Immofinanz: Ronny Pecik wird neuer CEO

Der Investor folgt auf Oliver Schumy.

Knalleffekt bei der Immofinanz AG: Der Aufsichtsrat hat am Donnerstag beschlossen, Ronny Pecik ab 4. Mai 2020 für drei Jahre als Vorstandsmitglied der Gesellschaft zu bestellen. Pecik wird den Vorstandsvorsitz (CEO) des Unternehmens übernehmen. Der gebürtige Kroate folgt damit auf Oliver Schumy, der die Immofinanz überraschend vor einem Monat verlassen hat (LEADERSNET berichtete).

"Ronny Pecik ist eine führende Unternehmerpersönlichkeit und stellt aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in Vorstands- und Aufsichtsratspositionen eine besondere Verstärkung des Vorstands in herausfordernden Zeiten wie diesen dar. Darüber hinaus besteht aufgrund seiner wesentlichen Beteiligung an der Immofinanz auch eine starke unternehmerische Verantwortung", sagt Michael Knap, Aufsichtsratsvorsitzender der Immofinanz. Der Vorstand des Unternehmens setzt sich somit aus Ronny Pecik (CEO), Dietmar Reindl (COO) und Stefan Schönauer (CFO) zusammen.

Karrierestart bei der Länderbank

Seine Karriere startete Pecik 1981, als 19-Jähriger bei der Länderbank, nachdem er eine EDV-Ausbildung bei IBM Österreich abgeschlossen hatte. Nach Stationen bei der Bank Austria, der Grazer Wechselseitigen und der Raiffeisen-Bezirksbank Wolfsberg übernahm er gemeinsam mit Partnern im Jahr 2000 die M&A PrivatBank AG, in der er zunächst Vorstand und später Aufsichtsratsmitglied war. 

Seine Laufbahn als Investor startete er gemeinsam mit Partnern mit der Akquirierung von 27 Prozent des Edelstahlherstellers Böhler-Uddeholm. Die Anteile konnten anschließend mit Gewinn verkauft werden. Im Anschluss investierte er gemeinsam mit Mirko Kovats in den Anlagenbauer VA Tech. Die Anteile konnten 2004 mit einem Gewinn von 70 Millionen Euro an die Siemens AG verkauft werden.

Zahlreiche Beteiligungen und Investments

In den darauf folgenden Jahren folgten unterschiedlichste Investements, unter anderem in die Saurer AG aus der Schweiz, in das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Ascom, in die österreichisch-slowakische Fluglinie SkyEurope und die Telekom Austria AG. Über die Wiener RPR Privatstiftung erwarb Pecik im Dezember 2013 die Zentrale der Bank Austria am Wiener Schottenring für kolportierte 125 Millionen Euro. Gemeinsam mit dem slowakischen Investor Peter Korbacka erwarb Pecik im Februar diesen Jahres 10,7 Prozent der Immofinanz AG, deren CEO er jetzt ist. (red)

www.immofinanz.com

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