"Hochkultur trifft Exzellenz" beim Forum Aufsichtsrat

Besucherrekord für die hochkarätige Veranstaltungsreihe von Board Search und Schoellerbank mit Christian Kircher, dem Chef des weltgrößten Theaterkonzerns, als Gastsprecher.

Aufsichtsräte gibt es auch in der Kultur – darum war es auch niemand geringeres als Christian Kircher, der Chef des weltgrößten Theaterkonzerns und selbst mehrfacher Aufsichtsrat, der beim jüngsten Forum Aufsichrsrat als Gastsprecher geladen warm.

Gelungene Verbindung von Wirtschaft und Kultur

In Kooperation mit der Schoellerbank lud Board Search am Mittwochabend erneut zur jüngsten Edition der beliebten Veranstaltungsreihe und Palais Rothschild und die Veranstalter konnten sich sogleich über einen Besucherrekord freuen: so viele internationale, hochkarätige Gäste wie noch nie waren aus ganz Österreich wie auch aus Deutschland, Ungarn und der Schweiz eigens angereist um sich den befruchtenden Austausch beim Forum nicht entgehen zu lassen. 

Helmut Siegler, Vorstandsmitglied der Schoellerbank AG, nahm die Begrüßung der zahlreichen Gäste im Namen der renommierten Privatbank vor. Er zeigte sich über die gelungene Verbindung von Wirtschaft und Kultur an diesem Abend sehr erfreut und betonte den hohen Stellenwert von Kulturpartnerschaften im Hause Schoellerbank. Das Streichquartett "Atmos" umrahmte die Veranstaltung musikalisch und spannte den Bogen von Franz Schubert, Josef Lanner und Antonin Dworak bis Stevie Wonder.

Hochkultur trifft Exzellenz

Christian Kircher, Chef der Bundestheater Holding, zeichnet seine Doppelbegabung aus. Er hatte nicht nur Führungspositionen in der Wirtschaft – Dorotheum, Unilever, A.C. Nielsen, Gillette, Wittmann Möbelwerkstätten – inne, sondern bringt auch Erfahrungen aus seinen kulturellen Engagements, Wien Museum und Bundestheater Holding, mit.

Aufsichtsräte gibt es nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in Kultur, Politik, Sport, Vereine, Charity und im sozialen Bereich. An diesem Abend wurde die Verbindung aus Wirtschaft und Kultur beleuchtet. Christian Kircher ist vierfacher Aufsichtsratsvorsitzender bei der Wiener Staatsoper, dem Burgtheater, der Volksoper und der Art for Art und verantwortet sich andererseits seinem eigenen Aufsichtsrat.

Einblicke in die "Sandwich-Position" der Bundestheater-Holding

Aus seinem reichen, kulturellen und betriebswirtschaftlichen Fundus bot er Einblicke in die Sandwich-Position der Holding, die die strategische Führung der Tochterunternehmen aktiv wahrnimmt. Auf der anderen Seite ist sie gegenüber der Politik als Eigentümer verantwortlich.

Er brachte Beispiele von Krisenmanagement im Kulturbetrieb am Beispiel der Ballett Akademie, ging auf die Parallelen zwischen Wirtschaft und Kultur ein und gab Einblicke in die zukünftige Ausrichtung der österreichischen Kultur-Aushängeschilder vom Digitalisierungsangebot bis zum "Modern Ticketing". Spannend seien die zukünftigen personellen Neuordnungen mit Bogdan Roščić und Petra Bohuslav in der Wiener Staatsoper sowie die weiteren Neuerungen der Direktion Martin Kušej am Burgtheater.

Das nächste Forum Aufsichtsrat findet am 22. April 2020 statt, Impressionen vom Forum Aufsichtsrat mit Christian Kircher finden Sie in unserer Fotogalerie. (red)

www.boardsearch.at

Zitate zum Themenkreis

"Der Fluch des Künstlers: sein Leben lang beurteilt zu werden von Leuten, die weniger Fantasie, Geschmack und Herz haben als er." – Roda Roda

"Beneide den Künstler um sein Können, nicht um seinen Erfolg." – Lisa Wenger

"Ein kleinerer Künstler zeigt seine Weltanschauung, ein großer Künstler seine Welt." – Goldscheider Ludwig

"Über Musik kann man am besten mit Bankdirektoren reden. Künstler reden ja nur übers Geld." – Jean Sibelius

"Glück bedeutet für mich: in 40 Jahren keinen Theaterregisseur erschlagen zu haben." – Heinrich Schweiger

Der Sessel des Burgtheaterdirektors wird ,in Branchenkreisen mit dem elektrischen Stuhl verglichen: "Man besteigt ihn als gesunder Mann und wenn man ihn verlässt, ist man ein Häufchen Asche.'"

"Jedes Theater ist ein Irrenhaus, aber die Oper ist die Abteilung für Unheilbare." – diese Worte sprach immerhin einer, der es wissen musste: Franz von Dingelstedt, der Direktor, unter dem am 25. Mai 1869 das "Haus am Ring" eröffnet wurde.

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