Fotos der PK mit dem Opernball-Stargast
Sharon Stones bewegendes Plädoyer beim Schaumrollenkönig

Hollywood-Ikone und Opernball-Stargast gewährte im Gespräch mit Alfons Haider tiefe Einblicke in ihr bewegtes Leben. Nach einer kurzen Plauderei über Walzer und dunkle Schokolade schlug das Interview schnell ernste Töne an. So berichtete sie u.a. von Repressalien, Morddrohungen und Karriererückschlägen. 

Am 12. Februar 2026 ist es so weit und der Wiener Opernball geht über die Bühne (LEADERSNET berichtete u.a. hier, hier und hier). Als "Ball der Bälle" lockt die Veranstaltung Jahr für Jahr zahlreiche namhafte nationale und internationale Persönlichkeiten nach Wien und macht so die Hauptstadt für einen Abend zum Dreh- und Angelpunkt des Weltgeschehens. Fast so traditionell wie der Walzer, der beim Wiener Opernball nicht fehlen darf, sind auch die Stargäste, die Österreichs Who's Who in seinen Logen begrüßen – so wie Sharon Stone, die heuer von Schaumrollenkönig Karl Guschlbauer eingeladen wurde. 

"Man muss sich vorstellen, es sind neun Stunden Unterschied von Los Angeles zu Sankt. Willibald. Zeitunterschied ist nicht so ohne. Aber sie schaut blendend aus. Eine sehr hübsche Dame – wie ich gesagt habe!", sagte Karl Guschlbauer gleich zu Beginn der Pressekonferenz. Wenn unsere Schaumrollen sogar Hollywood anziehen, sei das die schönste Bestätigung für unsere Arbeit, so Guschlbauer weiter. 

Ein Hollywoodstar in Sankt Willibald

Noch bevor es für Stone auf das weltweit bekannteste Tanzparkett geht, stand sie im Rahmen einer Pressekonferenz am 10. Februar einer Vielzahl an Journalist:innen Rede und Antwort. Mit ihr am Tisch gesessen sind dabei Karl Guschlbauer und seine Partnerin Waltraud sowie Starkoch Johann Lafer, der anfangs witzelte: "Ich glaube, der Trump hat noch nie so viele Kameras gehabt bei einer Pressekonferenz." Moderiert wurde das Medienevent zudem von Schauspieler Alfons Haider.

Im Gespräch mit Publikumsliebling Haider zeigte sich die Hollywood-Größe am Rande des Wiener Opernballs von einer ungewohnt privaten, aber auch kämpferischen Seite. Zwischen Walzer-Etiketten und wirtschaftlichen Insights gab Stone ein Plädoyer für Haltung ab, das weit über die Grenzen der Filmindustrie hinausstrahlt.

Über Walzer und dunkle Schokolade

Zunächst wollte Haider wissen, wie es um Stones Walzer-Fähigkeiten steht. Die Hollywood-Ikone, die erst nicht so recht wusste, was der Schauspieler fragen möchte, erklärte schließlich, dass sie am Montag Walzer geübt und ihrem Sohn gezeigt habe, wie man den traditionsreichen Tanz tanzt. Nach einer kurzen Einführung Haiders in die Gebräuchlichkeit des Opernballs zog Stone schließlich das Fazit: "That’s so lovely!" (zu dt. "Das ist so schön!"). 

Im weiteren Verlauf verriet die Hollywood-Größe neben dem Schaumrollenkönig sitzend zudem, dass sie gar nicht so Süßwaren-affin sei. Einzig und allein dunkle Schokolade wäre ihr Favorit unter den süßen Speisen. Diese esse sie täglich. Natürlich ließ es sich Haider auch nicht nehmen, Stone auf ihr Schaffen und ihre bekannteste Rolle in Basic Instinct anzusprechen. Die Schauspielerin erklärte daraufhin, dass jeder Film Teil des Prozesses sei, eine weitere Lernetappe, und man Erfolg nicht an einem Streifen aufhängen könnte, sondern die gesamte Laufbahn betrachten müsse. Sie selbst habe Filme gedreht, die aus unterschiedlichsten Gründen kein Erfolg gewesen seien, obwohl sie ihre Rolle gemeistert hätte. Daraus habe sie gelernt und würde keine der Rollen bereuen, gab sie zu verstehen.

Kostbarer Einsatz mit Folgen

Schließlich nahm Haider noch Bezug auf Stones Unterstützung der amfAR (Foundation for Aids Research), mit der sie laut dem Bühnenprofi gezeigt habe, dass die heute 67-Jährige mehr sei als eine Schauspiel-Ikone. Stone berichtete infolgedessen von den Schattenseiten Hollywoods. Und dass man ihr sagte, dass sie keine Rolle mehr bekommen würde, würde sie an Aids erkrankte Menschen unterstützen. Man habe sie aus Filmen herausgenommen, da man sie aufgrund ihres Engagements für unseriös hielt. Sie erhielt Morddrohungen. Ablehnung von allen Seiten. Eine schwere Zeit, wie Stone verriet. Doch schlussendlich habe sie verstanden, dass ihre Weltansicht nicht mit jener der anderen übereinstimme, und heute weiß sie, dass es auch ihre Stärke ist. "Ich glaube nicht daran, dass Angst unser Kompass ist. Ich glaube, dass Liebe der Kompass sein sollte", so Stone.

Unternehmen mit Seele

Bevor die Medienvertreter:innen die Chance bekamen, ihre Fragen an die Schauspielerin zu richten, lenkte Haider das Gespräch auf den Gastgeber. So erklärte er der Schauspielerin, dass Guschlbauer ein Familienunternehmen ist – ganz zur Freude von Stone, die sich begeistert zeigte und meinte: "Ich liebe es, für Familien zu arbeiten." Die Hollywood-Ikone begründete ihre Aussage damit, dass familiengeführte Unternehmen ihre Seele und nicht ihre Egos investieren würden. 

Mit ihrem Auftritt bei der Pressekonferenz zeigte die US-amerikanische Schauspielerin also einmal mehr, dass wahre Ikonen nicht nur durch ihre Rollen auf der Leinwand glänzen, sondern vor allem durch jene Werte, für die sie sich abseits des Scheinwerferlichts, mit Konsequenz einstehen. 

Fotos der Pressekonferenz sehen Sie hier und hier

www.guschlbauer.at

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