Marken- und Modellranking
Diese Autos standen zu Jahresbeginn in Österreich am höchsten im Kurs

Bei den Neuzulassungen gab es im Jänner ein starkes Plus. Dennoch gibt es beim Marken- und Modellranking neben Gewinnern auch Verlierer. Am stärksten legten Hybride und Elektroautos zu.

Am heimischen Automarkt stehen die Zeichen weiter auf Erholung. Nachdem es im Vorjahr ein überraschend großes Absatzplus gab (LEADERSNET berichtete), ist die Branche mit spürbarem Rückenwind ins Jahr 2026 gestartet. Laut Statistik Austria wurden im Jänner insgesamt 22.929 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, was einem Anstieg von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

"Der heimische Automarkt ist mit einem deutlichen Zulassungsplus ins neue Jahr gestartet", hält Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria, fest. Besonders gefragt seien erneut Fahrzeuge mit Benzin-Hybridantrieb gewesen. Allein im Jänner seien 8.275 entsprechende Pkw neu zugelassen worden, was einem Plus von 46,1 Prozent im Jahresvergleich entspreche, so die Expertin.

Alternative Antriebe dominieren weiterhin

Doch wie haben sich die unterschiedlichen Antriebsvarianten genau geschlagen? Zum Jahresbeginn verfügten 60,8 Prozent aller neu zugelassenen Autos über ein alternatives Antriebssystem. Neben den fast 8.300 Benzin-Hybriden entfielen 4.702 Neuzulassungen auf reine Elektroautos, was ebenfalls einen deutlichen Zuwachs von 23 Prozent gegenüber Jänner 2025 bedeutet. Deutlich rückläufig entwickelten sich hingegen Diesel-Hybride: Mit 959 Neuzulassungen lag dieser Antrieb um 30,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Konventionelle Antriebe machten insgesamt nur noch 39,2 Prozent am Gesamtmarkt aus. Während die Zahl neu zugelassener Benziner leicht auf 6.718 Fahrzeuge (+3,3 Prozent) zulegte, gingen die Neuzulassungen von Diesel-Pkw mit 2.275 Fahrzeugen um 26 Prozent deutlich zurück. Letzteres liegt auch daran, dass immer seltener neue Dieselautos auf den Markt kommen und bisherige aus dem Sortiment genommen werden.

Markenranking Top 15

Bei den Marken hatte im Jänner 2026 Volkswagen mit einem Marktanteil von 19,3 Prozent die Nase vorn. Dahinter folgten Skoda (11,6 Prozent), Audi (7,4 Prozent), BMW und Seat (jeweils 5,9 Prozent). Besonders starke Zuwächse verzeichneten Peugeot (+65,3 Prozent), VW (+49,7 Prozent), Seat (+10 Prozent) und Skoda (+6,5 Prozent). Rückgänge wurden hingegen unter anderem bei Cupra, BMW, Dacia, Toyota, Mercedes und Audi registriert.

Marke

Jänner 2026

Marktanteil in %

VW

4 416

19,3

SKODA

2 659

11,6

AUDI

1 692

7,4

BMW

1 348

5,9

SEAT

1 344

5,9

MERCEDES

959

4,2

PEUGEOT

853

3,7

CUPRA

842

3,7

DACIA

841

3,7

TOYOTA

682

3,0

BYD

646

2,8

FORD

625

2,7

TESLA

561

2,4

OPEL

554

2,4

CITROEN

538

2,3

Modellranking Top 15

Bei den Modellen führte im Jänner 2026 der VW Golf mit 1.504 Neuzulassungen klar das Ranking an und erreichte einen Marktanteil von 6,6 Prozent. Deutlich dahinter folgte der VW Polo mit 728 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 3,2 Prozent. Auf Rang drei platzierte sich mit dem Tesla Model Y ein reines Elektroauto, das mit 543 Einheiten auf 2,4 Prozent Marktanteil kam. Es folgen der Skoda Octavia (466 Neuzulassungen; 2,0 Prozent) sowie der Fabia mit 447 Fahrzeugen und einem Marktanteil von 1,9 Prozent. Ebenfalls unter den meistverkauften Modellen fanden sich der Seat Ibiza (438 Neuzulassungen; 1,9 Prozent) und der BMW X1 mit 385 Einheiten (1,7 Prozent). Knapp dahinter komplettieren der Skoda Karoq (369 Neuzulassungen; 1,6 Prozent), der Seat Leon (362; 1,6 Prozent) und der Audi Q3 (358; 1,6 Prozent) die Top 10.

Marke/Type

Jänner 2026

Marktanteil in %

VW GOLF

1 504

6,6

VW POLO

728

3,2

TESLA MODEL Y

543

2,4

SKODA OCTAVIA

466

2,0

SKODA FABIA

447

1,9

SEAT IBIZA

438

1,9

BMW X1

385

1,7

SKODA KAROQ

369

1,6

SEAT LEON

362

1,6

AUDI Q3

358

1,6

DACIA BIGSTER

351

1,5

SKODA ELROQ

342

1,5

BYD SEAL

319

1,4

VW T-ROC

308

1,3

AUDI Q5

299

1,3

Elektroautos

Bei den reinen Stromern lagen im ersten Monat des noch jungen Jahres die Marken Skoda, Tesla und BYD an der Spitze. Die tschechische VW-Tochter erreichte dabei einen Anteil von 13 Prozent, gefolgt vom US-Elektropionier (11,9 Prozent) und dem chinesischen Herausforderer BYD (9,7 Prozent).

Marke

Jänner 2026

Marktanteil in %

SKODA

612

13,0

TESLA

561

11,9

BYD

456

9,7

VW

448

9,5

BMW

345

7,3

AUDI

244

5,2

CUPRA

204

4,3

KIA

191

4,1

RENAULT

175

3,7

MERCEDES

171

3,6

Bei den E-Modellen führte das Tesla Model Y mit 543 Neuzulassungen den Markt an und erreichte damit einen Marktanteil von 11,5 Prozent. Auf Rang zwei folgte der Skoda Elroq mit 342 Neuzulassungen beziehungsweise 7,3 Prozent Marktanteil, knapp vor seinem großen Bruder Enyaq, der mit 270 Fahrzeugen auf 5,7 Prozent kam. Dahinter platzierten sich der VW ID.7 mit 174 Neuzulassungen (3,7 Prozent) sowie der BMW X1, der 146 Einheiten und einen Marktanteil von 3,1 Prozent erreichte. Komplettiert wurden die Top sechs der meistverkauften Elektromodelle vom BYD Atto mit 135 Neuzulassungen, was einem Marktanteil von 2,9 Prozent entspricht.

www.statistik.at

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