Gewinner des Google News-Medienranking rund um Wimbledon

Otago Online Consulting analysierte rund um die Berichterstattung zu Wimbledon erstmals die Sichtbarkeit von Medienseiten in Google.

Für Novak Djokovic war der Sieg beim prestigeträchtigen Tennisturnier von Wimbledon am Sonntag vielleicht schon so etwas wie Routine. Immerhin hält der serbische Tennisstar bei mittlerweile drei Wimbledon-Titeln. Für Otago Online Consulting hingegen war die Studie zur Online-Berichterstattung rund um die Ballwechsel am berühmtesten Centre Court der Welt eine Premiere. Die zentralen Fragen lauteten: Wie gut schnitten österreichische Medien in der Berichterstattung rund um Wimbledon in Google ab? Und welche Websites waren in der Kategorie Sport auf der Google News Seite mit ihrer allgemeinen Berichterstattung am erfolgreichsten?

Klarer Vorteil für Deutschland und Schweiz

Österreichische Medien konnten sich aufgrund der überschaubaren Anzahl an Artikeln gegen Medien aus der Schweiz und Deutschland nicht durchsetzen. Über den gesamten Betrachtungszeitraum konnte einzig tennisnet.com mit internationalen Playern mithalten. „Dieses ernüchternde Ergebnis liegt wohl an der im Vergleich zum Ausland geringen Berichterstattung beziehungsweise niedrigen Artikelfrequenz zum Thema Wimbledon“, so Otago Online Consulting.

Dabei gab es besonders zum Turnierfinale viele Leserinnen und Leser zu gewinnen: Spiegel.de und Sport1.de konnten am Finaltag der Damen den größten Anteil erreichen – die deutschen Medien waren insgesamt sehr stark vertreten. Aus Österreich schien beim Finale der Damen lediglich derStandard.at auf. Am Tag des Herrenfinales konnte sich Spiegel.de die erste Position sichern. Wie auch schon beim Damenfinale war der Sucheinschub stark durch internationale Player besetzt. Krone.at bewies aber, dass hier auch für die österreichischen Medien mehr möglich gewesen wäre. Der durchschnittliche Anteil an Sichtbarkeit in der Kategorie Sport auf news.google.at lag für TT.com bei 7,05 Prozent, für derStandard.at bei 4,61 Prozent, für Kleinezeitung.at bei 4,40 Prozent, für Sportnet.at bei 3,85 Prozent und für Kurier.at bei 3,69 Prozent, so das Ergebnis der Untersuchung. (as)

www.otago.at

So wurden die Daten erhoben

Für Wimbledon 2015 wurden relevante Begriffe definiert (Spieler- und Spielerinnennamen, Begriffe zum Ereignis „Wimbledon Finale“ etc.). Für diese Begriffe wurde im Zeitraum von 10. Juni bis 12. Juli 2015 alle 15 Minuten abgefragt, ob es eine Google News Box gibt, und falls ja, welche Medien mit welchen Artikeln darin aufscheinen. Diese Methodik machte sichtbar, wie häufig ein Medium in den Google News Einschüben sichtbar war.

Allerdings erlaubt diese keinerlei Aussagen darüber, ob zum Beispiel ein Spielername öfter oder seltener als andere in Medien vorgekommen ist. Die Daten wurden zeitgleich für Google.de, Google.at, Google.ch, Google.fr und Google.co.uk erfasst und für die einzelnen Länder ausgewertet.

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