1000things-Gründer Jan Pöltner ist "Alumnus des Jahres 2019"

Der Unternehmer wurde bei der Alumni-Nacht der Fachhochschule Wien der WKW geehrt.

Jan Pöltner, Absolvent des Bachelor-Studiengangs "Journalismus & Medienmanagement", wurde von den Gästen der Alumni-Nacht 2019 im Wiener Palais Wertheim zum "Alumnus des Jahres" der FHWien der WKW gewählt. Pöltner ist Gründer und Geschäftsführer der 1000things GmbH.

Das Online-Unternehmen mit Sitz in Wien betreibt laut Eigenaussage die "größte Inspirationsplattform Österreichs", die täglich zehntausende Benutzer mit Tipps für Aktivitäten versorgt und anderen Unternehmen Möglichkeiten bietet, mittels Content-Marketing ihre Zielgruppen anzusprechen. "An der FHWien der WKW habe ich einerseits von tollen Vorlesungen profitiert", blickte Jan Pöltner auf sein Studium zurück. "Andererseits konnte ich ein berufliches Netzwerk aufbauen – eine tolle Mischung, die mir viel gebracht hat."

Drei erfolgreiche Absolventen traten im Finale an

Ins Finale bei der Wahl zum Alumnus/zur Alumna des Jahres hatten es neben Jan Pöltner mit Michael Höfler und Karin Zörner zwei weitere erfolgreiche Absolventen der FHWien der WKW geschafft. Michael Höfler absolvierte den Diplom-Studiengang "Marketing & Sales" und leitet derzeit die Konzernkommunikation bei der A1 Telekom Austria Group.

Karin Zörner schloss den Diplom-Studiengang "Kommunikationswirtschaft" ab und ist mittlerweile Head of Channel Marketing DE & AT bei Amazon Deutschland. Durch den Abend führte ORF-Sportmoderatorin Alina Zellhofer, eine weitere Absolventin der auf Management und Kommunikation spezialisierten Fachhochschule.

Der "digitale Tsunami" steht erst bevor

Mit provokanten Thesen zur Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft inspirierte Anders Indset die rund 250 Gäste der Alumni-Nacht zum Nachdenken. Der "digitale Tsunami" stehe uns erst bevor, erklärte der aus Norwegen stammende und in Deutschland lebende Wirtschaftsphilosoph, Bestseller-Autor und Keynote-Speaker. Angesichts der drohenden und in manchen Ländern schon herrschenden "Algorithmokratie" steht Indset zufolge das Menschsein auf dem Spiel.

Der "Rock'n'Roll Plato" brach eine Lanze für einen "humanistischen Kapitalismus" sowie für die "Kunst des Denkens". Außerdem plädierte er für eine Integration der Gefühle ins Geschäftsleben. "Was wir heute als Soft Skills bezeichnen, das sind eigentlich die wahren Hard Skills: Verletzbarkeit, Umgang mit Gefühlen, zugeben zu können, dass man nicht alles weiß." (as)

www.fh-wien.ac.at

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