Fotos aus dem Zolta Ceramics Studio
Fempreneur-Event setzte auf Creative Flow statt Leistungsdruck

| Janet Teplik 
| 31.03.2026

Weg vom Schreibtisch, rein ins Atelier, hieß es, als die Mitglieder der Plattform ihre Laptops gegen Pinsel tauschten, um im Zolta Ceramics Studio zu erleben, wie kreative Freiheit Business-Innovationen entfachen kann. 

In einer Business-Welt, die oft von messbaren Ergebnissen und permanentem Leistungsdruck getrieben wird, bleibt die Innovationskraft oftmals auf der Strecke. Wir funktionieren am Schreibtisch, doch der Raum für visionäre Gedanken wird zwischen Deadlines und Terminen immer enger. Dabei liegt der Schlüssel zu neuen Lösungen oft nicht in noch mehr Anstrengung, sondern im bewussten Loslassen – im sogenannten Creative Flow.

Um ebendiesen ging es beim jüngsten Event des Fempreneur Clubs am 24. März, einer Plattform für Frauen, die Business nicht länger nach alten, oft männlich geprägten Mustern gestalten wollen. Unter dem Motto "Let’s get creative" bewiesen Unternehmerinnen im Atelier Zolta Ceramics Studio, dass radikale Perspektivenwechsel dort beginnen, wo der Laptop zugeklappt wird. Durch den Tausch von Tastatur gegen Pinsel und Ton wurde der klassische Business-Rahmen aufgebrochen, um Platz für das zu machen, was im Arbeitsalltag oft zu kurz kommt, die pure, ungefilterte Kreativität als Motor für das eigene Business.

Netzwerken einmal anders

Während der Gestaltung von Tellern, Tassen und Schalen entwickelten sich Gespräche fernab von Leistungsdruck und Selbstoptimierung - ein Ansatz, für den der Fempreneur Club stehe. Nämlich weg von einem Wirtschaftssystem, dass auf "höher, schneller, weiter" ausgerichtet sei, hin zu einem Verständnis von Erfolg, das auf innerer Klarheit, Intuition und nachhaltiger Energie basiere. Gründerin Judith Niedl: "Echter Business-Erfolg braucht Intuition. Im kreativen Flow entstehen Visionen, die im durchgetakteten Alltag oft keinen Platz finden."

Bei dem Event sei sichtbar geworden, dass immer mehr Unternehmerinnen ein System hinterfragen, das Leistung über Gesundheit und innere Balance stellt - eine Erfahrung, die Niedl selbst machen musste. Denn nach Jahren in der Konzernwelt und einem Burnout begann sie Erfolg grundlegend neu zu definieren. Nicht Status oder äußere Anerkennung stehen daher heute im Zentrum, sondern Erfüllung, Freiheit und Selbstverbundenheit. "Wenn dich der Weg zu einem Ziel krank macht, dann stimmt nicht nur der Weg nicht - sondern das Ziel selbst", ist sie überzeugt. 

Keramik und Eindrücke

Am Ende nahmen die Teilnehmerinnen nicht nur ihre individuell gestalteten Stücke mit nach Hause, sondern auch neue Perspektiven - darunter, dass Zusammenarbeit mehr wiegt als Konkurrenzkampf, das nicht die ständige Optimierung zählt, sondern die Intuition und dass sich ein Unternehmertum nicht nach Erschöpfung anfühlen sollte, sondern nach Erfüllung. In Niedls Worten: "Erfolg ist kein äußerer Zustand. Erfolg ist ein inneres Gefühl. Eben deshalb brauche es manchmal weniger Strategie und mehr Raum für kreativen Flow."

Einen Eindruck können Sie mittels Galerie gewinnen.

www.fempreneur-club.com

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