Neue Studien
ÖWA bringt zusätzliche Analysen zu Bewegtbild und Social Media

| Redaktion 
| 23.02.2026

Neben der etablierten Reichweitenmessung sollen künftig auch zwei weitere Angebote systematisch und vergleichbar erfasst werden.

Die Österreichische Webanalyse (ÖWA) plant für dieses Jahr eine inhaltliche Erweiterung ihres Studienangebots. Wie am Montag mitgeteilt wurde, sollen 2026 zwei neue Untersuchungen die bestehende Webanalyse ergänzen (Hier sehen Sie die Ergebnisse der Webanalyse für den Jänner 2026). 

Laut dem Unternehmen haben sich digitale Informationskanäle zu zentralen Quellen für Nachrichten und Unterhaltung entwickelt. Vor diesem Hintergrund wird das bisherige Angebot um eigenständige Studien zu digitaler Bewegtbildmessung und Social Media erweitert. Dies hat die ÖWA in ihrer Vorstandssitzung Ende Jänner 2026 beschlossen.

Digitale Bewegtbildmessung als Ergänzung zur Webanalyse

Bereits 2024 wurde eine Basisstudie zur digitalen Video- und Bewegtbildmessung beauftragt. Dabei wurde u. a. das Interesse an einer objektivierten und vergleichbaren Darstellung digitaler Bewegtbildinhalte sowie Social-Media-Beiträge erhoben. Die Studie sollte zudem eine klare Abgrenzung und Ergänzung zum TV-Teletest der AGGT schaffen. Die Rückmeldungen darauf fielen laut der ÖWA positiv aus.

Nun folgt der nächste Schritt, die Umsetzung. Die digitale Bewegtbildmessung wird als eigenständiges Pendant zur bestehenden Webanalyse etabliert. Die entsprechenden Richtlinien sollen sich in finaler Abstimmung befinden und die Grundlage für die operative Umsetzung bilden.

Zentrale Bestandteile seien eine technisch vergleichbare Erfassung der Nutzung von Videoinhalten auf Websites und in Apps sowie die Prüfung durch die ÖWA-Geschäftsstelle. Berücksichtigt werden sollen auch Anwendungen, die über TV-Geräte genutzt werden und insbesondere bei jüngeren Zielgruppen zunehmend an Bedeutung gewinnen, etwa im Bereich Connected TV. 

Die Social-Media-Analyse der ÖWA

Parallel dazu wird eine eigenständige Social-Media-Analyse aufgebaut. Laut der ÖWA ist eine direkte Messung aufgrund der Einschränkungen durch Plattformanbieter wie Meta oder Alphabet nicht möglich. Stattdessen soll eine technische Abfrage von Basiskennzahlen der Social-Media-Accounts einzelner Anbieter über Schnittstellen, beispielsweise zur Erhebung von Follower-Zahlen, erfolgen. Die Auswertung verlaufe getrennt nach den jeweiligen Plattformen wie YouTube oder Facebook. Damit soll erstmals eine transparente und vergleichbare Darstellung österreichischer Angebote auf Social-Media-Kanälen ermöglicht werden. 

"Im ÖWA Vorstand sind wir davon überzeugt, mit den beiden Studien 'Videomessung' und 'Social Media' die essenziellen Trends der digitalen Informationskanäle – zusätzlich zur klassischen Webanalyse – für den österreichischen Markt abzubilden. Wir sind zuversichtlich, beide Studien noch 2026 für bestehende und neue ÖWA-Mitglieder und für den Markt anbieten zu können", so Georg Doppelhofer, ÖWA Präsident. 

www.oewa.at

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