Rekordabsatz und Millionen-Investments
Mark Mateschitz verleiht Red Bull noch größere Flügel

| Tobias Seifried 
| 22.01.2026

Der Energydrinkkonzern hat im Vorjahr so viele Dosen wie noch nie an den Mann respektive die Frau gebracht. Auch die Zahl der Mitarbeiter:innen erreicht ein Rekordhoch. Zudem gibt es mehrere große Investitionen in Österreich.

Mark Mateschitz führt die von seinem legendären Vater "Didi" gestartete Red Bull-Erfolgsstory nicht nur fort, sondern baut sie sogar noch weiter aus. Denn der Salzburger Getränkekonzern hat im Geschäftsjahr 2025 einen neuen Absatzrekord erzielt. Weltweit wurden 13,97 Milliarden Dosen verkauft – ein Plus von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Offiziell wurden die Zahlen für das Geschäftsjahr zwar noch nicht veröffentlicht, die Salzburger Nachrichten (SN) haben sie aber bereits vorab erfahren.

Plus bei Umsatz und Gewinn

Auch auf der Umsatzseite setzte sich demnach das Wachstum fort. So soll der Konzernumsatz von 11,23 Milliarden Euro auf 12,20 Milliarden Euro zugelegt haben, was einer Steigerung um 8,6 Prozent entspricht. Damit konnte Red Bull seine starke Marktposition trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds weiter festigen. Der Betriebsgewinn habe sich ebenfalls erhöht, konkrete Zahlen dazu lagen laut SN jedoch noch nicht vor.

Ein Blick auf den jüngsten verfügbaren Konzernabschluss unterstreicht die Ertragskraft des Unternehmens. Im Jahr 2024 erwirtschaftete Red Bull ein operatives Ergebnis von 2,45 Milliarden Euro, der Konzerngewinn belief sich auf 1,84 Milliarden Euro. In diesem Zeitraum schüttete man Dividenden in Höhe von 1,32 Milliarden Euro an die Gesellschafter:innen aus. Davon entfielen 49 Prozent – umgerechnet 648 Millionen Euro – auf Mark Mateschitz (LEADERSNET berichtete), der nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2022 dessen Beteiligung übernommen hatte.

Belegschaft wächst

Parallel zum wirtschaftlichen Wachstum wurde auch die Belegschaft weiter ausgebaut. Ende 2025 beschäftigte Red Bull weltweit 21.924 Mitarbeitende, nach 19.973 im Jahr zuvor. Die Produkte des Konzerns waren zuletzt in 178 Ländern erhältlich, was die globale Reichweite des Unternehmens unterstreicht.

Mit den aktuellen Zahlen zeigt sich, dass Red Bull unter der Führung von Mark Mateschitz seinen Wachstumskurs konsequent fortsetzt und sowohl Absatz als auch Umsatz auf neue Höchststände hebt – und damit die Erfolgsgeschichte des Salzburger Unternehmens weiter fortschreibt.

Investitionen in Österreich

Wie berichtet, führt der Red-Bull-Erbe auch die Investmentstrategie seines Vaters im Heimatland fort. Kommende Woche findet ein Tag der offenen Tür im um 12 Millionen Euro erweiterten Schönberghof am Red Bull Ring statt (LEADERSNET berichtete). An der Rennstrecke gibt es neben der Hotel-Offensive eine weitere Großinvestition. Mark Mateschitz steckt rund 13 Millionen Euro in den Rundkurs – konkret handelt es sich dabei um den Ausbau des Boxengebäudes (LEADERSNET berichtete). Im Vorjahr hat er den Hangar-7 am Flughafen Salzburg auf Vordermann bringen lassen (LEADERSNET berichtete). Überdies lässt er gerade ein neues Museum errichten, in dem künftig die große Rennauto-Sammlung, die er um knapp 600 Millionen Euro von Formel-1-Legende Bernie Ecclestone kaufte (LEADERSNET berichtete), ausgestellt werden soll. Zudem soll die Red-Bull-Produktionskapazität in Vorarlberg deutlich erweitert werden (LEADERSNET berichtete).

www.redbullring.com

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