Die Österreicher nutzen Handy und Internet auch nach dem ersten Höhepunkt der Coronakrise weiter deutlich intensiver als bisher. "Coronakrise und Babyelefant hinterlassen in unserem Leben nachhaltige Spuren. Wir können jetzt schon sagen, dass Video- und Internet-Telefonie gekommen sind, um zu bleiben. Fast alle Drei Business Kunden haben in den vergangenen Monaten einen sichtbaren Digitalisierungssprung vollzogen. Wir sind stolz darauf, dass wir in dieser Phase bei Privatkunden Marktanteile gewonnen haben wie kein anderer Anbieter und wir die Kundenzahlen im Festnetz-Internet sogar um 18 Prozent steigern konnten", so Jan Trionow, CEO von Drei.
In Zahlen
Bei Privatanschlüssen im Mobilfunk hat Drei seinen Marktanteil laut marketmind-Daten von 29,8 auf 30,7 Prozent ausgebaut. Die Zahl der Internetkunden gesamt (LTE, DSL, Hybrid) erhöhte sich um rund 4 Prozent, bei den Business-Kunden legte Drei um mehr als 2,3 Prozent zu. Dass die Kundenzahl insgesamt (ohne Berücksichtigung von M2M, MVNOs und Submarken) dennoch um 1,7 Prozent auf 3,8 Millionen zurückging, ist auf eine weitere Bereinigung der Wertkarten-Basis um inaktive Gratis-Internet SIM-Karten (Initiative 100%) und infolge der Registrierungspflicht zurückzuführen. Der Gesamtumsatz lag im ersten Halbjahr 2020 mit 417 Mio. Euro um 1,9 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Der praktisch vollständige Wegfall der Roaming-Einnahmen konnte durch zusätzliche Inlandsumsätze nur teilweise kompensiert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBITDA) erhöhte sich - primär aufgrund bilanzieller Einmal-Effekte nach der Übernahme von Tele2 - um 5,1 Prozent auf 189 Mio. Euro; das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs um 1,0 Prozent auf 114 Mio. Euro.
Erhöhung um das 13-Fache
Auf dem Höhepunkt der Krise haben die Drei Kunden um fast zwei Drittel (63 %) mehr telefoniert und das Internet um ein Drittel intensiver genutzt. Während in vielen Lebensbereichen Normalität einkehrt, sind die meisten neuen Online-Gewohnheiten geblieben. So blieb die Nutzung selbst im Juli dieses Jahres deutlich über dem Verbrauch im Vorjahreszeitraum: Social Media +135 %, Messaging +36 % und Gaming +30 %. Beim Fernsehen via Drei TV stieg die Nutzung um ein Drittel, die Streaming-Nutzung allgemein legte um 15 Prozent zu.
Auch die Unternehmenskunden haben sich in vielen Bereichen sprunghaft weiterentwickelt. So wurde Internettelefonie (Voice-over-IP) nach einem Anstieg Mitte März um das Dreizehnfache auch im Juli noch um 138 % stärker verwendet als im Vorjahr. Auch der Transfer von Dateien blieb mit einem Plus von 40 Prozent auf einem hohen Niveau. (red)
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