Fotos und Video der Aktion "Warm ums Herz"
Fachgruppe Gastronomie und Caritas Wien setzen starkes Zeichen der Solidarität

Die Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Wien hat zur Unterstützung der hiesigen Caritas die Aktion "Warm ums Herz" ins Leben gerufen, um so ein Zeichen der Solidarität zu setzen. LEADERSNET.tv begleitete die Aktion für einen Tag und fragte bei den Organisatoren u. a. nach, was es mit "Warm uns Herz" auf sich hat und wie die Aktion genau abläuft.

Um auch bei eisigen Temperaturen menschliche Wärme zu zeigen, hat die Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Wien in Kooperation mit den hiesigen Wirt:innen und der Caritas Wien die Charity-Aktion "Warm ums Herz" entwickelt, mit der sie Gelder für hilfebedürftige Menschen in den Notquartieren und Wärmestuben gesammelt haben (LEADERSNET berichtete). Nach einem erfolgreichen Auftakt im Dezember vergangenen Jahres ging die Initiative nun einen Schritt weiter und brachte die Hilfe dorthin, wo sie dringend gebraucht wird.

"Bei der Aktion 'Warm ums Herz' geht es darum, das die Wiener Wirt:innen, Wiener Gastronomie und die Wiener Gastwirtschaft ihr warmes Herz zeigen, indem sie diverse Spendenaktionen zugunsten derer machen, die die Gastronomie nicht erleben und nicht an der Gesellschaft teilhaben können", so Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Wien, gegenüber LEADERSNET.tv. "Wirr sind davon überzeugt, dass A unsere Gäste, aber auch B unsere Wirt:innen ein riesiges und ein großes Herz haben und auch die gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen wollen. Und um das zu unterstützen und besser zeigen zu können, haben wir diese Aktion in mehrere Phasen untergliedert und mehrere Bausteine entwickelt."

Phase zwei für noch mehr Solidarität

Die Caritas-Winternotquartiere oder auch Wärmestuben sind für viele von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen ein Zufluchtsort. Eine warme Mahlzeit ist für all jene daher schlichtweg keine Selbstverständlichkeit. Zusätzlich mussten warme Speisen in den Notunterkünften aufgrund von Einsparungen der öffentlichen Hand zuletzt eingestellt werden – eine zusätzliche Belastung für ohnehin besonders vulnerable Menschen.

Genau hier soll die Aktion "Warm ums Herz" in ihrer zweiten Phase ansetzen, wie Peschta erklärt: "Phase 1 war im November, Dezember – da ist High Season, da ist viel los im Wirtshaus, da ist es eher um Geldspenden gegangen, um einfache Spenden, damit Schlafsäcke etc. finanziert werden können. Jetzt im Jänner, Februar, da ist ein bisschen weniger los, da ist aber die Frequenz draußen. Dafür sind aber die Küchen trotzdem warm. Und das kann man natürlich genauso nutzen, denn die Wirt:innen können jetzt ganz einfach die Aktion unterstützen, indem sie in die Wärmestube in die Notquartiere eine warme Krautsuppe bringen, Knödel mit Ei, Specklinsen – denn die Küche ist ja warm und da einfach 20, 30, 40 Portionen dazu zu machen und dazu zu kochen, das ist für viele Wirt:innen jetzt möglich."

Peschta weiß, dass es in der Stresssaison für die Wirt:innen nicht einfach machbar ist, aber "es trifft sich sehr gut, denn jetzt ist es draußen auch bitterkalt und da kann man wiederum sehr einfach helfen". "Und das ist uns wichtig, bei diesen längeren Phasen und bei diesen Bausteinen, die auch diese Aktion 'Warm ums Herz' beinhaltet", so der Obmann. 

Unterstützen und Hoffnung schenken

Somit sind die Wiener Gastronomiebetriebe eingeladen, mit warmen, frisch zu bereiteten Mahlzeiten zu unterstützen und so ganz unmittelbar Hoffnung zu schenken. "In den Wärmestuben ist es auch möglich, dass man das Essen direkt ausgibt, also da bringt man dann nicht nur das Essen vorbei und geht wieder, sondern da kann man dann wirklich das Essen direkt an die betroffenen und armutsgefährdeten Menschen ausgeben, was natürlich auch nochmal eine ganz tolle Sache ist, dass man direkt die Hilfe sieht und weitergibt", betont Martin Piekarski, Leiter der Caritas Notquartiere. Obmann Peschta kehrte daher vor Kurzem im Notquartier Pavillon IV auf der Baumgartner Höhe ein und besuchte dort Piekarski, um seinen Teil der Aktion beizutragen. 

"Warm ums Herz" verbindet damit nicht nur Hilfe für armutsbetroffene Menschen mit einem bewussten Umgang mit Lebensmitteln, sondern setzt auch ein starkes Zeichen für gelebte Solidarität. Gemeinsam soll Not gelindert und gleichzeitig versucht werden, der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken. Jede gespendete Mahlzeit zählt und kommt direkt dort an, wo sie gebraucht wird. Die Unterstützung ist unkompliziert: Einfach einen Caritas-Standort auswählen, einen Termin mit dem Team vor Ort vereinbaren und die warmen Speisen zum festgelegten Zeitpunkt liefern. 

Im Video

LEADERSNET.tv bat zum einen Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Wien, und zum anderen Martin Piekarski, Leiter der Caritas Notquartiere, vor die Kamera. Was die beiden Herren noch zur Aktion zu sagen haben, sehen Sie im Video. 

Darüber hinaus können Sie sich einen Eindruck von der Aktion mittels Galerie verschaffen.

www.wko.at

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