Dieses Möbelhaus will "die österreichische Alternative zu McDonalds" sein

"Austro-Soulfood zu günstigen Preisen": XXXLutz-Restaurant bietet Riesenschnitzel um 2,50 Euro und rechnet mit Massenanstürmen, Tierschützer schlagen Alarm.

Im Vorjahr hat XXXLutz den Versuch gewagt, eines seiner 155 Restaurants auch ohne Möbelhaus quasi als "Stand-Alone" zu betreiben und zu etablieren. Als strategischen Standort wählte man die hochfrequentierte Mariahilfer Straße 121 aus und eröffnete das erste XXXLutz-Flagship-Restaurant – stylishes Interieur und eigener Lounge- und Bar­bereich inklusive, und jeden Tag geöffnet.

Vor allem Klassiker der Österreichischen Küche, allen voran das Wiener Schnitzel, sind die Bestseller im Stand-Alone-Restaurant, dass sich gut hält. Und das gut frequentierte Lokal soll dieser Tage noch beliebter werden, wenn es nach dem Team um Betriebsleiter Michael Schürausz, Restaurantleiter Gordian Fraydenegg, Chefkoch Christopher Einzinger und Serviceleiterin Dina Reinkova geht: denn mit dem aktuellen XXXLutz-Gutscheinheft können Gäste sich ein Riesen- Wiener Schnitzel um 2,50 Euro gönnen. Damit gibt es beim Möbelhaus das wohl mit Abstand günstigste Wiener Schnitzel der ganzen Stadt.

"Wir wollen die österreichische Alternative zum Mäci sein"

Die Mission des XXXL-Möbelhauses ist klar gesteckt: "Wir wollen die österreichische Alternative zu Mäci und Co. sein. Unser Konzept mit lifestyliger Atmosphäre gepaart mit Austro-Soulfood und günstigen Preisen ist wirklich aufgegangen", erklärt  XXXLutz-Unternehmenssprecher Thomas Saliger. Mittels dem neuen Konzept des "Küchenmonitorings" sollen nicht nur die Preise, sondern auch das Service dem US-Fastfoodriesen angenähert werden: So soll jede Speise binnen zehn Minuten serviert werden.

Tierschützer schlagen Alarm

Gar nicht "schmecken" tut diese Aktion indessen Tierschützern – diese üben verständlicherweise heftige Kritik am Verkauf eines Schnitzels mit Beilage um den Schleuderpreis von 2,50 Euro. Vier Pfoten sieht "in solchen Kampfpreisen ein völlig falsches Signal und langfristig negative Konsequenzen für alle: Tiere, Menschen und Umwelt", erklärte die Organisation am Donnerstag in einer Aussendung.

"Wir erleben hier eine regelrechte Verramschung von Lebensmitteln! Wenn Nahrung nichts mehr wert ist und jeder Respekt vor tierischen Produkten fehlt, dann fällt das letztendlich auf uns alle zurück. Es ist absurd, Fleisch als Lockmittel zu verwenden. Wir sollten es gerade jetzt besser wissen: Im Zuge der Corona-Krise haben wir gesehen, welche furchtbaren Auswirkungen die billige Produktion von Fleisch auch auf die Gesundheit haben kann", betonte Veronika Weissenböck von Vier Pfoten.

XXXLutz reagierte gelassen und beschwichtigend auf die Kritik; Bei dem Fleisch für das Aktionsschnitzel handle es sich um Huhn und Schwein aus Österreich, wie XXXLutz-Sprecher Thomas Saliger versichert. Nachsatz: "Da kann man guten Gewissens bei uns in die Restaurants gehen und bekommt da wirklich ordentliche Qualität zu einem klar sehr günstigen und manchmal nicht nachvollziehbaren Preis." Man müsse "immer eine Gesamtbetrachtung anstellen, weil die Leute dann ja auch Getränke konsumieren". Es rechne sich in Summe, denn sonst "würden wir es nicht machen und vor allem, da geht es ja auch immer ein bisschen um Kundenbindung.", rechtfertigte Saliger die Aktion. Zudem sei die Mehrwertsteuer gesenkt worden "und diesen Mehrwertsteuervorteil geben wir jetzt dann einmal in den nächsten Tagen einfach einmal so an unsere Kunden weiter." (red)

www.xxxlutz.at

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