Jetzt ist es anscheinend wirklich soweit: Deutscher Corona-Impfstoff soll in Kürze marktreif sein

BioNTech befindet sich auf der Zielgeraden. 

Das große Warten nach einem Impfstoff stellt die ganze Welt auf die Geduldsprobe. Es sind aktuell rund vierzig Stoffe in der klinischen Erprobung, mehrere davon befinden sich in der Phase III mit Tests an Freiwilligen. Einige jedoch wurden bereits wieder gestoppt. So musste beispielsweise Johnson & Johnson aufgeben, da bei einem der Studienteilnehmer eine "ungeklärte Krankheit" aufgetreten ist.

Drei Impfstoffe sind bereits in der Anwendung beim Menschen zugelassen – einer beim Militär in China durch die Genehmigung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie zwei in Russland. Putin gratulierte erst vor wenigen Tagen Wissenschaftlern zur Genehmigung des neuen Impfstoffs, der vom sibirischen Vector Institut entwickelt wurde und mit dem im vergangenen Monat frühe klinische Studien am Menschen abgeschlossen wurden. "Wir müssen die Produktion des ersten und zweiten Impfstoffs ausweiten. Wir arbeiten weiterhin mit unseren ausländischen Partnern zusammen und werden für unseren Impfstoff im Ausland werben", so Putin.

Ein Ende in Sicht?

Nun macht ein deutsches Unternehmen Hoffnung: Das Mainzer Unternehmen BioNTech berichtet, dass sein Impfstoff BNT162b2 in den klinischen Studien so erfolgreich sei, dass man den finalen Genehmigungsprozess beantragt habe und sogar schon mit der Massenproduktion begonnen habe. Die europäische Pharmaaufsicht EMA in Amsterdam hat diversen Medienberichten zufolge bestätigt, dass der Wirkstoff im sogenannten "Rolling-Review-Verfahren" geprüft werde. BNT162b2 sei sehr aussichtsreich, lautet es. "Wir stehen davor, dieser Pandemie ein Ende zu bereiten", so die BioNTech-Forscher Uğur Şahin und Özlem Türeci. (jw)

www.biontech.de

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