Tausende sensible Daten bei Hackangriff von Anmeldungsplattform für Coronatests gestohlen

Unbekannte verschafften sich Zugang zu 5.000 sensiblen Informationen von 2.400 Betroffenen auf "salzburg-testet.at".

Coronatests als Datenfalle: Im Zuge der Anmeldung für die laufenden COVID-Massentests in Salzburg haben sich Hacker sensible Daten von Usern der Anmeldeplattform Salzburg-testet zu Eigen gemacht. Gestohlen wurden personensensible Daten, wie Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Sozialversicherungsnummer der Betroffenen. Auf der Website kann man sich für einen kostenlosen CoV-Abstrich bei insgesamt 14 Teststationen im gesamten Bundesland anmelden. Wie der ORF Salzburg berichtete und das Rote Kreuz bestätigte, drangen Unbekannte in das System ein und stahlen rund 5.000 Daten von 2.400 Personen.

Nach jüngsten Informationen scheinen von dem Hackangriff jene Personen betroffen zu sein, die sich zwischen dem 14. Jänner ab 22.30 Uhr und 15. Jänner bis 21.00 Uhr auf der Seite registriert haben. Welche Daten konkret gestohlen wurden und wer somit konkret wie von dem Datenklau betroffen ist, lässt sich laut Rot-Kreuz-Angaben anhand der vorhandenen Logfiles zur Stunde nicht nachvollziehen. Dass sich schon bereits Getestete erneut für einen Abstrich anmelden, schließen die Verantwortlichen aus. Dagegen spricht, dass die Daten an den jeweiligen Teststationen erneut kontrolliert und überprüft werden.

Bislang tappen die Ermittler völlig im Dunkeln, um wen es sich bei den Hackern handeln könnte. Die Ermittlungen diesbezüglich laufen. Wie die Verantwortlichen berichteten, sei das Datenleck noch am gleichen Tag behoben und umgehend der Datenschutzbehörde gemeldet worden. (red)

www.salzburg-testet.at

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