Millionenreichweite
Radatz setzt zusätzlich auf Social Media als Vertriebskanal

Das Wiener Unternehmen verkündet, erstmals erfolgreich im Social Feed angekommen zu sein. Der Erfolg basiert dabei auf der Zusammenarbeit mit der hiesigen Social-Campaigning-Agentur Digiknall, durch deren Hilfe die Marke neue Zielgruppen über Kanäle wie Instagram und Co. erschließen konnte. 

Das Wiener Traditionsunternehmen Radatz beschritt im vergangenen Jahr einen neuen Weg und erschloss Social Media für sich. Zum Auftakt dieser Entwicklung setzte das Team rund um den "Tag der Käsekrainer" ein sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum, indem eine den "Radatzky Marsch" spielende Blasmusikkapelle die Marke durch die hiesige Innenstadt begleitete und die Wurst an zahlreichen Würstelständen Hoch leben ließ (LEADERSNET berichtete). Der Social-PR-Stunt, der aus der kreativen Feder der Wiener-Social-Campaigning-Agentur Digiknall stammt, markierte dabei den Startpunkt für die laufende digitale Erzählung, die in den folgenden Monaten von mehreren Formaten begleitet wurde. 

Die Strategie setzt dabei auf einfache Edutainment-Formate rund um Wurst, Wien und Kulinarik. Kurze vertikale Videos erklären Produkte, zeigen Menschen hinter der Marke und erzählen Geschichten aus dem Wiener Alltag. Produziert wird konsequent für den Social Feed, nicht für klassische Werbespots. Alle Inhalte entstehen laut den Verantwortlichen vollständig organisch. Allein 2025 wurden bereits über 400 Videos kanalübergreifend umgesetzt. So erklärt etwa Würstelingenieur Georg im Format Wurstkompetenz Produkte und Handwerk für die Community und in den "Wiener Wurst G'schichten" erzählen Persönlichkeiten wie Peter Stöger, Marika Lichter oder auch Florian Ritt ihre Geschichten am Würstelstand. Abgerundet wurde das Programm schließlich durch Fachwissen des hauseigenen Fleischsommeliers. 

Erschließung neuer Zielgruppen

Innerhalb von sechs Monaten habe Radatz so über 14 Millionen Videoaufrufe erzielt und mehr als 18.000 neue Follower:innen generiert. Zugleich, so heißt es, verzeichnete man auch steigende Verkaufszahlen in mehreren Produktlinien. Diese Entwicklung habe gezeigt, dass Social Media zu einem zusätzlichen Vertriebskanal wurde, der neue Zielgruppen gewinnen kann. "Mit einem lauten Knall wurde Radatz auf Social Media zum Leben erweckt. Der Name ist Programm, die Zusammenarbeit mit Digiknall ist höchst professionell und bereitet unserem gesamten Team viel Freude", erzählt Thomas Zedrosser, Geschäftsführer von Radatz. 

Ziel der Zusammenarbeit mit Digiknall sei es gewesen, nicht die bestehende Marke neu zu erfinden, sondern ihre Stärke so zu übersetzen, dass sie im Social Media Feed relevant wird. "Jede Marke will relevant sein. Doch Social Media folgt anderen Regeln als klassische Markenführung. Sichtbarkeit entsteht heute nicht durch bloße Präsenz, sondern dadurch, ob eine Marke die Köpfe und Herzen der Menschen erreicht", so Maximilian Heske, Head of Strategy von Digiknall. 

Social Performance

An ebendiesem Verständnis habe man auch die Kampagne für Radatz entwickelt. Wirkungsmuster, Formate und Mechaniken seien so gesteuert, dass sie nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen würden, sondern dauerhaft anschlussfähig seien. Das Ergebnis zeige sich im organischen Wachstum, das sich nicht nur in Reichweite, sondern auch wirtschaftlich zeige. 

www.radatz.at

www.digiknall.at

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