Vom 16. bis 18. Mai 2026 öffnete die Wiener Hofburg ihre Tore für eines der wichtigsten Events der heimischen Weinwelt. Als internationaler Treffpunkt für Fachpublikum und Genießer:innen bot die VieVinum auch in diesem Jahr den besten Winzer:innen des Landes eine Bühne. Diese Aufmerksamkeit nutzte der Falstaff für einen Paukenschlag. Im Rahmen der internationalen Weinmesse präsentierte das renommierte Genussmagazin nämlich nicht nur die Bewertungen seines neuen, englischsprachigen Weinführers "Ultimate Wine Guide Austria and Neighboring Countries 2026/27", sondern gab auch feierlich den "Falstaff Winzer des Jahres 2026" bekannt.
Prestigeträchtige Auszeichnung
Der Titel als "Winzer des Jahres 2026" ging in diesem Jahr an Christian Tschida, der sowohl auf nationalem als auch internationalem Parkett dank seiner feinen, leichtfüßigen Weine als eine der heißesten Aktien auf dem österreichischen Weinportfolio gehandelt wird. Peter Moser, Wein-Chefredakteur beim Falstaff, über den Titelträger: "Christian Tschida hat als prototypischer Vertreter einer neuen Winzergeneration, mit Weinen von
Weltformat, die Herzen einer jungen Konsumentengeneration rund um den Globus erobert, und repräsentiert den frischen Wind der heimischen Weinkultur wie kein anderer."
Tschidas Traum war es, emotionale Weine mit Charakter zu erzeugen. Über die Jahre hat er seinen Stil gefunden und präzisiert. Das kompromisslose, terroirgeprägte Profil seiner Weine zieht Kenner:innen gezielt an – Zufallsfunde gibt es hier kaum. Der Bio-Winzer beherrscht das gesamte Spektrum von eleganten Weißweinen über feine Rosés bis zu nuancierten Rotweinen. Bezeichnungen wie Laissez-faire, Non Tradition oder Himmel auf Erden spiegeln den Charakter dieser vielschichtigen, stets beschwingten Kreationen wider, die allesamt ein Jahr im großen Holzfass reifen. Über seine Weine sagt er: "Hast du Vertrauen in dein Produkt, kannst du extrem und kompromisslos sein. Ich muss schon primär davon ausgehen können, dass etwas Gutes, Positives entsteht, wenn ich die Zügel loslasse."
Ein zentraler Faktor für den Winzer ist die gezielte Selektion seiner Weingärten. Er bewirtschaftet die steilsten Lagen oberhalb von Purbach am Leithaberg, auf der westlichen Seite des Neusiedler Sees. Die differenzierten Bodentypen dieser Region verleihen den Trauben eine ausgeprägte Intensität und aromatische Finesse. Tschida verarbeitet das Lesegut im Keller besonders schonend, um die vitale Energie der Frucht im Wein zu bewahren. Trotz dieses handwerklichen Anspruchs betont der Winzer mit einem Augenzwinkern sein Ziel, zugängliche Weine für jeden netten Menschen auf diesem Planeten zu erzeugen.
Neuer Weinführer am Markt
Darüber hinaus lud der Falstaff im Wintergarten der Wiener Hofburg zu exklusiven Verkostungen und präsentierte den druckfrischen "Ultimate Wine Guide Austria and Neighboring Countries 2026/27". Im englischsprachigen Guide sind die Bewertungen der besten Weine aus Österreich und den Nachbarländern des aktuellen Jahrgangs – sowie zahlreiche ältere Jahrgänge im Überblick – von rund 165 Weingütern nachzulesen.
Für die fundierte Analyse zeichnet Falstaff-Wein-Chefredakteur Peter Moser verantwortlich. Er hat den aktuellen Jahrgang einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen. Entlang des international etablierten 100-Punkte-Systems bewertete der Experte nicht nur klassische Weiß-, Rot- und Süßweine, sondern nahm auch moderne Schaumweine sowie im Trend liegende Natural Wines genau unter die Lupe.
Das englischsprachige Werk bietet dem internationalen Fachpublikum einen Überblick über die wichtigsten Produzent:innen der Region und der heimischen Wirtschaft eine erste Einschätzung der aktuellen Jahrgänge. Es beinhaltet über 1.650 neue Weinbewertungen von 165 Weingütern aus Österreich und den Nachbarländern.
www.falstaff.com
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