Fotos des Events
VieVinum 2026 lockte die Weinwelt in die Wiener Hofburg

An drei Tagen verkosteten Teilnehmer:innen aus 52 Nationen Weine von rund 550 Aussteller:innen. Neben zahlreichen Side Events stand vor allem die kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der edlen Tropfen als unvergleichliches Naturprodukt im Mittelpunkt. 

Die VieVinum zählt zu den bedeutendsten internationalen Weinmessen Österreichs und hat sich im Laufe der Jahre fest in der globalen Weinszene etabliert. Alle zwei Jahre verwandelt sie die Bundeshauptstadt in das unumstrittene Zentrum des guten Geschmacks. Als exklusive Bühne für die besten Winzer:innen des Landes sowie internationale Aussteller:innen zieht die Weinmesse regelmäßig Tausende Weinenthusiast:innen, Fachhändler:innen, Gastronom:innen und Journalist:innen aus aller Welt an. 

Der Erfolg der Messe liegt dabei unter anderem am Zusammenspiel aus Tradition und Moderne. Während in den prunkvollen, historischen Räumlichkeiten der Wiener Hofburg tief verwurzelte Weinkultur auf aktuelle Trends trifft, bietet ein Rahmenprogramm aus Fachverkostungen, Keynotes und Side Events Raum für intensiven Austausch. Heuer ging die VieVinum vom 16. bis 18. Mai über die Bühne und notierte Besucher:innen aus 52 Nationen sowie rund 550 Aussteller:innen. 

Wien als Zentrum des guten Geschmacks

In einem feierlichen Festakt hob Johannes Abentung, Generalsekretär im Bundesministerium für Landes- und Forstwirtschaft, das Wesen des Weins als nicht kopierbares Naturprodukt hervor und unterstrich seine kulturelle, gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Bedeutung (LEADERSNET berichtete). 

Neben Weingütern aus aller Welt zog besonders das Gastland Georgien auf der VieVinum die Aufmerksamkeit auf sich. In seiner Rede unterstrich der georgische Botschafter Alexander Maisuradze, wie stark Wein die Identität seines Landes prägte. Mit seiner 8.000 Jahre alten Tradition ging das Land als die Wiege des Weins hervor.

Von Masterclasses bis Winzer-Kür 

Weitere wichtige Programmpunkte waren unter anderem "School of Wine", bei der es Masterclasses, Podiumsdiskussionen und kommentierte Verlosungen im Schatzkammersaal, Burgraum und Künstlerzimmer stattfanden, zu erleben gab; die "Zone Zero", ein eigener Bereich in der Geheimen Ratstube, der sich gänzlich alkoholfreien Alternativen widmete, und die "Future Academy", bei der es um aktuelle Trendthemen und Zukunftsfragen ging, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wein- und Sektbranche besprochen wurden. Zudem präsentierte der Falstaff im Rahmen der Weinmesse ihren neuen englischsprachigen Weinführer "Ultimate Wine Guide Austria and Neighboring Countries 2026/27" und kürte Christian Tschida zum "Winzer des Jahres 2026" (LEADERSNET berichtete). 

Auf dem Programm standen zudem besondere Auftritte mit eigenen Verkostungszonen. Wein Steiermark präsentierte am Sonntag (17. Mai) das Beste aus der Steiermark unter dem Motto "Best of Sauvignon Blanc". Am Montag (18. Mai) folgte die Jugendinitiative von Wein Burgenland mit dem Schwerpunkt "Junges Burgenland – Next Generation".

Einen Eindruck vom Event können Sie sich unter anderem mittels Galerie verschaffen.

www.vievinum.at

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