Fotos von der Veranstaltung
Vienna Eco Dialog beleuchtete Wiens Rolle als Eventmetropole

Vertreter:innen aus Wirtschaft und Veranstaltungsbranche diskutierten über die Rolle der Bundeshauptstadt als Standort für Großereignisse und sehen im Eurovision Song Contest zusätzliche Impulse für die Stadt.

Im Rahmen des Vienna Eco Dialogs diskutierten unter der Leitung von Ralph Vallon (Geschäftsführer, Vallon Relations & Coaching GmbH) Stadthallen-Geschäftsführer Thomas Waldner und Dominic Schmid, Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien, über die Rolle Wiens als Event- und Kongressstadt. Im Mittelpunkt stand dabei der Eurovision Song Contest (ESC), der die internationale Aufmerksamkeit erneut auf die Bundeshauptstadt lenkt (LEADERSNET berichtete u. a. hier, hier und hier). 

Die Veranstaltung fand im Restaurant "Otto will Meer" am Donaukanal statt. Geschäftsführer und Miteigentümer Miridon Berisha präsentierte zu Beginn das mehrstöckige Gastronomiekonzept mit Gastgarten und Bar.

Stadthalle im laufenden Betrieb

Thomas Waldner beschrieb seinen Einstieg in die Wiener Stadthalle im vergangenen November mit den Worten: "Ich vergleiche das mit dem Schwimmen, man taucht ein, kommt gleich wieder an die Oberfläche und dann geht es dahin. Durch meine langjährige Erfahrung als Organisator des Donauinselfestes oder als Wien-Ticket Geschäftsführer kenne ich das Metier recht gut und es war nicht viel Zeit zum Eingewöhnen, es ist ja im Herbst Hochsaison in der Wiener Stadthalle."

Zur Bedeutung der traditionsreichen Halle erklärte er: "Die alte Dame Juventus Turin spielt auch in der Champions League, so sehe ich das ebenso mit der Stadthalle und mit dem besten Team hat man die besten Voraussetzungen für gute Ergebnisse."

Im Hinblick auf den ESC betonte Waldner die organisatorische Rolle der Stadthalle: "Unsere Aufgabe ist es, dem ORF eine perfekte Location zu bieten, damit die Produktion optimal ablaufen kann, wir koordinieren alle wichtigen Aufgaben von der Sicherheit über die Technik bis zu den besten Bedingungen für die Teilnehmer:innen des ESC. Parallel läuft allerdings der reguläre Veranstaltungsbetrieb weiter, wir wollen allen unseren Kund:innen und Gästen das beste Service bieten."

Tourismus als wirtschaftlicher Faktor

Dominic Schmid hob die Bedeutung Wiens als internationalen Kongress- und Eventstandort hervor. Die Stadt habe sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Professionalität und Lebensqualität. Dazu sagte er: "In den letzten Jahren konnte Wien hier weiter wachsen, insbesondere was die Sicherheit, die Professionalität und die Lebensqualität anlangt, schätzen das unsere Gäste, nicht umsonst rangiert Wien meist unter den Top Drei der Städte mit Großveranstaltungen weltweit."

Die Weiterentwicklung des Tagungsstandorts ist Teil der Wirtschafts- und Innovationsstrategie Wien 2030. Laut Wien Tourismus könnte künftig jede zehnte Nächtigung auf Kongresse oder Firmentagungen zurückzuführen sein. 

"Die Gastronomie und Hotellerie schaffen die besten Rahmenbedingungen für einen gelungenen Event des ESC, wir sind darauf gut vorbereitet und werden wie so oft unser Bestes geben", ergänzte Schmid. 

Tourismus und Events im Fokus

Begleitet wurde die Veranstaltung von kulinarischen Angeboten des Hauses "Otto will Meer" sowie Weine der Weingüter Rabl, Martin und Weber. Zahlreiche Vertreterinnen aus Wirtschaft, Medien und Beratung nahmen daran teil. Mit dabei waren u. a. die Managerin Christine Catasta, Aufsichtsrätin bei BIG, Erste Group und OMV Petrom, Karl und Hanni Kolarik, die Schweizerhausgastronom:innen, Wolfgang Layr, Strategische Kommunikation Volksbank Wien, Gastronom Peter Dobcak, Personalberater Alexander Granat, die Kommunikationsexpert:innen Louisa Böhringer und Ralf-Wolfgang Lothert, Unternehmer Boris Nemsic, Agnes Schaumann, Schaumann & Partners, Managerlegende Rudolf Semrad, Rechtsanwältin Mirjam Sorgo, Josef Almer, Prokurist ÖBB Werbung, Martin Dirmbacher, Büro für Energieberatung, Andrea Toman, Prosecceria, Adrian Sattler, Morioku, Silvia Fleischhacker, Spartengeschäftsführerin WKW, Röntgenologe Pipi Korn, Bernhard Gilly, medianet, Ferdinand Kasperer, LEADERSNET und Raphaela Vallon-Sattler, GF Vallon Relations.

LEADERSNET war bei der Veranstaltung. Einen Eindruck können Sie sich hier machen. 

www.vie-club-cuvee.at

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