Austria Videoplattform: "Erfolgsbeispiel für nationalen Schulterschluss heimischer Medien"

Austauschplattform für Nachrichtenvideos steigert Abrufe im zweiten Jahr um 43 Prozent.

Dei Austria Videoplattform (AVP), der Contentpool für redaktionelle Videoinhalte der österreichischen Medienhäuser, wuchs auch im zweiten Jahr seines Bestehens kräftig weiter. Die Nachrichtenbeiträge, die in die AVP eingespielt und über heimische Medienportale verbreitet wurden, konnten 2018 insgesamt mehr als 10,6 Millionen Abrufe erzielen. Dies entspricht einer Steigerung von 43 Prozent gegenüber dem Startjahr 2017 (7,4 Millionen).

Die meisten Abrufe des vergangenen Jahres (61.868) brachte ein Video zum Sesselliftunglück im georgischen Skigebiet Gudauri im März 2018. Seit dem AVP-Start am 1. Jänner 2017 wurden insgesamt 18 Millionen Abrufe verzeichnet. Eine Steigerung von 45,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreichte auch die Anzahl der von den Medienpartnern zur Verfügung gestellten Beiträge: 45.911 Videos wurden im Jahr 2018 in die Plattform eingespielt, 37.701 davon lieferte der ORF. Im Jahr davor lag das Gesamtangebot bei 31.609 (28.831 ORF).

Werbeerlöse werden aufgeteilt

Die AVP umfasst aktuell 15 Medienhäuser, die selbst produzierten und redaktionellen Videocontent für derzeit insgesamt 44 Medienportale zur Verfügung stellen. Die Teilnahme an der Plattform steht allen Medienhäusern mit redaktionellem Kerngeschäft offen. Betrieb und Vermarktung erfolgen über die APA (Austria Presse Agentur). Die Werbeerlöse werden unter den teilnehmenden Akteuren aufgeteilt. Die technische Online-Reichweite aller AVP-Partner liegt in Österreich aktuell bereits bei etwa 80 Prozent.

"Die positive Entwicklung der Austria Videoplattform freut uns sehr. Ist sie doch eines jener Kooperationsmodelle der österreichischen Medien, die echte Antworten auf die neuen Anforderungen an die Branche und die neuen Marktbedingungen geben können", so APA-CEO Clemens Pig. Der stellvertretende ORF-Direktor für Technik, Online und neue Medien, Thomas Prantner, bekräftigt: "Der ORF ist von Beginn an Teil des zukunftsweisenden Vorzeigeprojekts AVP und leistet als größter Contentlieferant einen maßgeblichen Beitrag zum Erfolg der Videoplattform. Die Zahlen sprechen für sich: Der ORF hat sein Sendungsangebot auf der AVP gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt und stellt im Schnitt mehr als 3.100 eigenproduzierte und journalistisch hochwertige TV-Beiträge pro Monat zur Verfügung." (red/ots)

www.apa.at

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