"Heiße Phase" für Mega-Projekt des Austria Center Vienna

Modernisierung in vollem Gange: bald sollen die "Donausegel"-Stützen am Bruno-Kreisky-Platz stehen.


Das Austria Center Vienna baut um – und das im großen Stil: seit Anfang des Jahres laufen bereits die Bauarbeiten zum größten Modernisierungsprojekt der 30-jährigen Unternehmensgeschichte. In Kürze soll mit der Aufstellung von vier "Donausegel"-Stützen auf dem Bruno-Kreisky-Platz ein erster Höhepunkt dieser Bauphase erreicht werden – im März 2020 ist der erste große Kongress unter dem neuen Landmark anberaumt worden.

"Wir liegen voll im Zeitplan und können es kaum erwarten, die Entstehung vom Donausegel live mitzuerleben", erklärt Direktorin Susanne Baumann-Söllner. Schon seit Beginn des Jahres wurden Betonfundierungen für die vier Stützen der Stahlkonstruktion errichtet. Außerdem wurden die temporäre Halle auf dem Vorplatz, die Zubauten zum EU-Ratsvorsitz sowie die gelbe "Welle" über dem Eingangsbereich demontiert.

Neues "Donausegel" ersetzt die "gelbe Welle"

In den kommenden Monaten erhält der Bruno-Kreisky-Platz mit dem Donausegel eine Überdachung, die dem bisher leeren und meist ungenutzten Platz "eine Struktur geben und ihn zum Aufenthaltsort machen" soll. Temporär wird der Raum unter dem Donausegel zu einer multifunktionalen Halle geschlossen, die für Veranstaltungen und Kongresse genutzt werden kann. Die Errichtung des rund 6.000 Quadratmeter großen Daches geht in mehreren Abschnitten vor sich. Bis zum Juni werden die vier Stützen aufgestellt, danach erfolgt bis Oktober der schrittweise Aufbau der Dachkonstruktion. Bis Dezember werden Stützen und Dach verkleidet, die Fertigstellung erfolgt dann im Februar 2020. Bis Anfang 2022 finden noch weitere Umbauten statt, bei denen neben einem neuen Zugangsgebäude auch ein Skywalk errichtet wird, welcher das Hauptgebäude mit den Ausstellungshallen verbindet. 

Donaucity erhält neuen Begegnungsraum

Derzeit wird in der Donaucity vor allem in die Höhe gebaut – zahlreiche Hochhausprojekte starten heuer oder in den kommenden Jahren. Der Platz unter dem Donausegel soll dabei eine gewisse "Ausnahme" bilden, da er die meiste Zeit des Jahres den Bewohnern und Beschäftigten der "Donauplatte""als Treffpunkt und Aufenthaltsort zur Verfügung stehen soll. Das Austria Center Vienna will die Bauzeit laut eigenen Angaben darum "gleich doppelt nutzen, um die Donaustadt auf das neue 'Landmark' vorzubereiten".

"In ersten Gesprächen mit Anrainerinnen und Anrainern haben wir schon spannende Anregungen bekommen, welche Nutzungen unter dem Donausegel besonders willkommen sind. Vom Wochenmarkt über mobile Begrünung bis hin zum Open Air Kino oder einer Kletterwand war da sehr viel vertreten", so Baumann-Söllner. Im Sommer soll eine große
Anrainer-Umfrage gestartet werden, um noch mehr Ideen zu sammeln. Außerdem seien alle Wienerinnen und Wiener eingeladen, sich im Laufe des Jahres vor Ort ein eigenes Bild vom Baufortschritt des rund 6.000 Quadratmeter umfassenden und rund 17 Meter hohen Donausegel zu machen, so die Direktorin. 

Nähere Informationen zum Umbau des Austria Center Vienna finden Sie hier. (red)

www.acv.at

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