Fotos der Ausstellungseröffnung
Technisches Museum Wien gibt Einblick in die Zukunft der Stromversorgung

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Verbund zeigt die Ausstellung "Power On: Die Zukunft der Energieversorgung" noch bis zum 31. August acht Projekte, die das Innovationspotenzial Österreichs unter Beweis stellen. 

Mit neuen Technologien, innovativen Materialien und digitalen Lösungen steht die Energieversorgung weltweit vor einem tiefgreifenden Wandel. Wie dieser konkret aussehen kann, soll die neue Präsentation "Power On: Die Zukunft der Energieversorgung" im Innovation Corner des Technischen Museums Wien (TMW) zeigen, die anhand von Anwendungen wie Roboterhunden, organischer Photovoltaik oder digitalen Kraftwerkszwillingen Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Stromerzeugung gibt. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Verbund präsentiert das TMW noch bis zum 31. August 2026 Technologien, die entweder direkt vom Unternehmen entwickelt oder in Zusammenarbeit mit Start-ups gefördert wurden, um eine nachhaltige Energieversorgung in Österreich weiter voranzutreiben. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte am Dienstag, dem 10. Februar, unter Anwesenheit der Verantwortlichen sowie zahlreicher Interessierter. 

Acht Projekte für die Energiewende

Insgesamt werden in der Ausstellung acht Projekte präsentiert, die das Innovationspotenzial Österreichs aufzeigen. Dazu zählen etwa das Rotorblatt-Sensorsystem von Eologix-Ping, das Eisbildung und Schäden an Windkraftanlagen früh erkennt, organische Photovoltaik von Heliatek mit ultradünnen, flexiblen Solarfolien für bislang ungenutzte Flächen sowie PV-Carports von Meiser Solar Solutions, die versiegelte Areale zu Stromerzeugern samt Ladeinfrastruktur aufwerten. Zugleich zeigt Verbund Hydro Power, wie Metall-3D-Druck die Ersatzteilversorgung im "Digitalen Wasserkraftwerk" absichert und wie Tauchroboter, autonome Boote, Drohnen sowie digitale 3D-Zwillinge Inspektionen, Monitoring und Trainings unterstützen – bis hin zu Unterwasserchecks in großer Tiefe. Für die 24/7-Überwachung von Windkraftanlagen setzt Globe Flight zudem auf ein "Drone-in-a-Box"-System und den Roboterhund Zerberus, die Daten sammeln und Unregelmäßigkeiten frühzeitig sichtbar machen. Mehr zu den einzelnen Projekten können Sie in unserer Infobox nachlesen.

Wie Verstehen zu Veränderung beiträgt

"Mit dem Innovation Corner wird den Besucher:innen vor Augen geführt, wie zukunftsweisende Technologien schon heute die Stromversorgung Österreichs sichern und welche zündenden Ideen die Energiewende vorantreiben. 'Power On' gibt exklusive Einblicke in acht innovative Anwendungen, die nachhaltige Energieerzeugung aus unterschiedlichen Perspektiven neu denken – ganz im Sinne des TMW als Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit", erklärt Peter Aufreiter, Generaldirektor des Technischen Museums Wien.

Und Michael Strugl, CEO Verbund, ergänzt: "Innovation, Unternehmergeist und Kooperation sind entscheidende Schlüssel, um Akzeptanz zu schaffen und eine nachhaltige Energiezukunft möglich zu machen. Besonders wichtig ist uns dabei die Bildungsarbeit: Denn nur wer versteht, kann Vertrauen entwickeln und Veränderung mittragen. Unser Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Perspektiven zu öffnen und insbesondere junge Menschen für Unternehmertum, Technologie und nachhaltige Lösungen zu begeistern. Denn die Energietransformation kann nur gemeinsam gelingen."

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Eindrücke der Eröffnung finden Sie zudem in der Galerie.

www.technischesmuseum.at

www.verbund.com

Die präsentierten Projekte

Im Rahmen der Ausstellung werden acht Projekte vorgestellt, die nachhaltige Lösungen für die Energiewende darstellen sollen:

Sensorsystem für Windkraftanlagen (Eologix-Ping)

Die Sensortechnologie des Grazer Start-ups wird direkt am Rotorblatt verbaut und erkennt frühzeitig Eisbildung oder Schäden – etwa durch Blitzeinschläge. Dadurch wird das Risiko einer Inspektion in großer Höhe ebenso minimiert wie Ausfallzeiten von Windkraftanlagen.

Organische Photovoltaik (Heliatek)

Für viele Flächen sind klassische Solarmodule zu schwer, weshalb Milliarden Quadratmeter für die Energiewende ungenutzt bleiben. Organische Photovoltaik erschließt mittels hauchdünner und flexibler Solarfolien dieses Potenzial und ermöglicht vielfältige Anwendungen, beispielsweise Hybridmodule an Windkraftanlagen.

PV-Carport-System (Meiser Solar Solutions)

Bereits versiegelte Flächen werden durch modulare PV-Carports zu Stromerzeugern: Dadurch können unterschiedlichste Flächen zur Energiegewinnung genutzt, Raum für Ladestationen gewonnen und gleichzeitig Fahrzeuge vor Umwelteinflüssen geschützt werden.

