Die neun höchsten Investitionen in den europäischen Skigebieten

1,2 Milliarden Euro werden heuer im DACH-Raum ausgegeben Salzburger Skigebiet führt das Ranking an. 

1,2 Milliarden Euro investierten die Skigebiete und Seilbahnunternehmen im laufenden Geschäftsjahr  in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Österreichs Ski-Infrastruktur wächst doppelt so stark wie jene der Schweiz und zehn Mal stärker als die in Deutschland.

Das Portal www.pistenhotels.info hat 160 Skigebieten in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz Fragen nach deren Investitionen in Infrastruktur und Gästekomfort gestellt. Laut Auskunft der jeweiligen Seilbahnverbände lagen die diesjährigen Investitionen in Österreich bei 754 Millionen Euro, in Deutschland bei 70 Millionen Euro und in der Schweiz bei 364 Millionen Euro. 

Investitionssumme: 81,5 Millionen Euro

Mit der Eröffnung der 3K K-onnection, Salzburgs erster Dreiseilumlaufbahn, läutet das Skigebiet Kitzsteinhorn den Beginn einer neuen Ära ein. Nicht weniger als 81,5 Millionen Euro wurden investiert, um den Ort Kaprun und den Familienberg Maiskogel mit dem Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn zu verbinden. Die neue Seilbahn hat eine Länge von zwölf Kilometern und überwindet eine Höhendifferenz von 2.261 Metern. Das ist die größte Höhendifferenz einer Seilbahn in den Ostalpen. 

Investitionssumme: 73,4 Millionen Euro

Stolze 73,4 Millionen Euro nahm die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental in die Hand, um das Skigebiet für den Wintersportler noch moderner zu gestalten. So geht in der SkiWelt Brixen im Thale die neue Kombibahn Zinsbergbahn in Betrieb, die sowohl aus großzügigen 10er-Panoramagondeln als auch aus bequemen 8er-Sesseln mit Sitzheizung und Wetterschutzhauben besteht. Auch die SkiWelt Westendorf wartet mit einem Großprojekt auf und investierte in den Neubau der Fleidingbahn. Dort befindet sich nun eine der weltweit modernsten 8er-Sesselbahnen mit Komfortaufhängung, Sitzheizung und Wetterschutzhauben. 

Investitionssumme: 70 Millionen Euro

 "Als größter Ski-Verbund Österreichs haben wir in der Vergangenheit vor allem von den enormen Investitionen in die Schneesicherheit und von Innovationen im Erlebnis- und Technologiesektor profitiert. Wir gehören längst zu den modernsten Skidestinationen und bauen diesen Vorsprung weiter aus", sagt Christoph Eisinger,
Geschäftsführer von Ski amadé.

Investitionssumme: 35 Millionen Euro

Urlaubsregion Schladming-Dachstein: Mit der Neu-Errichtung der Hauptseilbahn wurde die bislang größte Investition in der Unternehmensgeschichte der Planai-Hochwurzen-Bahnen realisiert. Die hochmoderne 10er-Kabinenbahn mit 153 Gondeln und einer stündlichen Förderleistung von 3.800 Personen ermöglicht dank Panoramaverglasung einen einzigartigen Ausblick in die Schladminger Tauern und auf das Dachsteinmassiv. Auf der Riesneralm wurde wiederum in ein innovatives Beschneiungsprojekt investiert. Die Besonderheit: Das neue E-Werk erzeugt mithilfe des Donnersbaches sowohl Strom als auch Schnee.

Investitionssumme: 27,5 Millionen Euro

Die Bergbahn AG Kitzbühel tätigt mit 27,5 Mio Euro die größte Einzelinvestition in über 90 Jahre Firmengeschichte. In der Skisaison 2019/20 dürfen sich Wintersportler mit der Fleckalmbahn auf eine moderne 10er Gondelbahn freuen, die in Sachen Komfort und Seilbahntechnik neue Maßstäbe setzt. "Mit dem Projekt Fleckalmbahn Neu treiben wir unsere Qualitätsoffensive erfolgreich weiter voran. ´Viel besser - nicht größer´ ist erneut der Leitsatz, nach dem wir das Projekt Fleckalmbahn Neu umsetzen. Daher steht nicht die Maximierung der Förderleistung oder die prestigeträchtige Gestaltung von Bauwerken im Vordergrund, sondern haben wir die Optimierung des Gästekomforts, die Funktionalität und Ressourcenschonung bei Anlage und Bauwerken in den Mittelpunkt gerückt. Die Fleckalmbahn Neu wird höchsten derzeit am Markt befindlichen Fahrgastkomfort und State-of-the-Art Seilbahntechnik bieten und die Wettbewerbsposition der Bergbahn AG Kitzbühel regional und international weiter stärken", so Vorstand Josef Burger.
 
