Bei dieser Konferenz wird jeder Teilnehmer auf Corona getestet

Mit Weitblick und Sicherheit wollen die Initiatoren des "Salzburg Summit" neue Maßstäbe im Veranstaltungswesen setzen. Über die Bühne geht die Konferenz erstmals in Wien. 

Der im vergangenen Jahr von Gabi Spiegelfeld ins Leben gerufene Salzburg Summit wurde als Plattform zum Austausch über die Zukunft und Visionen Europas gegründet. Heuer wurde ein komplett neues Konzept erarbeitet. Der Salzburg Summit wird die erste Konferenz sein, bei der jeder Teilnehmer auf Corona getestet wird. "Wir zeigen, wie Konferenzen in Zukunft abgehalten werden", so Spiegelfeld im Gespräch mit LEADERSNET. Das Procedere erklärt sie wie folgt: Jeder Teilnehmer bekommt im Vorfeld einen Slot zugeteilt, in dem er getestet wird, das Ergebnis ist in spätestens sechs Stunden da.

Auch der diesjährige Gastgeber Wolfgang Hesoun, Chef von Siemens Österreich, ist vom Konzept überzeugt: "Wir werden alles daran setzen, nach dem Vorbild der Salzburger Festspiele und dem Grafenegg Festival, auch in der Wirtschaft völlig infektionsfreie Veranstaltungen stattfinden zu lassen."

Managing the Unknown

Unter dem Titel "Managing the Unknown" werden Anfang Oktober in der Siemens City die Auswirkungen und Fragen, welche die aktuelle Krise aufwirft, diskutiert. Unter anderem geht es darum, wie aktuelle Herausforderungen bewältigt werden können, welche nachhaltigen Veränderungen zu erwarten sind und welche Chancen sich potentiell durch die Krise ergeben. Den Kopf zerbrechen werden sich die Teilnehmer auch über die europäische Standortpolitik, über Investitionen in Nachhaltigkeit als potentieller Wettbewerbsvorteil sowie über die Notwendigkeit von Investitionen in digitale Infrastrukturen und deren Sicherheit. Die Impulse hierfür kommen von mehr als 15 hochkarätigen High-Level Speakern, die mit ihrem spezifischen Branchenwissen dabei helfen, erfolgreiche Wege durch ungewisse Zeiten zu finden.

Prominente Speaker

In der Opening-Speech wird der Wirtschaftsphilosoph Anders Indset die Folgen von COVID-19 aus seiner Sicht darstellen. Daran anschließend werden einerseits Joe Kaeser als CEO des deutschen Industrie-Flaggschiffes Siemens und andererseits Jochen Engert, Gründer und CEO von Flixbus, beantworten, wie sie "The Unknown" managen. Am zweiten Tag rückt der Industriestandort Europa in den Fokus. Dazu werden die italienische Industrielle Emma Marcegaglia und der CEO von Böhringer Ingelheim, Hubertus von Baumbach, die Herausforderungen und Strategien für Ihre Industrien diskutieren. In der Krise hat die digitale Infrastruktur über fast alle Branchen hinweg stark an Bedeutung gewonnen. Die Digitalisierung hat einen „Boost“ erlebt. Tim Höttges, CEO der Deutschen Telekom wird uns einen Einblick in die Entwicklungen in diesem Bereich geben und aufzeigen, wo Europa noch Handlungsbedarf hat. Zusätzlich werden wir uns mit 3 weiteren Speakern mit dem sicherheitspolitischen Aspekt der zunehmenden Vernetzung auseinandersetzen.

"Die Wirtschaft von morgen muss Antworten auf die Fragen von heute geben: Wie nutzen wir die Digitalisierung zum Wohle aller, wie begegnen wir dem Klimawandel, wie schaffen wir gleiche Chancen für die heutige und für künftige Generationen? Der Salzburg Summit bietet eine hochwertige Plattform für diesen Dialog und ist ein Labor für Ideen, in das wir uns gerne einbringen – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Österreich mit vielen guten Unternehmen einen interessanten Markt für General Atlantic darstellt", so Jörn Nikolay, Managing Director bei General Atlantic. (jw)

salzburgsummit.com

 

 

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