Fotos vom Business Case Day 2026
Mit dieser Strategie soll Österreichs Start-up-Szene endlich abheben

Österreich soll bei Firmengründungen raus aus dem Mittelfeld. Beim "Business Case Day" wurden Lösungen für reale Unternehmensfragen von OMV, Erste Bank und Wiener Städtische entwickelt und an den Geschäftsmodellen von morgen getüftelt.

In diesem Jahr hat der eXplore Business Case Day an der Wirtschaftsuniversität Wien mehr als 200 Schüler:innen und Studierende mit Unternehmen und Gründer:innen zusammengebracht. Ziel der seit 2020 bestehenden Initiative sei es, unternehmerisches Denken bereits früh praktisch erlebbar zu machen und junge Menschen mit realen wirtschaftlichen Herausforderungen zu konfrontieren.

Initiiert wurde die Business Case Challenge von Unternehmer Michael Tojner und WU-Professor Jonas Puck. Hintergrund sei unter anderem die seit Jahren nur im europäischen Mittelfeld liegende Gründungsdynamik Österreichs. "Wenn wir wollen, dass mehr Innovation und Unternehmertum in Österreich entstehen, müssen junge Menschen früher lernen, wirtschaftliche Fragestellungen praktisch zu lösen", betonte Tojner zum Auftakt der Veranstaltung.

Am Business Case Day beteiligt waren unter anderem Jim Lefebre von eXplore, Christoph Elsbacher und Gerda Holzinger-Burgstaller von der Erste Group, Astrid Limberger von der Wiener Städtischen, Tatiana Ciobotaru und Andreas Pletl von OMV sowie Jonas Puck von der WU Wien.

Studierende lösen reale Wirtschaftsfragen

Im Zentrum des Business Case Days standen konkrete Aufgabenstellungen von OMV, Erste Bank und Wiener Städtische Versicherung. Die Teilnehmer:innen arbeiteten an Themen wie Kreislaufwirtschaft, Diversität im Versicherungsbereich und Mobilität der Zukunft. Der Fokus habe dabei bewusst auf der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Technik und Entrepreneurship gelegen.

Beteiligt waren Studierende der Wirtschaftsuniversität Wien, der Montanuniversität Leoben sowie der Technische Universität Wien, ergänzt durch Teilnehmer:innen weiterer österreichischer und internationaler Hochschulen.

Erfahrungsberichte aus der Praxis

Neben den Unternehmenspartnern standen auch Erfahrungsberichte aus der Startup-Praxis im Fokus. Reinhold Baudisch, Mitgründer von durchblicker.at, und Daniel Kainrath, Mitgründer von Fonio.ai, sprachen über Unternehmensaufbau, Produktentwicklung und Wachstumsstrategien. Baudisch erklärte, dass es gerade in frühen Phasen darum gehe, "schnell zu lernen und flexibel auf Veränderungen reagieren zu können".

Daniel Kainrath hob laut Aussendung insbesondere die Bedeutung resilienter Teams hervor. Wachstum funktioniere nur, wenn Teams bereit seien, sich laufend weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmer:innen in Coaching-Sessions gemeinsam mit Vertreter:innen der Partnerunternehmen an ihren Konzepten weiter. Ergänzt wurde das Programm durch Consulting-Workshops, Pitch-Challenges sowie Networking- und Q&A-Sessions. Der Business Case Day solle damit als Plattform dienen, die Hochschulen, Wirtschaft und junge Talente unmittelbar miteinander verbindet.

Fotos von der Veranstaltung sehen Sie in unserer Galerie.

www.business-case-day-2026.at

www.explore.university

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