Bierlein besucht "Blockbuster" Bonnard

Bundeskanzlerin gratulierte zur Eröffnung der neuen Erfolgsausstellung des französischen Post-Impressionisten im Bank Austria Kunstforum Wien.

Es wird bunt auf der Wiener Freyung. Das hat nichts mit dem Herbst zu tun, sondern mit der neuen Ausstellung im Bank Austria Kunstforum Wien. Direktorin Ingried Brugger zeigt die von Evelyn Benesch kuratierte Ausstellung "Pierre Bonnard. Farbe der Erinnerung", die bereits in der Londoner Tate 350.000 und in Kopenhagen 250.000 Besucher in ihren Bann zog. Für Österreich ist es überhaupt eine Premiere: Erstmals wird der Meister des französischen Post-Impressionismus hierzulande umfassend gezeigt.

"Bisher so nicht gesehenes wird hier sichtbar"

"Mit der aktuellen Ausstellung unterstreicht das Bank Austria Kunstforum Wien einmal mehr, dass es ein Ort ist, an dem bisher so nicht Gesehenes sichtbar gemacht wird. Ausstellungshäuser erfüllen hier auch einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag. Und wir sind stolz, dass wir dazu einen wesentlichen Beitrag im Wiener Kulturleben leisten können. Denn Kunstgenuss möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen und auf spannende Art und Weise zu vermitteln ist kein Luxus, auf den wir jederzeit verzichten könnten! Gesellschaftlich relevante Kunst ist nicht nur ein ästhetisches Vergnügen, sondern regt in vielfacher Weise zum Nachdenken an und verstört manchmal auch", sagt UniCredit-Bank-Austria-Vorstandsvorsitzender Robert Zadrazil bei der Eröffnung im Palais Ferstel.

"116 Leihgaben von 51 Leigebern aus elf Ländern zeigen Mittelmeerlicht von seiner schönsten Seite; immerhin hat Bonnard seit 1926 in Le Cannet, einer Kleinstadt oberhalb von Cannes, gelebt", führt Brugger in die Ausstellung ein, die einen Versicherungswert von fast einer halben Milliarde Euro hat.

Höchste Prominenz bei Bonnard-Premiere

Auf Einladung von Brugger und Zadrazil ließen sich in Bonnards Bann unter anderem ziehen: Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein in Bruggers Mode gehüllt, den französischen Botschafter Francois Saint-Paul, den italienischen Botschafter Sergio Barbanti, die Bundesministerin a.D. Hilde Hawlicek, die Bundesministerin a.D. Maria Rauch-Kallat, Rudi Schicker, Thomas Weninger vom Städtebund, die Künstler Christian Ludwig Attersee, Loys Egg, Jürgen Messensee und Alfredo Barsuglia, Glyptotek-Direktorin Christine Buhl-Andersen, Tate-Collection-Boss Matthew Gale, MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein, die Medien-Macher Andreas Rudas von RTL, Der Standard-Gründer Oscar Bronner und Profil-Herausgeber und Chefredakteur Christian Rainer.

Auch Wolfgang Fischer von der Wiener Stadthalle, Gregor Hofstätter-Pobst von der UniCredit Bank Austria, Jenny Jane Seitner von der UniCredit Bank Austria, Christoph Neumayer von der Industriellenvereinigung, Barbara Jedlicka von IBM, Stefan Otrubay von den Esterházy Kulturbetrieben, Willi Hemetsberger von Ithuba Capital, Kunstsammlerin Hannah Rieger, Sylvia Eisenburger-Kunz von der Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, die Rechtsanwälte Gabriel Lansky, Hannes Pflaum, Andreas Theiss und Georg Zanger, Schauspielerin Edith Leyrer, Regisseur Peter Patzak, Modeexperte Wolfgang Reichl oder Musiker Remy Ballot ließen sich die Eröffnungsfeier nicht entgehen.

Die Ausstellung ist von 10. Oktober 2019 bis 12. Jänner 2020 im Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen, erste Impressionen von der prominent besuchten Eröffnungsveranstaltung finden Sie in unserer Fotogalerie. (red)

www.kunstforumwien.at

Über die Ausstellung "Pierre Bonnard. Die Farbe der Erinnerung"

Mit dieser Ausstellung präsentiert das Bank Austria Kunstforum Wien mit Pierre Bonnard erstmals in Österreich den rätselhaften Meister des Postimpressionismus.

Aufgewachsen im bürgerlichen Ambiente eines Vororts von Paris, hat Bonnard erste künstlerische Erfolge im Kreis der Künstlergruppe der Nabis. Hier erwacht auch sein Interesse an der die Konventionen des westlichen Sehens in Frage stellenden Ästhetik der japanischen Farbholzschnitte. Sie wird ihn sein gesamtes Werk begleiten – und ihm den Beinamen "Le Nabis très Japonard" einbringen.

Seine eigentliche Bildsprache entwickelt Bonnard jedoch erst nach der überwältigenden Erfahrung des Lichts des Südens: 1909 bei einem längeren Aufenthalt in St. Tropez. Die lichtdurchtränkten, leuchtend-changierenden Farben des Mittelmeers – wo er sich auch in den 1920er Jahren niederlassen wird – bestimmen von nun an seine Malerei.

Im Zentrum von "Pierre Bonnard. Die Farbe der Erinnerung" steht so die Farbe als zentrales Ausdrucks- und Gestaltungsmittel des Künstlers. Nicht nur Stimmungen, sondern ganze Kompositionen entwickelt und modelliert Bonnard über Farbakkorde und -dissonanzen, über die Gegensätze und das Zusammenspiel warmer und kühler Töne.

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