Investitionssumme: 12 Millionen Euro

Nicht weniger als 12 Millionen Euro nahm das größte Skigebiet Osttirols, Großglockner Resort Kals – Matrei,  in die Hand, um seinen Gästen rechtzeitig zur Wintersaison 2019/20 die neue 6er-Sesselbahn Glocknerblick zu präsentieren. Die Bahn führt von 1.300 auf 2.100 Meter Seehöhe, transportiert 2.400 Personen pro Stunde und verfügt über Sitzheizungen sowie Wetterschutzhauben.

Investitionssumme: 10,3 Millionen Euro

Am Kaunertaler Gletscher wurde mit dem Bau der Falginjochbahn in die Erweiterung des barrierefreien Angebots investiert. 10,3 Millionen Euro kostete das derzeit windstabilste System am Markt, das auf dem 2.000 Meter langen Spannfeld zwischen Tal- und Bergstation mit lediglich zwei Stützen auskommt. Die Falginjochbahn ist zu 100 Prozent barrierefrei. In den Bereichen der Tal- und Bergstation gibt es für Monoskifahrer und Rollstuhlfahrer einen eigenen Zutrittsbereich.

Investitionssumme: 3,5 Millionen Euro

Zwei neue Skipisten erwarten den passionierten Wintersportler am Lachtal: Zum einen die herausfordernde und rund einen Kilometer lange schwarze Piste Grossa Abfahrt und zum anderen eine Speedstrecke mit Geschwindigkeitsmessung. Kleine Pistenflitzer erfreuen sich in diesem Winter an einer besonderen Neuheit: Die KreiSchi Geisterbahn ist ein Erlebnisparcours, der mit gruseligen Figuren am Pistenrand für Spaß und Gänsehaut sorgt. 

Investitionssumme: 8,5 Millionen Euro

Ski Center Latemar, Obereggen, Pampeago, Predazzo / Südtirol: Schneller und bequemer lautet die Devise in Obereggen. Der Grund: Der bestehende 4er-Sessellift wurde durch die neue 8er-Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn Reiterjoch-Lift ersetzt. Die neue Bergbahn legt fünf Meter pro Sekunde zurück. Maximale Sicherheit wird auch durch eine neue innovative Kindersicherung gewährleistet. An der Talstation in Obereggen wartet eine weitere Neuheit: Das Après-Ski-Lokal Loo besticht nicht nur durch die moderne Architektur, sondern auch mit gemütlichem Ambiente in den drei Bereichen Bar, Clubbing und Lounge. 
 
Investitionssumme: 7,8 Millionen Euro

7,8 Millionen Euro flossen in die Neuheiten des Skigebiets Ladurns im Pflerschtal, Südtirol. Neben dem Ausbau der Beschneiungsanlage und der Anschaffung eines neuen Pistenpräpariergeräts der Firma Prinoth ist es in erster Linie die neue 6er-Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn Wastenegg,  die zusätzlichen Komfort verspricht. Dank einer Fahrgeschwindigkeit von fünf Metern pro Sekunde können von nun an 2.600 Personen pro Stunde transportiert werden.

Investitionssumme: 31 Millionen Franken

Flumserberg/Schweiz: Am 21. Dezember steigt die Jungfernfahrt des neuen BergJets von Tannenboden auf den Maschgenkamm. Die neu errichtete 8er-Gondelbahn am Flumserberg transportiert 2.400 Personen pro Stunde und punktet überdies mit einem einzigartigen Design by Porsche Design Studio. Ein gastronomisches Highlight wird in der neuen Talstation enthüllt: Das neue Colors Restaurant mit integrierter Bar wird hungrige Skifahrer künftig mit farbenfrohem Interieur und vielseitigem kulinarischen Angebot verwöhnen. (red)
 

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