regionale Wirtschaft stärken.
Erweiterung des Boxengebäudes
Am Red Bull Ring gibt es neben der Hotel-Offensive eine weitere Großinvestition. Mark Mateschitz steckt rund 13 Millionen Euro in den Rundkurs – konkret handelt es sich dabei um den Ausbau des Boxengebäudes (LEADERSNET berichtete). Dieser wird notwendig, weil ab der im März 2026 startenden Saison mit Cadillac ein weiteres Team in den Formel-1-Zirkus einsteigt. Dann kämpfen pro Rennen nicht mehr 20, sondern 22 Boliden um den Sieg. Für das elfte Team muss natürlich die passende Infrastruktur vorhanden sein. Konkret soll dort, wo aktuell noch das Medical Center steht, ein zweigeschoßiger Neubau entstehen. Das medizinische Zentrum wird etwas weiter nach Osten verlegt. Darüber hinaus soll es für die Zuseher:innen ab der kommenden Rennsaison auch eine neue Videowall geben.
Mit diesen Investitionen in Höhe von rund 25 Millionen Euro wird die Bedeutung des Red Bull Rings als wirtschaftlicher und touristischer Standort für die Region weiter untermauert.
Weitere Investitionen im Heimatland
Ähnlich wie zuvor sein legendärer Vater und Red-Bull-Gründer Didi Mateschitz, der im Oktober 2022 verstorben ist, investiert auch Mark Mateschitz viel Geld in seinem Heimatland. Im Vorjahr hat er beispielsweise den Hangar-7 am Flughafen Salzburg auf Vordermann bringen lassen (LEADERSNET berichtete). Darüber hinaus lässt er gerade ein neues Museum errichten, in dem künftig die große Rennauto-Sammlung, die er um knapp 600 Millionen Euro von Formel-1-Legende Bernie Ecclestone kaufte (LEADERSNET berichtete), ausgestellt werden soll. Zudem wird die Red-Bull-Abfüllanlage in Vorarlberg deutlich erweitert (LEADERSNET berichtete).
www.redbullring.com
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