Zwei Kaffeehausmultis scharren vor Österreichs Toren

Costa Coffee und Blue Bottle Coffee könnten bald in den heimischen Markt eintreten. 


Es ist ein Geschäftszweig, indem nach wie vor Goldgräberstimmung herrscht: Seit sich die Menschheit zum Kaffeetrinken nicht mehr nur hinsetzt, sondern das Gebräu aus braunen Bohnen immer öfter in To Go-Bechern vor sich herträgt, boomt das Business mit Kaffeehaus-Marken. Da mag es nicht verwundern, dass sich die Nahrungsmittelmultis auf die Branche stürzen. Nachdem Nestlé im Mai die weltgrößte Kaffeehaus-Kette Starbucks übernommen hatte zieht Coca-Cola nun nach und kauft mit Costa Coffee die Nummer zwei auf dem Globus.

Nestlé und Coca-Cola matchen sich um lukratives Kaffeekettengeschäft

"Heißgetränke sind eines der letzten Segmente im Getränkemarkt, in dem Coca-Cola bisher keine globale Marke besitzt", kommentiert Coca-Cola Vorstandschef James Quincy. "Costa gibt uns neues Können und Expertise im Kaffeebereich, und unser System verschafft uns Möglichkeiten, die Marke Costa weltweit auszubauen." Die britische Kaffeehausmarke Costa könne man in Zukunft „absolut überall“ sehen. In Verkaufsautomaten, Restaurants, Pubs, Cafés – überall dort, wo Coke heute schon zu sehen ist, heißt es aus Investorenkreisen.

Nestlé treibt indessen nicht nur den Ausbau von Starbucks voran (vergangene Woche eröffnete nach langem Hin und Her die erste Filiale in Italien). Es will auch mit seiner vor gut einem Jahr übernommenen kalifornischen Hipster-Kette Blue Bottle Coffee den Markteintritt in Europa wagen. Derzeit ist Blue Bottle Coffee vor allem in den USA und Japan aktiv. (red)

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