Fotos des neuen Diskursformats
"shift."-Auftakt mit zwei Spitzenfrauen für ein wettbewerbsfähiges Österreich

Im Rahmen der neuen Diskussionsreihe von ÖBB-Infrastruktur und sheconomy debattierten zwei einflussreiche Managerinnen darüber, warum Geschwindigkeit heute weit mehr ist als nur ein technisches Merkmal – sie ist die entscheidende Währung im globalen Wettbewerb.

Mit dem neuen Diskursformat shift. wollen die ÖBB-Infrastruktur und das Wirtschaftsmagazin sheconomy ein deutliches Zeichen für einen branchenübergreifenden Ideenaustausch setzen. Die Veranstaltungsreihe wurde ins Leben gerufen, um eine Plattform zu schaffen, auf der zukunftsrelevante Themen an der Schnittstelle von Wirtschaft, Gesellschaft und Mobilität diskutiert werden. Ziel ist es, verschiedene Perspektiven zusammenzubringen, um Impulse für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich zu setzen und den Dialog über notwendige Veränderungen aktiv voranzutreiben.

Hochkarätiger Auftakt 

Bei der kürzlich stattgefundenen Auftakt-Veranstaltung von shift. trafen mit Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, und Annette Mann, CEO Austrian Airlines, zwei Perspektiven aufeinander, die für Österreich zentral sind: Zum einen Infrastruktur und zum anderen internationale Unternehmensführung. Moderiert wurde der Einstand von Kristin Hanusch-Linser, der Herausgeberin von sheconomy. Gemeinsam diskutierten sie die Frage, was ein Land heute wirklich wettbewerbsfähig macht und warum Tempo dabei ein Standortfaktor ist. 

Fokus auf Handlungsbedarf

Das erste Format drehte sich demnach um den Standort Österreich, Talente sowie Wettbewerbsfähigkeit und verdeutlichte, warum sich Österreich Stillstand nicht mehr leisten kann. Angelo und Mann forderten im Zuge dessen mehr Tempo für den Standort. Einig war man sich, dass echte Wettbewerbsfähigkeit nicht durch große Worte entstehe, sondern durch Taten. Es komme auf eine reibungslose Infrastruktur, attraktive Chancen für Fachkräfte und Planungssicherheit für Wirtschaft an. Österreich fehle es demnach nicht an Potenzial, sondern an Wirkung dort, wo Entscheidungen zu lange im Wartesaal stünden. 

Taten statt Worte

"Wir diskutieren Energie in Österreich oft als Kostenfrage, das greift zu kurz. Energie ist vor allem eine Frage der wirtschaftlichen Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit und damit der Wettbewerbsfähigkeit", so Angelo. Sie mahnte, Europa und Österreich seien noch immer viel zu abhängig von fossilen Energieimporten. "Wer Energie nachhaltig organisiert, ist stabiler und attraktiver als Standort. Genau dort muss Österreich ansetzen, mit heimischer Erzeugung, starker Infrastruktur und der klugen Verknüpfung von Energie und Mobilität."

Mann betonte wiederum, dass Mobilität weit mehr als das bloße Zurücklegen von Distanzen sei. Sie stelle einen zentralen Teil moderner Infrastruktur dar, wobei die Airline als verlässlicher Netzwerkpartner fungiere. In dieser Rolle, so Mann weiter, leiste das Unternehmen einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Tourismusstandorts, denn: "Als nationale Airline verbinden wir als Austrian Airlines Menschen, Märkte und Regionen und tragen damit wesentlich zur Wettbewerbsfähigkeit Österreichs bei." Ziel sei es dabei stets, eine "sichere, nachhaltige und hochwertige Mobilität" zu gewährleisten.

Unter den Gästen

Neben den beiden Managerinnen Silvia Angelo (Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG) und Annette Mann (CEO Austrian Airlines) sowie der Herausgeberin von sheconomy Kristin Hanusch-Linser wohnten dem Auftakt von shift. unter anderem Patricia Neumann (Siemens), Iris Appiano-Gugler (AMS), Kathrin Gulnerits (News), Karoline Hilger (Galerie Hilger), Sandra Straka (Uniqa) sowie Helene Karmasin (Unternehmensberaterin) und viele mehr bei. 

Einen Eindruck von der Veranstaltung können Sie sich mittels Galerie machen. 

www.infrastruktur.oebb.at

www.sheconomy.media

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