Die Montana Aerospace AG hat ihre vorläufige Jahresbilanz 2021 veröffentlicht. Demnach steigt der ungeprüfte Nettoumsatz um 25 Prozent auf 767,5 Millionen Euro; 2020 waren es 614,2 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA liegt über Vorjahresniveau aufgrund Verbesserungen im Bereich der E-Mobilität. Veröffentlicht werden die geprüften Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2021 am 4. April 2022.
Zeitpunkt für Börsengang ideal
"Mit dem Börsengang der Montana Aerospace inmitten der Covid-19 Krise, haben wir erneut unsere Stärke als Industrial Champion unter Beweis gestellt. Die starke Performance als Gruppe seither bestätigt uns weiter in unserer Entschlossenheit und zeigt, dass der Zeitpunkt für diesen Schritt optimal war. Mit unserer Ausrichtung als europäischer Player mit globalem Fußabdruck und dem Fokus auf industrielle Zukunftssegmente, verfolgen wir weiterhin unsere ambitionierte Wachstumsstrategie", so Michael Tojner, Co-Verwaltungsratsvorsitzender der Montana Aerospace AG.
Der Hersteller von Systemkomponenten für die Bereiche Luftfahrt, E-Mobilität und Energieinfrastruktur ist operativ gut auf Kurs. Die Montana Aerospace AG hat laut eigenen Angaben das Versprechen, das sie ihren Aktionären vor dem Börsengang gegeben hat, gehalten und konnte im Jahr 2021 mehrere M&A-Transaktionen abschließen. Da sich die Konsolidierung im Markt noch schneller entwickelt als erwartet habe, sei es gelungen innerhalb von neun Monaten, fünf Übernahmen zu unterzeichnen (Cefival, IH Tech, ASTA PPE, ASCO Industries und Sao Marco), welche auch teilweise von den OEMs direkt vorgeschlagen wurden.
Ausblick für 2022 optimistisch
Die Montana Aerospace AG geht davon aus, dass die Unternehmensgruppe in diesem Jahr ihren Erfolgskurs weiter fortsetzen kann. Die Marktanteilsgewinne der letzten Jahre sollen sich im Jahr 2022 erstmals deutlich im Umsatz niederschlagen. Zusammen mit dem geplanten Abschluss und der Integration der letzten beiden großen Transaktionen – dem Kauf von ASCO Industries und Sao Marco – werde Montana Aerospace in die Lage versetzen, den Umsatz im Vergleich zu 2020 nahezu zu verdoppeln. "Trotz der aktuellen globalen Probleme mit hohen Energiekosten und Engpässen in den weltweiten Lieferketten, sind wir bestens gerüstet, um diese Phase als Gamechanger in der Lieferkette der Luftfahrt zu überstehen", sagt Michael Pistauer, CFO der Montana Aerospace AG. (ts)
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