Die Sonne soll bei Kattus künftig nicht nur für die Qualität der Weintrauben für die Sektspezialitäten verantwortlich sein, sondern auch Energie für die Produktionsanlage im 19. Wiener Gemeindebezirk liefern. Am Firmensitz in der Billrothstraße kommt ein Drittel des Stroms für die Herstellung der rund 30 Schaumweine von der neuen Photovoltaikanlage am Dach des historischen Hauses, die seit Kurzem in Betrieb ist.
Klima- und Umweltschutz haben wirtschaftliche Bedeutung
Durch die umweltfreundliche Energieversorgung würden jährlich rund 80 Tonnen CO2 eingespart werden, wodurch sich der ökologische Fußabdruck des innovativen Traditionsunternehmens weiter verkleinern würde.
"Die jährliche CO2-Einsparung entspricht der Speicherleistung von 6.400 Bäumen oder rund 190 Flügen von Wien nach New York City. KATTUS investiert mit der Photovoltaikanlage in die eigene Zukunft. Die Qualität unserer Produkte ist direkt von einer intakten Umwelt abhängig“, betont Kattus-Borco-Geschäftsführer Andreas Ruhland.
Mit der Installation will Kattus einen weiteren Meilenstein in der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie setzen. Bereits seit drei Jahren ist das Familienunternehmen bio-zertifiziert. Die kürzlich auf den Markt gebrachte Bio-Sekt-Linie "Kattus Organic" trägt das EU-Bio-Siegel, das Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau auszeichnet. Es wird an Unternehmen vergeben, die ökologische Verbesserungen im Anbau und der Verarbeitung von Lebensmitteln fördern.
Nachhaltiges Handeln sei für Kattus nicht nur gesellschaftliche Verantwortung, sondern auch unternehmerisches Interesse – durch den Klimawandel sei der heimische Weinbau immer mehr in Gefahr. (ca)
www.kattus.at