"Eine politische Brücke ist leicht zu zerstören – ein wirtschaftliches Netzwerk nicht"

Entscheidungsträger aus 34 Ländern tagten beim 16. Vienna Economic Forum zur wirtschaftlichen Lage 30 Jahre nach Fall des Eisernen Vorhangs.

Mitte November fand das bereits 16. Vienna Economic Forum – Vienna Future Dialogue 2019 unter dem Motto "Von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft - 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs" im Novomatic Forum statt. Der Präsident des Vienna Economic Forum, Günther Rabensteiner, und die Generalsekretärin und Botschafterin a.D. Elena Kirtcheva begrüßten hochrangige Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik aus 34 Ländern als ihre geladenen Gäste.

Die Konferenz wurde von der Autorin und ORF-Journalistin Sonja Sagmeister eröffnet und übergab das Wort an die VEC-Generalsekretärin, Botschafterin a.D. Elena Kirtcheva. Sie sprach in ihrer Eröffnungsrede über die Symbolik des 30. Jahrestages der sogenannten Wende, die den Fall des "Eisernen Vorhangs" verursachte und neue Horizonte für die Ost-West-Wirtschaftsbeziehungen eröffnete.

Neues "Phänomen der Macht" der Balkanfrauen und das Bauen wirtschaftlicher Brücken

Das Vienna Economic Forum hat sich im Jahre 2004 folgende Ziele gesetzt: "In the heart of Europe, from Vienna, we strive for the economic development of the countries from South-Eastern Europe, most of which also know what planned economy is. It is our goal to assist in their economic development and to regard all as an economic region as a whole"", so Kirtcheva. Darüber hinaus sei ein Phänomen der "Macht" von Frauen auf dem Balkan zu erkennen, worauf wir stolz sein könnten, so die ehemalige Botschafterin.

Der Gastgeber und Vorstandsvorsitzender der Novomatic AG, sowie Vizepräsident des Vienna Economic Forum und Honorarkonsul von Rumänien in Niederösterreich, Harald Neumann, sprach in seiner Rede über die wirtschaftliche Zusammenarbeit und betonte, dass sie der Schlüssel zum Erfolg der südosteuropäischen Region ist. Der Präsident des Vienna Economic Forum, Günther Rabensteiner, dankte allen Anwesenden für das zahlreiche Erscheinen. Er erklärte, dass eine politische Brücke leicht zu zerstören ist. Ein starkes wirtschaftliches Netzwerk ist dagegen nicht leicht abzubauen. Das Vienna Economic Forum hat vor, eine wirtschaftliche Brücke zu bauen.

VEC-Patron Heinz Fischer am Wort

Der ehemalige Bundespräsident der Republik Österreich und Patron des Vienna Economic Forum, Heinz Fischer, sagte, dass der soziale Wandel normalerweise etwas langsam ist, aber letztendlich erreicht er eine hohe Geschwindigkeit und Kraft. In den letzten 30 Jahren habe die Zahl der Demokratien zugenommen, die neue Demokratie im Ostblock sei heute wohlhabender und habe Fortschritte erzielt. Die Homogenität sei aber verloren gegangen, die EU sei "etwas umständlich" geworden und das Vertrauen in der EU habe abgenommen. Darüber hinaus ist die Gefahr eines radikalen Nationalismus besorgniserregend. Dr. Fischer erklärte weiter, dass unterschiedliche Meinungen innerhalb der EU nicht überwunden wurden, daher gibt es viel zu diskutieren. Diese Veranstaltung solle nur kleiner ein Beitrag sein, denn "die Geschichte kennt kein Ende".

Es folgten weitere Reden von der EU-Kommissarin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft Mariya Gabriel, von der Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank (EIB) Lilyana Pavlova sowie eine Working Session zum Schirmthema, "die von Peter Umundum, Mitglied des Vorstands der Österreichischen Post AG und Vizepräsident des Vienna Economic Forum, moderiert wurde. 

A1 Telekom Austria ist VEC Cooperation Partner of the Year 2019

Im ersten Teil der traditionellen jährlichen Preisverleihung des 16. Vienna Economic Forum wurde die A1 Telekom Austria Group nominiert und mit dem Vienna Economic Forum Award - "Cooperation Partner of the Year 2019" ausgezeichnet. 

Die Auszeichnung "Country Partner of the Year 2019" wurde dem Mitgliedsland Republik Nord Mazedonien für die langjährige Zusammenarbeit verliehen. Die Auszeichnung wurde von Naser Nuredini, Minister für Umwelt und Raumordnung der Republik Nord Mazedonien und Premierminister S.E. Zoran Zaev, Patron des Vienna Economic Foruml entgegengenommen.

Unter den Teilnehmern, Speakern und Gästen des 16. Vienna Economic Forum waren unter anderen die Vorstandsmitglieder des Vienna Economic Forum,Thomas Arnoldner, CEO der A1 Telekom Austria Group, Emmanuel Forest, CEO von Bouygues Europe SA, Paris, Stephan Pachinger, Partner bei Freshfields Bruckhauser Deringer LLP,  Gabriel Lansky, Partner bei Lansky, Ganzger und Partner, Arda Ermut, Präsidentin, Präsidentschaft des Investitionsbüros der Republik Türkei, die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Kristalina Georgieva, Aleksandar Vlahovic, Präsident des Serbischen Wirtschaftsverbandes und Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum, Tatjana Shterjova, Direktion der Branchenverbände und Länderkammern der Wirtschaftskammer der Republik Nordmakedonien, Goran Milinic, Direktor der Agentur zur Förderung ausländischer Investitionen (FIPA) von Bosnien und Herzegowina und viele weitere.

Das Programm des 16. Vienna Economic Forum  finden Sie hier, Eindrücke der Veranstaltung im Novomatic Forum finden Sie in unserer Fotogalerie. (red)

www.vienna-economic-forum.com

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