Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz

Michael Miskarik, Niederlassungsleiter der HDI Lebensversicherung AG in Österreich, im Gespräch mit Jasmin und Carmen Klammer, Gründerinnen der Ernährungsberatung Klammer.


Für die beiden Gesundheitsexpertinnen ist unter der Annahme einer längeren Beschäftigungsdauer und den stetig steigenden Anforderungen im Berufsleben, Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz unabdingbar.

Michael Miskarik: Im stressigen Arbeitsalltag kommt es gelegentlich zu einem Nachmittagstief – wie kann diesem vorgebeugt werden?

Carmen Klammer: Ein Nachmittagstief oder „Mittagskoma“ entsteht meist durch eine belastende Mahlzeitenzusammenstellung. Werden zum Mittagessen hauptsächlich einfache Kohlenhydrate aufgenommen, steigt der Blutzuckerspiegel rasant an und fällt dementsprechend ebenso rasch wieder ab. Schwer verdauliche Speisen verbrauchen ebenfalls viel Energie. Beides führt zu Heißhungerattacken sowie zu Müdigkeitserscheinungen. Natürlich sind auch ausreichender Schlaf, vorzugsweise zwischen sieben und acht Stunden, ausgiebige Flüssigkeitsaufnahme von 1,5 bis zwei Liter täglich sowie adäquate Bewegung wichtige Faktoren, um Müdigkeitserscheinungen vorzubeugen.

Michael Miskarik: Wie sieht Ihrer Meinung nach eine ausgewogene Mittagsmahlzeit aus, um den Nachmittag aktiv gestalten zu können?

Jasmin Klammer: Eine optimale Mahlzeit sollte rund eine Handvoll komplexer Kohlenhydrate, wie Vollkornprodukte, eine Handvoll Eiweiß sowie Gemüse in der Größenmenge zweier Fäuste beinhalten. Um eine längere Sättigung zu erzielen und Blutzucker-Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz schwankungen entgegenzuwirken, empfehlen wir auch ein bis zwei Esslöffel gesundes Fett, in Form von Nüssen oder Samen, zu verzehren. Ballaststoffreiche Nahrung, wie Vollkorn, Gemüse und Obst, führt zu langanhaltender, gleichmäßiger Energiezufuhr, beschleunigt die Verdauungsleistung des Magens und beugt Müdigkeitseinbrüchen am Nachmittag vor.

Michael Miskarik: Was sind Ihre wichtigsten Empfehlungen für einen erfolgreichen Arbeitsalltag in Bezug auf die Ernährung?

Carmen Klammer:
Das Gehirn verbraucht 20 Prozent Sauerstoff und mehr als 25 Prozent an Glucose. Glucose ist der wichtigste Treibstoff für unser Gehirn. Das bedeutet, es sollten genügend Sauerstoff, Flüssigkeit und Nährstoffe vorhanden sein, um Leistung zu bringen.
Eine vernünftige Lebensmittelauswahl führt so zu mehr Kraft und schützt gegen Arbeitsstress. Es sollte einem bewusst sein, dass jeder von uns täglich hohe Leistungen am Arbeitsplatz bringt und diese eine ausgewogene Energieversorgung voraussetzen. Umso wichtiger ist es daher, ausreichend Wasser zu trinken und auf die Mahlzeitenverteilung zu achten, um so Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Sogenanntes "Brain Food" liefert zusätzlich eine optimale Nährstoffzusammensetzung, welche für unsere Konzentration wichtig ist und auch die Leistungsfähigkeit erhält.

Michael Miskarik: Welche Nährstoffe versorgen unser Gehirn mit ausreichend Energie und welche Lebensmittel sollten daher am Arbeitsplatz nicht fehlen?

Carmen Klammer: Serotonin, der Glücksbotenstoff, steigert die Denk-, Merk- und Konzentrationsfähigkeit. Tryptophan ist eine Aminosäure und die Vorläufersubstanz für den Botenstoff Serotonin. B-Vitamine, wie B1, B6, B12 und Folsäure, sind wichtig für gefestigte Nerven und verhelfen zu mehr Leistung. Tryptophan und B-Vitamine sind besonders in Milchprodukten wie zum Beispiel in Käse, Eiern, Fisch, Fleisch, aber auch in Hülsenfrüchten wie Hafer, Weizen, Mohn und Nüssen sowie in Samen enthalten.
Omega-3-Fettsäuren sollten ebenfalls nicht am Speiseplan fehlen und kommen in Lachs, Hering und in pflanzlichen Ölen wie Leinöl, Walnussöl und Hanföl vor.

Michael Miskarik: Welche Schwierigkeiten treten Ihrer Erfahrung nach im Arbeitsalltag am häufigsten auf?

Jasmin Klammer: Auf der einen Seite entsteht oftmalig der Trugschluss, dass geringe Kalorienzufuhr der Konzentration diene, aber leider tritt zumeist der gegenteilige Effekt ein. Der dadurch entstehende Leistungseinbruch macht sich nicht nur am Arbeitsplatz sondern auch in der Freizeit bemerkbar, da zu wenig Energie zur Verfügung steht. Auf der anderen Seite ist das ständige unkontrollierte "Snacken" am Arbeitsplatz ebenfalls keine gute Alternative, da einem kaum bewusst wird, was man beispielsweise neben der Computerarbeit zu sich nimmt. Nehmen Sie sich einfach Zeit und Ruhe für Ihr Mittagessen oder Ihren Snack!

Michael Miskarik: Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach Bewegung?

Jasmin Klammer:
Bewegung und Sport helfen den Kopf freizubekommen und sind eine Art "Soul Food". Stresshormone werden dadurch abgebaut, die Konzentration gefördert und dementsprechend eine höhere Leistung erbracht. Bewegungsarme Berufsgruppen verharren oft über längere Zeiträume in unveränderter Position und sollten daher zwischenzeitlich kurz ihren Körper mit einfachen Gymnastikbewegungen aktivieren. Hinzu kommt, dass bei sitzender Tätigkeit der Stoffwechsel langsam ist und Sport somit ausgleichend wirkt. 

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