Im Rahmen der statutenkonformen Wahl des Vorstands des Vereins "Gesellschaft zur Selbstkontrolle der Werbewirtschaft", dem Trägerverein des Österreichischen Werberates, wurde Präsident Michael Straberger für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Auch Gerald Grünberger (Verband Österreichischer Zeitungen) bleibt Vizepräsident. Neu in dieser Funktion sind Corinna Drumm (Verband Österreichischer Privatsender) und Günter Thumser (Österreichischer Verband der Markenartikelindustrie), die ebenfalls einstimmig gewählt wurden.
Das Präsidium wird durch Jürgen Bauer (Fachverband Werbung und Marktkommunikation), Markus Deutsch (Fachverband Film- und Musikwirtschaft) und Angela Teml (Industriellenvereinigung) ergänzt.
Straberger betont die Bedeutung der personellen Zusammensetzung: "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedern sowie den langjährigen Partnern im Präsidium. Diese Kombination aus Erfahrung und neuen Perspektiven bildet eine hervorragende Basis für die kommenden Jahre."
Erweiterung des Vorstands
Neben dem Präsidium wurde auch der Vorstand neu zusammengestellt. Neu hinzu kommen Friedrich Dungl (Verband der Regionalmedien Österreich), der künftig als Kassier fungiert, sowie Lukas Klingan (ORF).
Weitere Mitglieder des Gremiums sind Roswitha Hasslinger (Hasslinger Consulting), Andreas Kirnberger (Sprecher des Bundesländer-Experten-Gremiums), Michael Kindermann (Weischer.Cinema Austria GmbH.), Katharina Kossdorff (Fachverband Nahrungs- und Genussmittelindustrie), Regina Loster (Marketing Club Österreich), Rut Morawetz (Internet Advertising Bureau Austria – IAB, Schriftführerin), Heinz Mosser (ORF Enterprise), Helmut Schoba (Österreichischer Zeitschriften- und Fachmedien Verband), Bettina Schuckert (International Advertising Association – IAA), Dominik Sobota (Out Of Home Austria – OOHA), Helga Tieben (Fachverband Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen), Erwin Vaskovich (Interessensgemeinschaft der Medienagenturen) sowie Alexandra Vetrovsky-Brychta (Dialog Marketing Verband Österreich).
Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Martin Biedermann (ORF), Dieter Henrich (Verband der Regionalmedien Österreich) und Monique Göschl (Fachverband Film- und Musikwirtschaft).
Langjährige Kontinuität
Für Michael Straberger beginnt mit der Wiederwahl seine siebte Amtsperiode. "Es ist für mich eine große Auszeichnung, im 18. Jahr meiner Tätigkeit für den Werberat wieder das uneingeschränkte Vertrauen seitens unserer Trägervereinsmitglieder zu bekommen", so Straberger.
Zur Arbeitsweise im Gremium erklärt er: "Das Besondere an der Zusammenarbeit unseres Vorstandgremiums ist das konstruktive Gesprächsklima und die schnelle Entscheidungsfindung" und ergänzt: "entsprechend können wir auf Entwicklungen rasch reagieren und sind bestens für künftige Herausforderungen vorbereitet".
Fokus auf Selbstregulierung
Inhaltlich will der Werberat weiterhin auf verantwortungsvolle Werbestandards und die Stärkung der Selbstregulierung setzen. Dabei sieht sich die Organisation auch mit zunehmenden regulatorischen Anforderungen konfrontiert. "Der steigende regulatorische Druck auf europäischer Ebene oder auch Zurufe aus Nachbarländern, die gesellschaftliche Herausforderungen häufig primär mit Werbebeschränkungen beantworten wollen, unterstreichen die Relevanz und zugleich die zunehmende Komplexität unserer Arbeit", so Straberger und fügt hinzu: "In den vergangenen 17 Jahren haben wir uns als anerkannte Gesprächs- und Umsetzungspartner bei der Entwicklung ethisch-moralischer Richtlinien für die gesamte Werbewirtschaft etabliert. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen und uns auch künftig für die kreative Freiheit kommerzieller Kommunikation einsetzen und das in enger Abstimmung mit den maßgeblichen Kommunikations-, Medien- und Auftraggeberverbänden in Österreich."
Bedeutung von Werbung
Abschließend unterstreicht Straberger die Rolle von Werbung im wirtschaftlichen Kontext: "Werbung erfüllt gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eine zentrale Funktion: Sie schafft Aufmerksamkeit, informiert, klärt auf und präsentiert Angebote. Die österreichischen Werbe- und Medien-Unternehmen haben bewiesen, dass sie auf den ethisch moralischen Eckpfeilern des Werberats-Kodex verantwortungsvoll agieren und nicht durch Werbeverbote eingeschränkt werden müssen. Dafür werden wir uns auch in den nächsten Jahren mit ganzer Kraft einsetzen."
www.werberat.at
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