Am Montag empfing Markas am Unternehmenssitz in Bozen den österreichischen Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Wolfgang Hattmannsdorfer. Anlass war der Talk "Wirtschaft in Südtirol", bei dem zentrale wirtschaftliche Fragestellungen sowie die Beziehungen zwischen Südtirol und Österreich im Mittelpunkt standen.
Markas nutzte den Besuch, um gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft über aktuelle Rahmenbedingungen, unternehmerische Verantwortung und zukünftige Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Südtirol zu sprechen.
Hochkarätige Diskussionsrunde
An der Gesprächsrunde beteiligten sich Evelyn Kirchmaier, Managing Director von Markas Italien und Vizepräsidentin des Unternehmerverbandes Südtirol, Marco Galateo, Vizepräsident der Autonomen Provinz Bozen, Luis Walcher, Landesrat der Autonomen Provinz Bozen, Alexander Rieper, Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, sowie Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen.
Nach der Begrüßung durch Evelyn Kirchmaier skizzierte Handelskammerpräsident Michl Ebner die wirtschaftliche Lage Südtirols. Dabei ging er insbesondere auf die Produktionssektoren, den Arbeitsmarkt und die Herausforderung leistbaren Wohnens ein. Landesrat Luis Walcher widmete sich anschließend den Themen Tourismus und Landwirtschaft. Alexander Rieper stellte die Bedeutung von Industrie, verarbeitendem Gewerbe, Energie, Verkehr und Arbeitsmarkt in den Fokus.
Vergleichender Blick auf Südtirol und Österreich
Den Abschluss bildete der Beitrag von Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer, der die wirtschaftliche Entwicklung Südtirols und Österreichs gegenüberstellte. "Der Besuch bei Markas zeigt eindrucksvoll, wie stark Österreich und Südtirol wirtschaftlich verbunden sind. Jeder zehnte Euro, den Österreich im Export verdient, kommt aus Südtirol. Diese enge wirtschaftliche Partnerschaft wollen wir weiter vertiefen. Uns eint auch ein gemeinsames Mindset: dass wir nur mit Leistung, Innovation und internationaler Ausrichtung erfolgreich sein können – gerade in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld", sagte der Bundesminister.
Markas als Brücke zwischen Wirtschaft und Institutionen
Evelyn Kirchmaier hob die Bedeutung des Austauschs hervor: "Das Gespräch mit Bundesminister Hattmannsdorfer und den führenden Vertreter:innen der Wirtschaft unseres Landes war für Markas eine wertvolle Gelegenheit, zentrale Zukunftsthemen Südtirols zu diskutieren", sagte sie und ergänzte: "Als lokal verwurzeltes, zugleich länderübergreifend tätiges Unternehmen sehen wir uns als Brücke zwischen Wirtschaft und Institutionen. Ein offener Dialog ist aus unserer Sicht entscheidend, um kommende Herausforderungen, vom Arbeitsmarkt über Energiefragen bis hin zur Wettbewerbsfähigkeit, gemeinsam zu meistern."
Auch Landesrat Luis Walcher unterstrich den Nutzen des Treffens: "Der Besuch von Bundesminister Hattmannsdorfer war eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit Österreich weiter zu vertiefen. Österreich und Südtirol stehen in vielen Bereichen vor ähnlichen Herausforderungen, insbesondere in meinen Zuständigkeitsbereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch schafft daher einen klaren Mehrwert für beide Seiten."
Wettbewerbsfähigkeit und Autonomie im Fokus
Unternehmerverbandspräsident Alexander Rieper verwies auf die Rolle der Unternehmen: "Südtirol ist ein bedeutender Standort für Industrie und Innovation. Unternehmen übernehmen hier in zahlreichen zukunftsweisenden Bereichen eine Vorreiterrolle. Umso wichtiger ist es, unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und eine klare Industriestrategie zu entwickeln, ähnlich wie in Österreich."
Michl Ebner betonte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Österreich sei für Südtirol einer der wichtigsten Wirtschaftspartner, insbesondere im Export, so Ebner. "Die Zusammenarbeit unserer Unternehmen ist sektorenübergreifend und reicht vom Handel über Industrie und Handwerk bis hin zum Tourismus. Die Südtirol-Autonomie bildet dabei die Basis für wirtschaftliche Stabilität, Rechtssicherheit und unternehmerische Freiheit. Österreich nimmt als Schutzmacht dieser Autonomie eine besondere politische Verantwortung wahr. Der kontinuierliche Dialog zwischen Südtirol und Österreich, etwa im Rahmen der Europaregion Tirol–Südtirol–Trentino, ermöglicht eine nachhaltige Weiterentwicklung unserer gemeinsamen Wirtschaftsregion", sagte der Präsident der Handelskammer Bozen abschließend.
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