Benko beantragt Schutzschirm für Galeria Karstadt Kaufhof

Der Warenhauskonzern will sich in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung sanieren.

René Benkos Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof hat aufgrund der massiven Umsatzausfälle durch die Coronakrise beim Amtsgericht Essen (Deutschland) ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das teilte der Konzern am Mittwoch mit.

"Die harten wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für den innerstädtischen Non-Food-Handel und die langwierige Umsetzung staatlicher Hilfe über die Hausbank haben diesen Schritt notwendig gemacht", so das Unternehmen. Der Schutzschirm ermöglicht es, Unternehmen mit Finanzschwierigkeiten einen Insolvenzantrag zu vermeiden. Darüber hinaus geben sie nicht die Kontrolle über das Unternehmen ab, folgen einem Sanierungsplan und werden vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet, will die Eigentümerin von Karstadt Kaufhof, René Benknos Signa-Holding, zudem einen dreistelligen Millionenbetrag zur Verfügung stellen. Zum vorläufigen Sachverwalter sei Frank Kebekus von der Insolvenzverwalterkanzlei Kebekus und Zimmermann in Düsseldorf ernannt worden. Er soll dann die Aufsicht über das operative Geschäft führen. (red)

www.galeria.de

www.signa.at

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