Rund 250 geladene Gäste aus Wirtschaft, Medien und Politik feierten in der Vorwoche am Wiener Cobenzl die Österreich-Premiere des neuen Omoda 9. Vertreter:innen aus verschiedenen Branchen erhielten dabei erstmals die Gelegenheit, das neue Flaggschiff-Modell der jungen Marke Omoda, die zum chinesischen Autobauer Chery Auto gehört, aus nächster Nähe zu erleben.
Neues Flaggschiff für den österreichischen Markt
Mit dem Omoda 9 erweitert der Importeur Colmobil Österreich sein Modellangebot im oberen Segment. Lars Pauly, CEO von Colmobil Österreich, erklärte: "Mit dem Omoda 9 erweitern wir unser Angebot um ein technologisch anspruchsvolles Modell, das uns helfen wird, am österreichischen Markt weiter zu wachsen."
Die Premiere markiert zugleich einen weiteren Schritt in der Entwicklung der Marken Omoda und Jaecoo in Österreich. Seit dem Marktstart im November 2025 mit dem Jaecoo 7 und dem Omoda 5 (LEADERSNET berichtete) habe das Unternehmen bereits erste Erfolge erzielt: Im ersten vollen Verkaufsmonat Jänner 2026 erreichte die Marke eigenen Angaben zufolge mehr als ein Prozent Marktanteil. Parallel dazu wurde das Händlernetz weiter ausgebaut und umfasst mittlerweile 25 Verkaufs-Schauräume österreichweit. Pauly betonte in diesem Zusammenhang auch die langfristige Perspektive der Marken im heimischen Markt: "Wir sind gekommen, um zu bleiben."
Mit Blick auf die kommenden Jahre kündigte der CEO von Colmobil Österreich gegenüber LEADERSNET.tv zudem einen weiteren Ausbau der Modellpalette an. Man werde das Angebot von Omoda deutlich erweitern – insbesondere in Richtung kleinerer Fahrzeugsegmente –, sodass künftig "wirklich für jede:n Kund:in das passende Produkt" verfügbar sein soll. Parallel dazu erwartet Pauly, dass sich sowohl die Markenbekanntheit als auch die Verkaufszahlen entsprechend weiterentwickeln werden.
Leistungsstarker Plug-in-Hybrid
Technisch positioniert sich der Omoda 9 im oberen Segment. Wie Jochen Tüting, Managing Director von Chery Europe, erläuterte, handelt es sich um ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug mit einer Systemleistung von 537 PS. Besonders hervor hob Tüting die Batterietechnologie des Fahrzeugs: "Wir haben eine 34,5-Kilowattstunden-Batterie, das heißt, wir erreichen rund 145 Kilometer rein elektrische Reichweite und bis zu 1.100 Kilometer Gesamtreichweite mit einer Tankfüllung und einer Batterieladung."
Fokus auf Ausstattung und Preis-Leistung
Auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis sieht der Importeur das Modell gut positioniert. Wolfgang Kugler, Sales Director von Colmobil, brachte seine Einschätzung auf den Punkt: "Mit einem Wort: außergewöhnlich." Der Omoda 9 komme mit umfangreicher Serienausstattung, sieben Jahren Garantie und zahlreichen Komfort- und Technikfeatures, "die Sie in der Oberklasse normalerweise suchen und dort nicht immer finden". Das zeige, so Kugler, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis des Modells außergewöhnlich sei.
Große Nachfrage nach den neuen Marken
Die bisherigen Marktreaktionen auf Omoda und Jaecoo fallen laut Unternehmen positiv aus. Anita Elöpataki, Marketing Director von Colmobil, berichtete, dass die Nachfrage derzeit sogar höher sei als die verfügbaren Fahrzeugkontingente.
"Im Moment haben wir eigentlich gar nicht genug Fahrzeuge, um unsere Händler entsprechend beliefern zu können", erklärte sie. Gleichzeitig verzeichne das Unternehmen zahlreiche Anfragen über die Website sowie über das Customer-Care-Center. Die Resonanz sei "sehr erfreulich", so Elöpataki, und zeige auch, dass die bisherigen Marketingmaßnahmen Wirkung zeigten.
Flaggschiff mit umfangreicher Serienausstattung
Doch was bietet der Omoda 9 nun genau? Er übernimmt innerhalb der Modellpalette die Rolle des technologischen Spitzenmodells. Das SUV kombiniert einen 1.5-T-GDI-Benzinmotor mit einem leistungsstarken Elektromotor im sogenannten Super Hybrid System (SHS). Zusammen ergibt sich eine Systemleistung von 395 kW beziehungsweise 537 PS sowie ein maximales Drehmoment von 650 Nm. Der serienmäßige Allradantrieb ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,9 Sekunden.
Die Hochvoltbatterie verfügt über eine Kapazität von 34,5 kWh und ermöglicht laut Hersteller eine rein elektrische Reichweite von bis zu 145 Kilometern nach WLTP. In Kombination mit dem Verbrennungsmotor ergibt sich eine Gesamtreichweite von rund 1.100 Kilometern.
Mit einer Länge von 4,78 Metern, einem Radstand von 2,8 Metern sowie einem Kofferraumvolumen von 471 Litern – erweiterbar auf bis zu 1.783 Liter – positioniert sich das Modell klar im oberen SUV-Segment. Dort tummeln sich Modelle wie BMW X3, Audi Q5, Mercedes GLC, VW Tairon, Skoda Kodiaq, Hyundai Santa Fe oder Kia Sorento. Serienmäßig verfügt der Omoda 9 über Allradantrieb, adaptive Dämpfer, 20-Zoll-Leichtmetallräder sowie zahlreiche Assistenzsysteme.
In Österreich wird das Modell ausschließlich in der Premium-Line angeboten. Zur Serienausstattung zählen unter anderem elektrisch verstellbare Sitze mit Memory-Funktion, Sitzheizung und -belüftung vorne, beheizbare Rücksitze, Lenkradheizung, Panorama-Glasdach sowie eine elektrische Heckklappe. Ergänzt wird das Cockpit durch ein Dual-Screen-Layout mit zwei 12,3-Zoll-Displays, Head-up-Display sowie Smartphone-Integration über Apple CarPlay und Android Auto.
Fazit, Preis und Video-Interviews
Mit dem Omoda 9 erweitert der Hersteller seine Modellpalette um einen großen Teilzeitstromer, der Komfort, Reichweite und hohe Systemleistung miteinander verbinden soll. Der Newcomer ist ab sofort bei österreichischen Händler:innen bestellbar und wird hierzulande ausschließlich in der Premium-Line zu einem Fixpreis von 48.990 Euro angeboten.
LEADERSNET.tv holte im Rahmen der Österreich-Premiere neben Lars Pauly, Jochen Tüting, Wolfgang Kugler und Anita Elöpataki noch Andreas Kostelecky, Markenleiter Omoda & Jaecoo, Georg Mrusek, Horváth Experte für Automotive, und Peter Jagersberger, Geschäftsführer, Autohaus Jagersberger, vor die Kamera.
Fotos von der Veranstaltung sehen Sie in unserer Galerie.
www.omodajaecoo.at
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