Macht Corona dick?

Aktuelle Xing Umfrage: Jeder Dritte hat im Homeoffice zugenommen, aber die Pandemie stellt noch mehr mit uns an.

Die Corona-Pandemie hat vielfältige Auswirkungen – rund 78 Prozent der befragten, österreichischen Xing Mitglieder haben in den letzten Wochen im Homeoffice gearbeitet bzw. arbeiten derzeit nach wie vor im Homeoffice. Für einige hatte der Lockdown im Frühjahr Auswirkungen auf das Gewicht – so das Ergebnis einer aktuellen Xing Umfrage.

Mehr als ein Drittel (ca. 36 Prozent) der Befragten hat im Lockdown an Gewicht zugelegt. Wobei die Gewichtszunahmen im Lockdown im niedrigen einstelligen Bereich blieben: Lediglich rund 4 Prozent haben mehr als 5 Kilogramm zugenommen. Rund 46 Prozent der österreichischen Xing Mitglieder konnten ihr Gewicht halten, und immerhin rund 18 Prozent haben im Lockdown sogar abgenommen. Übrigens: Die Schweizer waren noch disziplinierter als die Österreicher: knapp 53% haben ihr Gewicht gehalten und nur 3 Prozent haben mehr als 5 kg zugenommen.

"Um es überspitzt auf den Punkt zu bringen: Corona hat die Arbeitswelt neu definiert, aber es macht nicht dick", so Kristina Knezevic, Country Managerin Xing Österreich, die im Lockdown ihr Gewicht gehalten hat.

Lockdown festigt private Beziehung

Auch vor dem Beziehungsleben der österreichischen XING Mitglieder macht die Corona-Pandemie keinen Halt – doch der Einfluss ist positiver als vermutet. Mehr als 36 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen fest, dass ihre private Beziehung durch den Lockdown gefestigt wurde. Nur rund 6 Prozent geben an, dass der Lockdown ihre Beziehung geschwächt hat. Vom Partner während des Lockdowns getrennt hat sich übrigens nur knapp über 1 Prozent der Befragten.

Investitionen ins Homeoffice

Das Büro ist, wo Du bist – so eine Erkenntnis der aktuellen New Work Thesen. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heißt das Homeoffice: rund 78 Prozent der befragten Xing Mitglieder in Österreich – mehr als in der Schweiz (73 Prozent) oder in Deutschland (70 Prozent) – arbeiteten in den letzten Wochen bzw. derzeit im viel zitierten Homeoffice.

Investments ins Homeoffice erfolgten sowohl durch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch durch die Unternehmen. Rund die Hälfte der befragten Xing Mitglieder in Österreich hat selbst in technisches Equipment investiert: Laptops, Headsets, Kameras etc., aber auch in eine verbesserte Internetverbindung. Rund 7 Prozent haben dafür mehr als 1.000 Euro ausgegeben, ca. 21 Prozent haben zwischen 100 und 500 Euro investiert, rund 16 Prozent war die bessere technische Ausstattung im Homeoffice bis zu 100 Euro wert.

41 Prozent der Befragten wurden von ihren Arbeitgebern bei der Homeoffice-Ausstattung unterstützt. Auch hier wurde primär in technisches Equipment wie Laptops, Smartphone, Tablets oder Headsets und Kameras investiert. (red)

www.xing.at

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