Metall-3D-Druck im digitalen Wasserkraftwerk (Verbund Hydro Power GmbH)

Im "Digitalen Wasserkraftwerk" werden modernste additive Fertigungsmethoden eingesetzt, um die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu sichern. Viele ältere Bauteile sind heute nicht mehr serienmäßig erhältlich, lassen sich jedoch per 3D-Druck schnell und kostengünstig nachproduzieren, was die Zuverlässigkeit von Wasserkraftwerken sichert und Ausfallzeiten reduziert.

Innovationen für die Wasserkraft (Verbund Hydro Power GmbH)

Mit Tauchrobotern, die Unterwasserinspektionen durchführen, sowie mit autonomen Booten und Drohnen, die kilometerlange Talsperren überwachen, können Daten aus der Luft und dem Wasser gewonnen und Anomalien erkannt werden, ohne Menschen zu gefährden. Das Monitoren von wandernden Fischen gelingt durch das Projekt "Chip the Fish" und Mitarbeiter:innen profitieren durch Trainings an digitalen 3D-Zwillingen.

Auf Tauchgang im Kraftwerk (Verbund Hydro Power GmbH)

Mit der Nutzung von Tauchrobotern, ausgestattet mit Kamera oder Imaging Sonar, können schwer zugängliche Stellen in 300 Meter tiefem Wasser angesteuert werden, um Abnutzungen an Wasserkraftwerken früher zu entdecken und Wartungen vorzubereiten.

Roboterhund Zerberus und "Drone-in-a-Box"-System (Globe Flight)

Windkraftanlagen rund um die Uhr zu überwachen, gelingt mit autonomen Drohnen, die kleinste Unregelmäßigkeiten aus der Luft erkennen, während Roboterhunde am Boden wichtige Daten sammeln, um Unregelmäßigkeiten früh festzustellen und kritische Infrastruktur zu schützen.

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Die präsentierten Projekte

Im Rahmen der Ausstellung werden acht Projekte vorgestellt, die nachhaltige Lösungen für die Energiewende darstellen sollen:

Sensorsystem für Windkraftanlagen (Eologix-Ping)

Die Sensortechnologie des Grazer Start-ups wird direkt am Rotorblatt verbaut und erkennt frühzeitig Eisbildung oder Schäden – etwa durch Blitzeinschläge. Dadurch wird das Risiko einer Inspektion in großer Höhe ebenso minimiert wie Ausfallzeiten von Windkraftanlagen.

Organische Photovoltaik (Heliatek)

Für viele Flächen sind klassische Solarmodule zu schwer, weshalb Milliarden Quadratmeter für die Energiewende ungenutzt bleiben. Organische Photovoltaik erschließt mittels hauchdünner und flexibler Solarfolien dieses Potenzial und ermöglicht vielfältige Anwendungen, beispielsweise Hybridmodule an Windkraftanlagen.

PV-Carport-System (Meiser Solar Solutions)

Bereits versiegelte Flächen werden durch modulare PV-Carports zu Stromerzeugern: Dadurch können unterschiedlichste Flächen zur Energiegewinnung genutzt, Raum für Ladestationen gewonnen und gleichzeitig Fahrzeuge vor Umwelteinflüssen geschützt werden.

Metall-3D-Druck im digitalen Wasserkraftwerk (Verbund Hydro Power GmbH)

Im "Digitalen Wasserkraftwerk" werden modernste additive Fertigungsmethoden eingesetzt, um die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu sichern. Viele ältere Bauteile sind heute nicht mehr serienmäßig erhältlich, lassen sich jedoch per 3D-Druck schnell und kostengünstig nachproduzieren, was die Zuverlässigkeit von Wasserkraftwerken sichert und Ausfallzeiten reduziert.

Innovationen für die Wasserkraft (Verbund Hydro Power GmbH)

Mit Tauchrobotern, die Unterwasserinspektionen durchführen, sowie mit autonomen Booten und Drohnen, die kilometerlange Talsperren überwachen, können Daten aus der Luft und dem Wasser gewonnen und Anomalien erkannt werden, ohne Menschen zu gefährden. Das Monitoren von wandernden Fischen gelingt durch das Projekt "Chip the Fish" und Mitarbeiter:innen profitieren durch Trainings an digitalen 3D-Zwillingen.

Auf Tauchgang im Kraftwerk (Verbund Hydro Power GmbH)

Mit der Nutzung von Tauchrobotern, ausgestattet mit Kamera oder Imaging Sonar, können schwer zugängliche Stellen in 300 Meter tiefem Wasser angesteuert werden, um Abnutzungen an Wasserkraftwerken früher zu entdecken und Wartungen vorzubereiten.

Roboterhund Zerberus und "Drone-in-a-Box"-System (Globe Flight)

Windkraftanlagen rund um die Uhr zu überwachen, gelingt mit autonomen Drohnen, die kleinste Unregelmäßigkeiten aus der Luft erkennen, während Roboterhunde am Boden wichtige Daten sammeln, um Unregelmäßigkeiten früh festzustellen und kritische Infrastruktur zu schützen.

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