Fachkräftemangel: coeo Inkasso Österreich setzt auf hybride Arbeitsmodelle und zufriedene Beschäftigte

| Redaktion 
| 03.08.2022

"Die Wünsche der Mitarbeiter:innen nach mehr Flexibilität und Eigenverantwortung werden ernst genommen."

Die Inkasso-Branche sei wie viele andere Wirtschaftszweige auch vom Fachkräfteengpass beeinflusst. Um fachlich und menschlich geeignetes Personal zu finden, geht coeo mit der Zeit. "Die Bereitstellung kostenloser Getränke wird von Angestellten längst nicht mehr als Benefit wahrgenommen. Mittlerweile muss der Arbeitsplatz dem Privatleben angepasst werden, um zufriedene und motivierte Betriebsangehörige langfristig an ein Unternehmen zu binden", erklärt Christian Giehler, Geschäftsführer der coeo Österreich. Giehler, der seit wenigen Monaten die österreichische Dependance leitet und das Wiener Team vergrößert, denkt bei der Personalsuche ganzheitlich. Der Wunsch nach ausreichend Freizeit, flexiblen Arbeitszeiten, Mitgestaltungsmöglichkeiten, fairer Bezahlung und respektvollem Umgang habe den Wunsch nach einer fest geregelten Arbeitszeit abgelöst.

Die Benefits

Das in Wien ansässige Unternehmen stellt seinen Angestellten die Jahreskarte der Wiener Linien oder wahlweise einen kostenlosen Parkplatz zur Verfügung. Auch Wünsche nach Firmenfahrrädern werden bei Bedarf erfüllt. Für die Mittagspausen stehen mehrere dreigängige Menüs zur Verfügung, aus denen täglich gewählt werden kann. Eine Erfolgsbeteiligung in Form einer transparenten und leistungsbezogenen Prämie ist ebenso fixer Bestandteil wie die regelmäßige Organisation von Firmenfeiern, After-Work-Aktivitäten und Yoga-Kursen während der Pausen. Besprechungen werden bei coeo gerne auch im Rahmen eines Business-Breakfast oder beim Joggen abgehalten, wenn die Agenda das zulässt. Die Büroräumlichkeiten wurden modernisiert, die Zimmer freundlich gestaltet. Dabei wurden die jeweiligen Bedürfnisse der Belegschaft berücksichtigt und die Arbeitsplätze funktional gestaltet.

Fast alles kann, nahezu nichts muss

"Die Zufriedenheit unserer Kund:innen darf natürlich nicht unter den Arbeitszeitmodellen leiden. Nicht jede Abteilung kann zu 100 Prozent im Homeoffice arbeiten, da der direkte, rasche Austausch mit dem Team in manchen Situationen unumgänglich ist", so Giehler. Trotzdem ermöglicht coeo auch diesen Beschäftigten die Möglichkeit von zumindest zwei bis drei Tagen des externen Arbeitens nach vorheriger Absprache und genauer Planung. Bei einigen Positionen hingegen ist die persönliche Anwesenheit nur in Ausnahmefällen zwingend notwendig. Hier setzt coeo auf mobiles Arbeiten, ohne dass zwingend von daheim aus gearbeitet werden muss. Wichtig sei eine stabile Internetverbindung, dann sei zukünftig auch das Arbeiten am Zweitwohnsitz oder im Ausland denkbar. Außerdem erarbeitet coeo Österreich aktuell praxisgerechte Modelle für eine 4-Tage-Woche sowie den im Vorfeld organisierten Wechsel zwischen Vollzeit- und Teilzeitanstellung.

Der "neue" Mitarbeiter

coeo setze in erster Linie darauf, die eigenen Teammitglieder nachrücken zu lassen, wenn eine Position neu zu besetzen ist oder geschaffen wird. In Zukunft werde das Unternehmen auch Lehrlinge selbst ausbilden. Das Wissen um Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen steigere die Zufriedenheit der Angestellten und die Bereitschaft, Neues zu lernen, heißt es in einer Aussendung.

coeo arbeitet außerdem mit Hochschulen zusammen, bietet Praktikumsplätze und Unterstützung bei Abschlussarbeiten. So würden Studierende den Betrieb bereits während der Ausbildung kennen lernen und könnten nach dem Studium direkt wechseln, sollten für beide Seiten alle Faktoren für eine Zusammenarbeit stimmig sein.

"Wir legen großen Wert auf die Persönlichkeit der Bewerberinnen und Bewerber. Nicht nur Wissen und Lernbereitschaft zählen, der Mensch muss auch zum Team passen und vice versa", so Christian Giehler. 

 www.coeo-inkasso.de

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