LEADERSNET hat Thomas Mayer, T-Mobile-Vice President Brand Communication, im Vorfeld der diesjährigen ADGAR-Verleihung zum Interview getroffen.
LEADERSNET: Welche Bedeutung haben Werbepreise wie der ADGAR für ein Unternehmen wie T-Mobile?
Mayer: Wir freuen uns über jede Auszeichnung, da sie die Idee, die Intention und die damit verbundene Arbeit bestätigen und Motivation für noch mehr Kreativität in Zukunft sind.
LEADERSNET: Beim ADGAR werden Printsujets ausgezeichnet. Welchen Stellenwert hat Printwerbung für T-Mobile?
Mayer: Print ermöglicht unsere oft vielschichtigen Angebote in einem höheren Detailgrad zu erklären. Diese Stärke hat sonst kaum ein Kanal.
LEADERSNET: Die Telekommunikations- und Mobilfunkbranche ist hart umkämpft. Wie schwer ist es hier erfolgreich zu wirtschaften und was braucht es, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein?
Mayer: Fokussierung auf unsere Kundinnen und Kunden, und nicht auf den Mitbewerb, sind der Schlüssel unseres Erfolgs. Begeisterung für neue Entwicklungen und Technologien, die wir zum Nutzen unserer Kunden auf den Markt bringen wollen. Kompetente, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei unser größtes Kapital.
LEADERSNET: Telefonieren bzw. virtuell kommunizieren versus persönliches Gespräch: Wie verändern virtuelle Datendienste unser Kommunikationsverhalten?
Mayer: Auch telefonieren war lange Zeit eine Art "virtuelle" Kommunikation im Gegensatz zu persönlichen Face-2-Face-Gesprächen. Inzwischen gilt Telefonieren als echt, texten als halbecht, und weiter Kanäle als virtuell – unsere Kommunikation passt sich laufend an unsere Lebensart an.
LEADERSNET: Wie wird sich die heimische Telekommunikationsbranche durch den Zusammenschluss von T-Mobile und UPC verändern?
Mayer: Es gibt jetzt erstmals eine echte, starke Alternative zum bisherigen Marktführer. Das bringt mehr Wettbewerb und bessere Produkte zu attraktiven Preisen. Unser ultimatives Versprechen ist, die Besten bei Internet, Entertainment und Service werden zu wollen.
LEADERSNET: Wie denken Sie wird die Konkurrenz darauf reagieren?
Mayer: Mit großen Anstrengungen, Kreativität und dem Bemühen, bessere Angebote zu bringen. Genau in diesem Wettbewerb liegt der Nutzen für Konsumentinnen und Konsumenten.
LEADERSNET: Wo liegen – wirtschaftlich und gesellschaftlich gesehen – Ihrer Meinung nach die größten Chancen und wo die größten Herausforderungen bei der Digitalisierung?
Mayer: Vor 30 Jahren hat Österreich die Chance gehabt, durch den Fall des Eisernen Vorhangs aus seiner geopolitischen und wirtschaftlichen Randlage zur Drehscheibe des wiedererstandenen Mittel- und Südosteuropas zu werden. Jetzt eröffnet Digitalisierung die Chance, mit innovativen Produkten und Services weltweit zu agieren. Dazu brauchen wir exzellente Schulen und Hochschulen, ein Klima, das unternehmerisches Handeln und Startups fördert, und die Bereitschaft zu Risikokapital. Diese Faktoren zu schaffen sind auch unsere größte Herausforderung.
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