Sensationeller Saison-Start für das Wiener Burgtheater

| 12.09.2018

Nicholas Ofczarek glänzt als "Mephisto"


Klaus Mann hat seinen "Mephisto“ als zeitlosen Seitenhieb auf den politischen Opportunismus der Kunstschaffenden seiner Zeit 1936 im Exil verfasst: Der Roman stellt dabei die Möglichkeit künstlerischer Selbstverwirklichung und persönlicher Integrität im Spannungsfeld äußerer Machtverhältnisse in Frage. Regisseur Bastian Kraft versucht zum Saisonstart am Wiener Burgtheater Parallelen zwischen 1939 und 2018 zu ziehen. Lustig, jedoch nicht ganz fair, lässt sich "Mephisto" Nicholas Ofczarek auch zu einem skurillen Schrei nach "Sebastian" hinreißen. Die Burgtheater-Premiere ist fulminant - sowohl von den künstlerischen Darbietungen als auch von einem sich ständig verändernden Bühnenbild. Als Mittelpunkt des Geschehens dient ein überdimensionales Laufband, welches mit Liveschlagzeug-Performance viele Dialoge so unterstützt, dass einem die Gänsehaut über den Rücken läuft. Eine absolut sehenswerte Burgtheatervorführung die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Bei der Premiere und der anschließenden Premierenfeier auf der Bühne zu sehen waren: Ex-Staatsopern Direktor Ioan Holender, Burgtheater Direktorin Karin Bergmann, Verwaltungsdirektor Thomas Königstorfer, Ex-Kulturminister Josef Ostermayer, Ex-Kulturminister Thomas Drozda, Kobza Media Direktor Niko Pelinka, Kobza GF Rudi Kobza, Philosoph und Bäckermeister Franz Felber, Mausi Serafin, Interspot GF Ingrid Klingohr, Die Presse CR Rainer Nowak, Profil CR Christian Rainer, Leitbetriebe Austria GF Monica Rintersbacher, ORF Seitenblicke Christian Reichhold, WH-Medien GF Marcin Kotlowski, u.v.m. (red)

Wer sich die fulminante Premiere nicht entgehen ließ, sehen Sie in unserer Galerie.

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