Fotos und Video der Veranstaltung
Das war die Tourism Career Fair 2026 an der FHWien der WKW

Bei der dritten Ausgabe standen Praxisnähe, Erfahrungsaustausch und wertvolle Kontakte im Fokus. Zahlreiche Top-Betriebe präsentierten sich den Studierenden. LEADERSNET.tv fragte nach, was das Besondere der Karrieremesse ist und wie wirkungsvoll das duale Studium Studierende und Unternehmen zusammenbringt. 

Mit der dritten Tourism Career Fair setzte die FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW) am 19. März 2026 erneut ein starkes Zeichen für das Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft. Durch den Mix aus gelebter Praxisnähe und exklusivem Erfahrungsaustausch konnte das Event seinen Ruf als Netzwerk-Plattform für die Tourismusmanager:innen von morgen festigen und erneut Studierende und Unternehmen zusammenbringen. 

Arbeitgeber:innen treffen auf Mitarbeiter:innen der Zukunft

Die Karrieremesse richtete sich dabei gezielt an Studierende des dualen Bachelor-Studiums – insbesondere an jene im zweiten Semester, denn für sie steht ein weiterer Schritt bevor: Ab dem dritten Semester absolvieren die Studierenden abwechselnd Fachhochschul- sowie Praxisphasen und benötigen dafür Praxispartner. Diese konnten sie im Rahmen des Events kennenlernen. Mit 36 vertretenen Unternehmen, die sich zu Beginn in kurzen Drei-Minuten-Pitches präsentierten, war die Vielfalt auch heuer wieder groß. 

Warum Unternehmen und Studierende dabei gleichermaßen von der Tourism Career Fair profitieren, weiß Christina Schumann, Prokuristin der Schönbrunn Group. So erklärte sie, warum sie die Möglichkeit nutzte: "Ganz klar, um Potenzialkandidat:innen kennenzulernen und den Betrieb auch an den Ausbildungsstätten präsentieren zu können. Ich selbst bin Absolventin der FHWien. Ich habe damals eine Chance bekommen, in Praxisbetriebe einzusteigen und diese Möglichkeit möchten wir den Studierenden eben auch sehr gerne geben."

Florian Aubke, Head of Study Programs FHWien der WKW, ergänzte: "Unsere Studierende zeichnet sicherlich aus, dass sie nicht nur das theoretische Fachwissen mitbringen, sondern sie sind frühzeitig bei den Praxispartnern. Sie kennen die Unternehmen von innen, sie wissen, wie die Tourismusbranche läuft, und es ist einfach diese Kombination, die am Arbeitsmarkt wirklich gefragt ist."

Zusammenwirken verschiedenster Bereiche zu einem großen Ganzen

Das duale Studium wurde insbesondere für die Möglichkeit gelobt, Praxis und Studieren zusammenzuführen. "Ich habe mich dafür entschieden, weil ich diese Verzahnung gerne haben wollte. Ich finde es einfach sehr schön, wenn man eben ausgelastet ist und man wirklich viele verschiedene Einblicke hat, denn der Tourismus lebt von der Erfahrung", erklärte Florian Ebner, Studierender der FHWien der WKW, der seinen Praxisteil beim Reiseunternehmen Kuoni absolviert. "Du kannst Tourismus studieren, ja, aber du musst Tourismus auch erleben. Und hier habe ich beides. Ich studiere die Grundlagen und habe die Erfahrung, die ich auch noch sammle."

Ähnliches berichtete auch Amelia Egger, ebenfalls Studierende der FHWien der WKW, die beim Sacher Hotel tätig ist: "Ich habe mich für ein duales Studium entschieden, weil ich einfach die Praxisnähe wollte. Ich muss ehrlich sagen, ich war davor nicht wirklich im Tourismusbereich. Also ich war nicht auf einer Tourismusschule, habe mich dann aber umgeschaut und bin auf das Tourismusstudium an der FHWien der WKW gekommen und mich hat einfach das duale Studium überzeugt."

Zwischen operativem Business und Hörsaal

Das Erfolgsrezept des dualen Studiums spiegelte sich auch in der Erfahrung von FHWien Studentin Magdalena Feurstein wider. Mit ihrem Praxisplatz bei Columbus Reisen schätzt sie insbesondere die effiziente Aufteilung ihrer Zeit zwischen dem operativen Business und dem Hörsaal: "Ich finde das super cool, weil ich direkt das verknüpfen kann. Ich lerne in der FH was, kann es direkt in der zweiten Wochenhälfte umsetzen. Genauso kann ich, meine Insights, die ich aus dem Unternehmen habe, direkt in meine Uni-Kurse einbringen. Also ich finde das eine supertolle Kombination von beidem." 

Mehrwert ergab sich zudem auch durch den Austausch mit Studierenden aus den vierten und sechsten Semestern, die bereits in ihren Praxisphasen tätig sind. Sie teilten ihre Erfahrungen und gaben Einblicke in ihren Arbeitsalltag. 

Die dritte Tourism Career Fair zog nach dem Event eine positive Bilanz und festigte erneut die Brücke zwischen akademischer Lehre und der Tourismuswirtschaft. Das Event verdeutlichte die Relevanz des dualen Modells für die Fachkräftesicherung und bot eine funktionierende Plattform für den direkten Austausch zwischen Branche und Nachwuchs. 

Im Video zu sehen

LEADERSNET.tv holte neben Florian Ebner (Studierender FHWien der WKW/ Kuoni), Christiana Schumann (Prokuristin Schönbrunn Group), Amelia Egger (Studierende FHWien der WKW/ Sacher Hotels), Florian Aubke (Head of Study Programs FH Wien der WKW) und Magdalena Feurstein (Studierende FHWien der WKW/ Columbus Reisen) auch Alexander Schiehser (CEO Schiehser Hotels) und Kamilla Biro (Studierende FHWien der WKW) vor die Kamera.

Zudem können Sie sich einen Eindruck von der Tourism Career Fair mittels Galerie verschaffen.

www.fh-wien.ac.at

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