Macro Array Diagnostics entwickelt mit EU-Unterstützung revolutionären Allergietest

Wiener MedTech-Start-up will damit möglichst vielen Betroffenen helfen und hat dafür von der Europäischen Union 2,5 Millionen Euro erhalten.

Macro Array Diagnostics kann mit einem einzigen Labortest nahezu alle relevanten Allergene identifizieren. Das bedeutet für Allergiker nicht nur eine schnellere Diagnose, sondern auch bessere Behandlungsmöglichkeiten.

Mit dem von Macro Array Diagnostics entwickelten Testsystem Allergy Explorer (ALEX) können weltweit erstmals schnell und zuverlässig bis zu 300 Allergene gleichzeitig getestet werden, wobei dafür ein kleiner Tropfen Blutplasma oder -serum ausreicht. Das könnte dem öffentlichen Gesundheitswesen in Europa Einsparungen von bis zu 140 Milliarden Euro jährlich bringen.

"Das revolutionäre Testverfahren von Macro Array Diagnostics-CEO Christian Harwanegg und seinem Team schafft für Patientinnen und Patienten innerhalb kürzester Zeit Klarheit, welche Allergien vorliegen. Das bedeutet gleichzeitig, dass damit der Weg zur richtigen Behandlung enorm beschleunigt und die Lebensqualität erhöht werden kann", betonte Allergieexpertin Univ.-Prof. Dr. Erika Jensen-Jarolim, im Rahmen des "Innovation und Arbeitsplätze durch EU-Investitionen"-Pressegesprächs in den Macro Array Diagnostics in Wien.

Forschung und Innovation wichtig für eine prosperierende Wirtschaft

Jetzt soll ALEX automatisiert werden, um noch mehr Patienten zu erreichen. Dieses Vorhaben unterstützt die Europäische Union über ihr Förderprogramm Horizont 2020 und hat dem Life Sciences-Unternehmen für die Automatisierung im Vorjahr 2,5 Millionen Euro zugesprochen. Außerdem entstehen dadurch bis zu 20 neue Arbeitsplätze.

"Forschung und Innovation sind wichtig für eine prosperierende Wirtschaft. In Österreich sind es zum großen Teil KMU und Start-ups wie Macro Array Diagnostics, die den österreichischen Wirtschaftsmotor am Laufen halten und Arbeitsplätze schaffen. Die EU unterstützt dieses und viele andere Unternehmen mit zahlreichen Förderprogrammen wie Horizont 2020", berichtete Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich.

Standort Österreich profitiert stark von EU-Fördermitteln

So hat Macro Array Diagnostics Fördermittel von 2,5 Millionen Euro aus dem EU-Forschungsförderprogramm Horizont 2020 erhalten. Mit den Fördermitteln sind rund 70 Prozent der Projektkosten für die Automatisierung von ALEX abgedeckt. Für Horizont 2020 stellt die EU europaweit 75 Milliarde Euro zur Verfügung – in Österreich tätige Forscherinnen und Forscher haben bisher von mehr als einer Milliarde Euro profitiert.

Für Macro Array Diagnostic ist die Unterstützung durch Horizont 2020 ein wichtiger Meilenstein, denn die Automatisierung von ALEX ist somit schon drei Jahre früher möglich. Durch diesen Schritt können dann noch größere Labors und Krankenhäuser mit ALEX versorgt werden. Außerdem wurden durch die EU-Investition 16 Arbeitsplätze geschaffen. (red)

Bilder vom Pressegespräch finden Sie hier.

www.macroarraydx.com

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