Staatspreis für Klimaanpassung
Billa für ökologische Gebäudekonzepte und Biodiversität ausgezeichnet

Durch naturnahe Außenanlagen und wissenschaftlich begleitete Strategien verwandeln sich Verkaufsflächen der Supermarktkette in wertvolle Rückzugsorte für gefährdete Insekten und Vögel. Das Engagement zur Reduzierung von Hitzeinseln und zur Förderung natürlicher Kreisläufe wurde nun mit dem "CliA" gewürdigt.

Nachhaltigkeit im Lebensmittelhandel bedeutet heute weit mehr als nur ein grünes Sortiment – es geht um die ökologische Verantwortung der gesamten Infrastruktur. Die Supermarktkette Billa will hier seit 2015 neue Maßstäbe setzen und transformiert im Zuge dessen ihre Märkte durch innovative Begrünungskonzepte in klimaresiliente Orte. Dass diese Strategie nicht nur die Aufenthaltsqualität verbessert, sondern einen messbaren Beitrag zum Artenschutz leistet, wurde kürzlich offiziell bestätigt, denn das Unternehmen wurde mit dem Staatspreis für Klimawandelanpassung, sprich dem "CliA", geehrt.

"Bei der Standortentwicklung setzt Billa seit Jahren auf die Begrünung von Dachflächen und Außenfassaden sowie den Ausbau von Blühwiesen und hat so die Grünflächen bei den Märkten kontinuierlich ausgeweitet. Dass dieses Engagement nun mit dem Staatspreis gewürdigt wurde, erfüllt mich mit großem Stolz. Ich danke daher allen Mitwirkenden, die mit Leidenschaft unsere Naturschutzprojekte vorantreiben. Gemeinsam haben wir schon viel erreicht und werden diesen Weg entschlossen weitergehen", so Robert Nagele, Billa Vorstand und Vorstand Blühendes Österreich. 

Klimawandelanpassung und Artenschutz im Lebensmitteleinzelhandel

Billas Engagement für Natur- und Artenschutz in Österreich zeigt sich unter anderem in der Gestaltung von Märkten als biodiversitätsreiche Orte – mit Naturwiesen, klimaresilienten Bäumen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen (LEADERSNET berichtete). Dank dieser Maßnahmen wurden Hitzeinseln reduziert, Regenwasser gespeichert und Lebensräume für Vögel, Insekten sowie Schmetterlinge geschaffen und die Aufenthaltsqualität für Kund:innen sowie Mitarbeiter:innen nachhaltig verbessert, heißt es. Unterstrichen wird der Erfolg der Maßnahmen durch eine Studie des Instituts für Zoologie der Universität Graz, laut der die Märkte von Billa wichtige Trittsteinbiotope und sogar Kernlebensräume für zahlreiche gefährdete und vom Aussterben bedrohte Arten sind. 

Für die Filialbegrünung hat Billa dabei seit 2018 zahlreiche Pilotprojekte von Expert:innen fachlich begleitet, über 400 Ideen gesammelt und in das Billa Begrünungshandbuch für alle Märkte übertragen (LEADERSNET berichtete). Der Leitfaden dient Dienstleister:innen als Anleitung und Orientierung zur Auswahl geeigneter Pflanzen für Blühwiesen, zur Gestaltung von Fassaden- und Dachbegrünungen sowie zur Implementierung innovativer Lösungen wie Sickersteinen. Darüber hinaus gründete Billa 2015 gemeinsam mit BirdLife Österreich die gemeinnützige Stiftung "Blühendes Österreich" (LEADERSNET berichtete u.a. hier), mit dem Ziel, den Naturschutz in Österreich voranzutreiben. 

Letztlich zeigt diese Ehrung, dass der Schutz unserer Umwelt kein Extra mehr sein darf, sondern zum festen Bestandteil zukunftssicherer Architektur werden muss.

www.billa.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV