Österreich hat möglicherweise ein wirksames Mittel gegen Corona gefunden

Nasenspray aus Innsbruck soll das Virus in kurzer Zeit und ohne Nebenwirkungen abtöten.

Mit Montag sind landesweit neue Verschärfungsmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus in Kraft getreten, nachdem die Neuinfektionen in den letzten Tagen und Wochen rasant angestiegen sind. Inmitten der allgemeinen Verunsicherung um die nächsten Schritte wurde nun bekannt, dass es in Österreich offenbar bereits ein wirksames Gegenmittel gegen COVID-19 gibt: Und zwar in Form eines Nasensprays aus Tirol.

Wir alle tragen seit Monaten MNS-Schutzmasken über Mund und Nase, da das Virus über Tröpfcheninfektion übertragen wird. Ebenfalls sei bekannt, dass das neuartige Coronavirus hauptsächlich durch die Nase in den Körper gelange, wie Martin Werle vom Tiroler Pharmaunternehmen Cyprumed gegenüber dem ORF erklärt. Genau dort setzen die Innsbrucker Forscher an. Sie haben einen Nasenspray entwickelt, der vor einer COVID-19-Infektion schützen soll und in der Lage sei, SARS-CoV-2-Viren abzutöten.

"Schnell wirksames Gegenmittel ohne Nebenwirkungen"

Der Nasenspray könne allerdings keine vorbeugende Impfung oder Medizin ersetzen. Vielmehr sei der Spray in der Lage bei direktem Kontakt mit dem Virus dieses zu vernichten. Dadurch werde verhindert, dass sich das Coronavirus vermehrt und bis in die Lunge ausbreitet. Hoffnung macht vor allem, dass der Spray die Viren in sehr kurzer Zeit abtötet. Laut Werle geschehe dies innerhalb von einer Minute. Valide Daten zur Wirksamkeit des Sprays werde es allerdings erst in den nächsten Monaten geben.

In Sachen Nebenwirkungen und Zulassungsprozedere zeigt sich der Tiroler Wissenschaftler optimistisch. Denn der Spray basiere auf bereits zugelassenen pharmazeutischen Wirkstoffen und Lebensmittelergänzungsmittel. Angewandt müsste der Nasenspray zeitnah nach einer Infektion werden. Angedacht wäre beispielsweise, dass der Spray bei medizinischem Personal regelmäßig eingesetzt wird. Generell könnte er verwendet werden, wenn mit einem höherem Infektionsrisiko gerechnet wird, etwa wenn man ein Konzert oder ein Geschäft besucht.

Einführung erst in zwei Jahren realistisch

Wem das alles fast zu schön um wahr zu sein klingt, der findet den Haken bei der Dauer bis zur Einführung des Medikaments: denn laut Cyprumed ist eine Einführung des Mittels am Markt erst in zwei Jahren realistisch, und bis dahin könnte die Pandemie (hoffentlich) bereits vorbei sein. Die Wissenschaftler betonen, dass der Nasenspray allerdings auch gegen andere Krankheiten, wie etwa Influenza oder andere Erkältungsviren, helfe. (red)

www.cyprumed.net

leadersnet.TV