Bitcoins könnten bald wertlos sein

Die "Bank of England" spricht eine Warnung aus. 

Investieren oder die Finger davon lassen? Viele Kryptowährungen sind stark im Steigen, der Handel damit ist aber hochspekulativ und heftige Kursschwankungen zeigen immer wieder die Risken der virtuellen Währungen auf. So verlor der Bitcoin beispielsweise am Samstag (11.12.2021) in einem drastischen Kursrutsch bis zu 22 Prozent, er sackte bis auf 41.967 Dollar ab.

Verlust des gesamten Vermögens?

Sir Jon Cunliffe, stellvertretender Gouverneur der Bank of England, ließ in einem Interview mit der BBC aufhorchen. "Der Bitcoin könnte wertlos werden und Menschen, die in die digitale Währung investieren, sollten darauf vorbereitet sein, ihr gesamtes Investment zu verlieren." Die Marktkapitalisierung von Krypto-Assets habe sich dem Experten zufolge seit Anfang 2020 auf etwa 2,6 Billionen US-Dollar verzehnfacht, was etwa einem Prozent des globalen Finanzvermögens entspricht.

Cunliffe zufolge liege aktuell 0,1 Prozent der Vermögenswerte britischer Haushalte in Kryptowährungen. 2,3 Millionen Briten halten diese  mit einem durchschnittlichen Betrag von rund 300 Pfund pro Person.

Dominoeffekt

Der Experte befürchtet, dass Krypto-Assets zunehmend in das traditionelle Finanzsystem integriert werden und so drastische  Auswirkungen auf andere Märkte haben. "Eine Art Dominoeffekt", so Cunliffe. (jw)

www.bankofengland.co.uk

Dann werden Graffickkarten endlich wieder leistbar.

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