Fotos von der Pressekonferenz
kununu verankert Digital-Headquarter langfristig in Wien

Gemeinsam mit Staatssekretär Alexander Pröll präsentierte kununu-CEO Nina Zimmermann die Zukunftspläne der Arbeitgeber-Vergleichsplattform. Neben Investitionen in KI und HR-Lösungen soll der Standort weiter wachsen. Zudem kündigte das Unternehmen eine neue "Österreich-Offensive" an.

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündeten kununu-CEO Nina Zimmermann und Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll gemeinsam, dass Wien langfristig zum europäischen Digital-Headquarter von kununu ausgebaut werden soll. Mit der Entscheidung will sich das Unternehmen klar zum Wirtschafts- und Digitalstandort Österreich bekennen. Geplant sei demnach, den Standort mit derzeit 270 Arbeitsplätzen weiter auszubauen und in Künstliche Intelligenz (KI), HR-Lösungen und neue Standortaktivitäten zu investieren.

Mehr digitale Erfolgsgeschichten für Österreich

"Wir haben den Beschluss gefasst, das Headquarter von kununu langfristig in Österreich zu verankern und gezielt auszubauen. Wien wird damit die zentrale Drehscheibe für unsere nationalen und internationalen Aktivitäten. Für uns ist klar: Österreich kann mehr digitale Erfolgsgeschichten wie kununu hervorbringen", so Zimmermann bei der Pressekonferenz.

Auch Pröll wertet die Entscheidung als positives Signal für den Innovations- und Wirtschaftsstandort. "Zwei Wiener Brüder haben 2007 auf einem Dachboden eine Idee entwickelt, die heute 5,1 Millionen Menschen pro Monat nutzen. Das ist die Geschichte, die wir in Österreich öfter erzählen und noch öfter ermöglichen müssen. Dass kununu Wien als Heimat und Zukunft wählt, freut mich daher nicht nur als Staatssekretär – es bestätigt uns darin, dass die richtigen Rahmenbedingungen für digitale Unternehmen in Österreich entstehen", meint der Staatssekretär.

KI soll Wien als Digitalstandort stärken

Ein zentraler Schwerpunkt des Ausbaus liegt auf Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Pröll sieht darin wesentliche Faktoren für die Zukunft des Standorts Österreich. "Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Sie verändert die Arbeitswelt grundlegend – das gilt für jedes Unternehmen, für jeden Arbeitsplatz, für jeden Standort. Österreich stellt sich dieser Transformation aktiv. Wir investieren in KI-Kompetenzen und wir sorgen dafür, dass Wien ein europäischer Hub für digitale Innovation bleibt", erklärt der Staatssekretär.

Auch kununu sieht in Digitalisierung und KI große Chancen für den heimischen Standort. Gleichzeitig seien neue Kompetenzen, moderne Führungsmodelle und offene Unternehmenskulturen essenziell, um den Wandel erfolgreich zu gestalten, wie Zimmermann betont: "Wir spüren, dass sich die Bundesregierung engagiert und Österreich stärker für Digitalisierung und Innovation positioniert. Diese Perspektive war auch ein wesentlicher Beweggrund für unsere Entscheidung, das Headquarter langfristig in Österreich auszubauen und somit aktiv die Zukunft der Arbeit mitzugestalten."

kununu startet "Österreich-Offensive"

Parallel zum Headquarter-Ausbau startet kununu eine neue "Österreich-Offensive". Bis Jahresende plant das Unternehmen dafür Gespräche mit 100 Unternehmen und Organisationen – mit dem Ziel, gemeinsam Reformimpulse zu erarbeiten, mit denen österreichische Unternehmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber weiterentwickeln können. Im Mittelpunkt stehen dabei Arbeitgeber-Transparenz, moderne Führungskultur und zeitgemäße HR-Standards.

Die Initiative richte sich laut kununu sowohl an Unternehmen als auch an den öffentlichen Bereich. "Arbeitskultur, Transparenz und Leadership sind die Software eines wettbewerbsfähigen Standorts. Unternehmen, die glaubwürdig auf Veränderung setzen und sich weiterentwickeln, werden langfristig erfolgreicher sein", erklärt Zimmermann abschließend.

LEADERSNET war bei der Pressekonferenz und hat Eindrücke für Sie in der Galerie gesammelt.

www.kununu.com

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV